Umsatz erhöhen als Agentur – 6 Praxis-Tipps

Täglich gibt es neue Agenturen, die sich im Bereich Online-Marketing bewegen. Schließlich wurde es immer einfacher, eine Agentur zu gründen. Ferner braucht ein Unternehmer dafür kein Studium oder keine Ausbildung. Suchmaschinen-Optimierer ist ein freier Titel, den sich prinzipiell jeder geben kann. Solche Agenturen oder Ein-Mann-Betriebe verlangen deutlich weniger Geld, sodass große Agenturen sich damit schwertun, den Umsatz zu erhöhen.

Ferner erwarten die Auftraggeber dadurch auch immer mehr Leistungen von großen Agenturen für denselben Betrag. Dadurch wickeln einige Firmen Projekte immer mehr intern ab. Der Wettbewerb wird immer intensiver und der Konkurrenzdruck steigt. Wie können Sie dennoch davon profitieren und welche Wege gibt es?

In diesem Blog-Artikel wollen wir Ihnen einige Ansätze erklären, wie Sie den Umsatz in Ihrer Agentur steigern können. Hierfür geben wir Ihnen einige Praxis-Tipps mit auf den Weg. Diese können Sie sofort umsetzen. Sollten Sie einige Ratschläge bereits kennen, können Sie diese einfach überspringen.

Nun wollen wir uns aber mit dem eigentlichen Thema befassen. Wie können Sie Ihren Umsatz erhöhen als Agentur? Wir gehen hier nicht nur auf das Marketing ein, sondern setzen auch an anderen Stellen an. Zwar ist das Marketing wichtig, aber es gibt viele Aspekte, die Unternehmen schnell vergessen.

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Tipp 1: Überprüfen Sie Ihre Preisgestaltung

Dieser Ansatz ist am trivialsten. Letztlich generieren Sie Umsatz durch Ihre Fabrikate, Beratung oder Dienstleistung. Würden Sie hiervon mehr verkaufen, würden Sie auch Ihren Umsatz verbessern. Deswegen sollten Sie sich zuerst Ihre Preise anschauen. Achten Sie hierbei nicht nur darauf, was Sie bieten und, was die Käufer erhalten. Viel eher sollten Sie darauf schauen, was der Kunde für einen Mehrwert erhält und wie wertvoll dieser ist.

Haben Sie sich bei der Preisgestaltung anfangs nur an den Kosten orientiert? Dieser Fehler passiert vielen (Marketing-)Agenturen. Im Prinzip haben Sie nur geschaut,wie viel Geld Sie für Softwares und Personal zahlen müssen und haben dann auf diesen Betrag einige Prozente dazu addiert. Schon war der Preis fertig. Langfristig funktioniert diese Strategie nicht.

Schauen Sie sich Ihre Dienstleitungen, Artikel und Ihre Beratung genau an. Ist es sinnvoll, diese Dinge anhand der Kosten zu vergüten oder sollten Sie sich lieber an dem Mehrwert orientieren? Eine starke und bekannte Marke kann gleich deutlich mehr Geld nehmen. Beispielsweise ist ein Auto von Maserati technisch kaum besser ausgestattet als ein Audi, der nur die Hälfte koste

Wie wollen Sie auftreten und herüberkommen?

Was denken Sie über Einkaufsläden, die Kleidung oder andere Produkte zu sehr geringen Preisen anbieten? Sicherlich gehen Sie nicht davon aus, dass diese Produkte hochwertig und langanhaltend sind. Ähnlich ist es auch mit Ihrer Agentur.

Sollten Sie Ihre Dienstleistungen zu günstig anbieten, erscheinen Sie schlichtweg als nicht professionell und seriös. Errungenschaften, Auszeichnungen oder auch Case-Studies von ehemaligen Kunden sind ein Grund, dass Sie sich teurer vergüten dürfen. Denn Sie können den Erfolg schon fast garantieren.

Tipp 2: Lead-Nurturing korrekt betreiben

Wir werden den Aspekt des Lead-Nurturings hier nicht ausführlich erklären können. Schließlich haben wir dies bereits in einem anderen Inbound-Marketing-Blogartikel thematisiert. Allerdings wollen wir hier nochmal die wichtigsten Aspekte aufführen. Denn viele Unternehmen und Agenturen begehen hier immer noch viele Fehler. Diese Fehler kosten nicht nur Zeit, sondern auch viel Geld.

 

Schließlich sollte die Kundenakquise möglichst effizient und effektiv ablaufen. Dies ist aber nur der Fall, wenn Sie genau wissen, welcher Kunde Ihre Mühen wert ist. Folglich müssen Sie gewisse Bewertungskriterien definieren, anhand dessen Sie Leads bewerten. Hierzu sollten Sie regelmäßig überprüfen, aus welcher Quelle die umsatzstärksten Leads kommen.

Mit der Zeit sollten Sie ein gefestigtes Bewertungsschema entwickelt haben, sodass Sie Leads sehr genau definieren können. Denn so können Sie bereits im Voraus entscheiden, welcher Lead nun Ihre Zeit wert ist und wer nicht. Ein potenzieller Kunde, der sich nur umschauen wollte, können Sie im Voraus aussortieren. Doch wo können Sie hier ansetzen?

Wir empfehlen Ihnen, dass Sie vorerst selbst Inhalte erstellen und diese veröffentlichen. Sollten Sie die passenden Themen auswählen, sprechen Sie auch gleich die passende Zielgruppe an. Wie Sie interessante Blog-Themen finden, erfahren Sie in dem verlinkten Beitrag.

 

Umsatz erhöhen als Agentur: Inbound-Marketing nutzen

Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass Inbound-Marketing extrem effektiv ist, wenn es um Lead-Nurturing geht. Schließlich richten wir uns mit unseren drei Content-Angeboten an eine sehr genaue Zielgruppe. Je mehr Content ein Nutzer von uns liest, desto mehr Vertrauen hat dieser in unser Angebot. Noch besser ist es, wenn dieser unseren Content sogar in den gängigen Social-Media-Kanälen teilt.

Diese Dinge zeigen uns, dass er ein potenzieller Kunde für unser Business ist. Schließlich konnten wir mithilfe der hilfreichen Artikel ein grundsolides Vertrauen aufbauen und ihm bereits helfen. Dies ist die beste Werbung für Ihr Business. Werbung, die nicht wie die typische Werbung erscheint.

Schließlich ignorieren die meisten Personen Werbung schlichtweg. Denn wir alle leiden an einer gewissen Reizüberflutung. Durch hilfreiche Inhalte erreichen Sie dennoch potenzielle Kunden. Dadurch unterstützen Sie auch den SEO-Bereich Ihrer Webseite. Sie werden sichtbarer und erzeugen zugleich einen deutlichen Branding-Effekt.

Tipp 3: Bestehende Kunden pflegen und Beziehungen verbessern

Sie müssen nicht immer eine gewisse Optimierung auf Ihrer Seite anstreben. Ein wichtiger Aspekt ist auch, dass bereits bestehende Kunden deutlich kostengünstiger für Sie sind. Demnach ist es angeblich dreimal günstiger, einen bestehenden Kunden zu halten als einen neuen Kunden zu gewinnen. So können Sie viel Geld sparen und den Umsatz als Agentur erhöhen.

 

Konzentrieren Sie sich bislang überwiegend auf die Neukundengewinnung? Dann hören Sie noch heute damit auf! Kümmern Sie sich um bestehende Kunden und überarbeiten Sie Ihr Up-Selling-Angebot. Doch nicht nur Up-Sellings sind kleine Umsatzbooster, sondern ebenso verlängerte Zusammenarbeiten.

Deswegen sollten Sie regelmäßig mit Ihren Kunden sprechen. Bringen Sie in Erfahrung, wie zufrieden diese mit Ihnen sind. Sie können besonders erfolgreiche Gespräche auch notieren und per Newsletter verschicken. So können Sie potenzielle Neukunden von Ihrem Service überzeugen.

Kommunikation ist hierbei das A und O. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit bringt auf beiden Seite etliche Vorteile. Allerdings müssen die Ziele im Voraus klar definiert sein, sodass beide Seiten auch dieselben Ziele verfolgen. Ansonsten kann es zu Missverständnissen kommen. Letztlich sorgen diese dafür, dass die Kooperation beendet wird.

Tipp 4: Kennen Sie regelmäßige Umsatzquellen?

Das Agenturleben ist eine Achterbahnfahrt. Mal gibt es gute Monate und mal weniger gute. Allerdings sollten Sie dafür sorgen, dass Sie immer einen gewissen Grundumsatz erreichen. Schließlich haben Sie auch eine gewisse Verantwortung gegenüber Ihren Mitarbeitern und Angestellten. Logischerweise müssen Sie Mitarbeiter entlassen, wenn Sie zu wenig verdienen.

Ferner ist das Wachstum auch nicht einfach. Denn Wachstum erreichen Sie als Agentur nur, wenn Sie mehr Aufträge erhalten. Mehr Aufträge erfordern mehr Mitarbeiter. Mehr Mitarbeiter erfordern neue Büroräume und mehr Gehalt.

Daraus schlussfolgern sich zwei Aspekte, die Sie diesbezüglich beachten sollten.

  1. Zahlen Sie nie zu viele Boni aus.
  2. Regelmäßige und langfristige Umsatzquellen sind ein Muss.
  3. Wachstum ist nicht einfach.

Die ersten beiden Punkte erklären sich von selbst. Allerdings wollen wir den dritten Punkt etwas genauer beleuchten. Als Marketing-Agentur bieten Sie primär Dienstleistungen an. Dort haben wir aber das oben beschriebene Wachstumsproblem. Deswegen sollten Sie auch Produkte anbieten, die nicht mehr Mitarbeiter und Kapazitäten benötigen.

Derzeit sind Online-Kurse, eBooks oder Softwares/Tools sehr beliebt. Der Vorteil hierbei ist, dass Sie nur für die Entwicklung sehr viel Zeit und Arbeit investieren müssen. Anschließend ist es fast ein passiver Einkommensstrom. Entwickeln Sie diesbezüglich einen guten Verkaufsschlager und profitieren Sie von den Verkäufen, für die Sie kaum etwas machen müssen.

 

Tipp 5: Halten Sie Projektrahmen ein

Den Umsatz erhöhen als Agentur ist schwierig, wenn Sie ständig den Projektrahmen überschreiten. In einem weiteren Beitrag von uns, haben wir Ihnen erklärt, wie Sie die Insolvenz Ihrer Agentur vermeiden. Dort haben wir von einer ähnlichen Situation gesprochen.

Jede Minute oder Stunde, die Sie mehr arbeiten und den Projektrahmen überschreiten, ist schlecht für Ihren Gewinn

 

Wenn wöchentlich nur wenige Stunden zu viel gearbeitet werden, sind dies im Jahr Summen, die sich im sechsstelligen Bereich befinden. Doch wie können Sie dieses Problem vermeiden?

Wir sehen das Problem viel eher darin, dass die meisten Agenturen gar nicht wissen, dass der Projektrahmen überschritten wird. Damit wir diesen Fehler nicht begehen, nutzen wir Projektmanagement-Tools. Hier können Sie das Budget festlegen und ebenso definieren, welche Meilensteine wann erreicht werden sollen.

So können Sie Ihr Projekt genaustens überwachen. Sollten Sie bemerken, dass Grenzen überschritten werden, sollten Sie den Kunden darüber informieren. Nun können Sie den Vertrag abändern oder ein Up-Selling vornehmen.

Tipp 6: Effizienter und produktiver arbeiten

Was müssen Sie in Ihrer Agentur zahlen? Einige Tools und Softwares, die Büroräume und Sie müssen auch Ihre Mitarbeiter bezahlen. Ihre Mitarbeiter sind Ihr wertvollstes Gut. Doch wissen Sie, wie effizient und produktiv diese arbeiten? Optimieren Sie den Auslastungsgrad Ihrer Mitarbeiter.

Der Auslastungsgrad beschreibt, wie viel Zeit diese für ein

Kundenprojekt aufbringen. Diese Zahl sollte eine Prozentzahl sein. So können Sie schauen, ob ein Kundenprojekt wirklich so rentabel ist, wie es anfangs erschien.

Sollten Sie noch keine Vorstellung davon haben, wie der Auslastungsgrad Ihrer Mitarbeiter aussieht, können Sie ein einfaches Zeiterfassungstool kaufen. Wir empfehlen hier das Tool namens Harvest. Die Preise sind sehr günstig. Solo-Unternehmer und Einzelnutzer müssen lediglich 9 USD pro Monat für das Tool zahlen. Anschließend können Sie Ihre Projekte und auch die Produktivität Ihrer Mitarbeiter auswerten.

Fazit – Umsatz erhöhen als Agentur 

Wir hoffen, dass wir Ihnen nun einen kleinen Einblick in diese Materie geben konnten. Wenn Sie sich für mehr interessieren, abonnieren Sie doch unseren Newsletter und wir benachrichtigen Sie fortan per Mail, sobald wir neuen Content veröffentlichen. Hierbei achten wir sehr stark auf den Datenschutz. Ihre Daten sind bei uns sicher.

Haben Sie Anregungen, Feedback oder Kritik? Schreiben Sie uns doch einen Kommentar oder eine Mail über das Kontakt-Formular. Wir freuen uns!

 

 

Vertreten durch:

Geschäftsführer:
Daniel Gurrieri,
Giuseppe Gurrieri,
Michael Fiedler

 

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