Tipps für eine erfolgreiche Marketing Mail

E-Mail-Marketing ist immer noch ein extrem wichtiger Bestandteil in der Kundenbindung, Kundengewinnung und beim Lead-Nurturing. Schaut man sich die Entwicklung etwas genauer an, dann kann man eine enorme Veränderung wahrnehmen. Angefangen hat es mit dem einfachen Verschicken von E-Mails. Inzwischen kann man Personen in seiner Mail-Liste bewerten lassen, Workflows erstellen und interaktive Newsletter verschicken. Die Möglichkeiten sind endlos.

Durch diverse Tools, wie beispielsweise GetResponse oder KlickTipp, ist ein professionelles E-Mail-Marketing inzwischen auch sehr einfach. Dies ist der Grund, warum so viele Unternehmen und Firmen sich auf E-Mail-Marketing konzentrieren.

Durch Baukasten-Tools kann man binnen weniger Minuten sehr ansprechende Newsletter erstellen. Allerdings gibt es ein Problem. Die Öffnungsraten werden immer geringer und man muss Newsletter immer noch betexten.

Vor allem am letzten Schritt scheitern besonders viele Marketer. Deswegen haben wir für Sie wertvolle Tipps, damit Sie gute Marketing-Mails erstellen.

Betreffzeile: der erste Eindruck der Mail einer erfolgreichen Marketing Mail

Die Betreffzeile ist das Erste, was der Empfänger von Ihnen sieht. Sozusagen der erste Eindruck der Mail. Auch in der digitalen Welt gilt, dass man keine zweite Chance für den ersten Eindruck hat. Deswegen sollten Sie eine besonders gute und ansprechende Betreffzeile wählen.

 

Machen Sie klar, worum es sich handelt

Sie können den Betreff des Newsletters in etwa mit dem Titel einer Webseite vergleichen. Auch hier versuchen Sie kurz und knackig das Thema zu benennen. Achten Sie bei der Formulierung darauf, dass das bevorstehende Thema wirklich klar wird. Nutzen Sie keine zweideutigen Wörter und scherzen Sie auch nicht herum. Unterhaltung kann im Newsletter selbst genutzt werden, doch zuerst sollte der Empfänger wissen, worum es gehen wird. Schließlich betritt ein Kunde Ihr Gebäude auch nicht, ohne zu wissen, was nun bevorstehen wird.

Sprechen Sie den Empfänger persönlich an

Für Ihre E-Mail-Liste haben Sie sicherlich unterschiedliche Quellen. Beispielsweise nutzen Sie kostenfreie digitale Inhalte (eBooks, Vorlagen ,…), um E-Mail-Adressen zu sammeln oder Sie bieten einen allgemeinen Newsletter auf Ihrer Internetseite an. Nun dürfen Sie nicht vergessen, dass das Interesse der einzelnen Kontakte im Voraus definiert wurde. Kontakt A interessiert sich für das eBook B. Nun sollten Sie dem Kontakt A weitere Informationen zum gleichen Thema wie im eBook B schicken. Wenn Sie für Ihre Mail-Kampagnen Software benutzen, dann sollten Sie für jede Leadquelle einen eigenen Workflow kreieren.

Überlegen Sie, welche Inhalte ebenso interessant für den Empfänger sein können und erstellen Sie auch auf die jeweilige Zielgruppe hin interessante Texte. Anschließend müssen Sie die Betreffzeile so gestalten, dass sich der Empfänger auch angesprochen fühlt. Nennen Sie beispielsweise die Bedürfnisse, die er befriedigen möchte oder weitere Themen, die insgesamt in die Thematik passen. Hierfür sollten Sie den Empfänger dann mit Vor- oder Nachnamen ansprechen.

Dies hängt ganz von Ihrer Branche ab. In der Finanz- und Versicherungsbranche sollten Sie die Empfänger lieber siezen, wobei man im Bereich Sport und Gesundheit den Kontakt per Du ansprechen kann. NO-GO: Erstellen Sie niemals einen Workflow an Mails für alle unterschiedlichen Kontakte. Das Ergebnis wird miserabel sein. Sehr viele Personen werden sich abmelden oder Ihre Mail wird gar nicht mehr geöffnet und als Spam gekennzeichnet. Dies wäre das fatalste Ergebnis für Sie!

Nutzen Sie auffordernde Verben

Ferner müssen Sie den Empfänger auch explizit zu einer Handlung auffordern. Hierbei sollten Sie darauf achten, dass keine schwachen Verben benutzt werden. Zudem sollten die Verben klar und eindeutig sein. Sie müssen zwar nicht immer zu denselben Verben greifen. Jedoch sollten Sie den Empfänger zu einer expliziten Handlung auffordern. Im Vordergrund steht hier das Öffnen der Mail. Verben, die besonders gut ankommen und dem Leser bereits suggerieren, worum es nun gehen wird, sind beispielsweise:

  • Herunterladen
  • Download
  • Kaufen
  • Einladen
  • Reservieren

Wörter, die kostenfreie Inhalte suggerieren, sind ebenfalls sehr wertvoll. Hier können Sie beispielsweise „Free Download“, „Kostenlos“ oder auch „Kostenfrei“ verwenden. Nach all den Tipps könnte ein möglicher Betreff wie folgt aussehen: „VORNAME – Jetzt herunterladen: 100 kostenfreie SEO-Tipps“. Sie sprechen die Person persönlich an und verweisen sofort auf den Inhalt des Newsletters. Ferner möchten wir noch ergänzen, dass es auch sehr wichtig ist, dass Sie im Betreff keine falschen Tatsachen versprechen. Wenn wir im obigen Beispiel von 100 SEO-Tipps reden, dann sollten in dem Artikel auch 100 SEO-Tipps sein.

E-Mail schreiben

Nun haben wir bereits einiges an Theorie bezüglich der Betreffzeile gelernt. Allerdings haben wir noch kein Wort über den eigentlichen Inhalt verloren. Wenn Sie Kunden per Mail gewinnen möchten, dann wird der Erfolg maßgeblich durch den Text bestimmt. Schließlich verweisen Sie innerhalb Ihrer Nachrichten auch auf Produkte, Dienstleistungen oder andere Angebote. Damit die Personen auf die Links klicken, müssen Sie nicht nur die CTAs ansprechend gestalten und ein attraktives Angebot haben, sondern ebenso hochwertigen Inhalt präsentieren.

Auch hierfür haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt.

Relevanz für die Zielgruppe

Neben der Betreffzeile ist es ebenso wichtig, dass Sie auch eine Relevanz beim Text haben. Ihre Zielgruppe erwartet beim Abschluss eines Newsletter-Abonnements gewisse Inhalte. Damit Sie diese nicht enttäuschen, sollten Sie sich im Voraus überlegen, welche Inhalte erwartet werden.

Wenn nun eine Person einen Abnehm-Newsletter bestellt hat, dann möchte sie auch nur Dinge über das Abnehmen erfahren. Mails, die Muskelaufbau beschreiben oder für die Massephase beim Sport ausgerichtet sind, wären gänzlich fehl am Platz. Am besten erstellen Sie auch hierfür unterschiedliche Workflows und unterschiedliche Mailing-Kampagnen. Dies würde nur verwirren. Ferner erkennt man in der Regel bei solchen Mails auch extrem hohe Abmeldequoten. Schließlich kann man sich mit nur einem Klick aus dem Newsletter austragen. Damit Sie dies vermeiden, sollten Sie die Erwartungen erfüllen.

Kurz und knackig

In der Marketing-Welt geschieht dieser Fehler viel zu häufig. Wir sehen nicht nur bei Kunden, dass die Texte viel zu lang beim E-Mail-Marketing sind, sondern ebenso bei den Social-Media-Postings und so weiter. Ein kleines Beispiel: Twitter ist ein Kurznachrichtendienst und so sollte man ihn auch nutzen. Wir sehen oftmals Profile und Accounts, die 13 Kurznachrichten nacheinander teilen, die alle in Relation zueinanderstehen. Vergessen Sie die mobilen Endgeräte nicht. Hauptsächlich werden die Mails inzwischen per Smartphone abgerufen. Schließlich braucht man hierfür nur eine App.

Wenn Sie nun viel zu viel Text verwenden, dann wird Ihre Nachricht sehr wahrscheinlich nicht gelesen. Sie würden solch eine Nachricht sicherlich auch nicht lesen. Dazu kommt, dass viele Mails per HMTL angezeigt werden. Diese Funktion wird nicht von allen E-Mail-Apps unterstützt, sodass es teilweise empfehlenswerter ist, wenn Sie einfach nur den Text schreiben. Erfolgreiche Marketer, wie beispielsweise Kris Stelljes, nutzt nur den Klartext für seine Mailing-Kampagnen.

Wenn Sie nun vor der Aufgabe sitzen, einen Newsletter zu betexten, dann sollten Sie immer daran denken, was Sie eigentlich erreichen möchten. Sprechen Sie nicht groß drumherum, sondern kommen Sie auf den Punkt. Die Leser werden es Ihnen danken! Ein kleiner Tipp: wenn Sie zu viele Buttons und CTAs einbauen, kann dies schnell verwirren. Sie lenken dann sehr stark von dem eigentlich hauptsächlichen CTA ab. Auch wir haben beim Versand unserer Nachrichten die Regel: ein CTA pro Nachricht.

Erfolgreiche Marketing Mail: Nutzen Sie eine direkte Anrede

Welcher Text wirkt viel direkter und dadurch auch sympathischer und positiver?

Text 1: Man sollte weniger essen, als der Körper eigentlich benötigt. Dadurch erzeugt man ein Kaloriendefizit und baut Fett ab.

Text 2: Du solltest weniger essen, als dein Körper eigentlich benötigt. Dadurch erzeugst du ein Kaloriendefizit und baust Fett ab.

Der Text mit der persönlichen Ansprache passt viel besser. Text 1 wird eher für News oder Neuigkeiten verwendet. Ob der Leser nun gesiezt oder geduzt wird, hängt von Ihnen und Ihrer Zielgruppe ab. Wenn es sehr persönlich ist, dann ist ein Du besser als ein Sie. Schaut man sich amerikanische Newsletter an, dann kann man nur geduzt werden. Dies liegt an der Sprache. Allerdings ist die Tonalität auch viel freundlicher und hipper. Nehmen Sie sich daran ein Beispiel. Des Weiteren sollten Sie weniger von sich reden. Wenn Sie die Wörter „wir“ und „uns“ öfter im Text haben als „du“, „Sie“ und so weiter, dann muss der Text überarbeitet werden. Schließlich stehen nicht Sie im Vordergrund, sondern der Empfänger.

Kosten-Nutzen-Argumentation

Geld verdienen Sie nur, wenn Sie etwas verkaufen. Das Gleiche gilt bei Social-Media-Marketing, wie beispielsweise bei Facebook. Likes bringen Ihnen kein Geld. Ebenso bringt es Ihnen auch kein Geld, wenn Ihre Mailingliste sehr groß ist, Sie aber nichts verkaufen. Wenn Sie nun ein neues Produkt vorstellen, dann sollten Sie sich auf die Vorteile dieses beziehen. Vergessen Sie die Eigenschaften. Beispielsweise nehmen wir einmal ein Smartphone. Die Eigenschaft, wie viel Megapixel es hat, ist recht unbegreiflich.

Ein Unwissender weiß mit dieser Zahl nichts anzufangen. Ein Vorteil einer leistungsstarken Kamera kann so formuliert werden: „Mit der Kamera von diesem Smartphone können Sie präzise und hochwertige Bilder schießen. Sie brauchen keine Digital- oder Spiegelreflexkamera mehr.“ Die Vorteile sind nun offensichtlich. Der Käufer muss kein weiteres Geld für andere Produkte ausgeben. Ferner kann dieser dennoch hochwertige Bilder schießen. Wir gehen hierbei gerne einen Schritt weiter.

Denn letztlich sind die Emotionen der stärkste Verkaufsgrund. Wenn Sie dem Leser vorhalten können, wie dieser Schmerzen vermeiden kann, dann haben Sie bereits gewonnen. Denn jede Person möchte Schmerzen vermeiden. Tatsächlich ist diese Emotion deutlich stärker als Glücksgefühle mit einem Kauf. Hierzu haben wir einen Artikel über die Psychologie des Marketings verfasst. Dieser ist in diesem Zusammenhang auch sehr interessant.

Fazit – Erfolgreiche Marketing Mail

Abschließend möchten wir nochmal festhalten, dass E-Mail-Marketing ein essentieller Bestandteil eines jeden Online-Marketing-Mix ist. Wenn Sie eine passende Software nutzen und Ihre Kontakte auch entsprechend bewerten können, dann haben Sie einen Riesenvorteil. Schließlich ist die Konversionsrate in solchen Fällen deutlich höher.

Bei Fragen können Sie sich gerne bei uns per Mail melden.

Vertreten durch:

Geschäftsführer: Daniel Gurrieri, Giuseppe Gurrieri, Michael Fiedler

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