Social-Media-Management Tipps 2017

Studien haben ergeben, dass fast jeder zweite inzwischen in einem Social-Media- Netzwerk angemeldet ist. Des Weiteren sind davon auch mehr als die Hälfte regelmäßig aktiv. Allerdings ist Social-Media nicht gleich Social-Media. Es gibt die unterschiedlichsten Netzwerke, wie beispielsweise Facebook, Twitter oder Instagram für das Privatleben und dann noch XING und LinkedIn für das Berufsleben.

Um korrektes Social-Media-Marketing zu betreiben, muss man nicht nur eine Zielgruppe definieren und für diese dann passende Inhalte erstellen, sondern auch mit der Community kommunizieren, Nachforschungen anstellen und Inhalte recherchieren. Dies braucht sehr viel Zeit – oftmals zu viel Zeit.

Umso wichtiger ist es hier, dass Sie wirklich effizient und effektiv arbeiten. Social-Media ist schließlich eine schnelllebige Welt. Nur weil Sie heute sehr aktuell und gefragt waren, heißt das nicht, dass Ihre Fans Ihnen morgen auch wieder zuhören werden, wenn die Konkurrenz doch viel spannendere Inhalte aufbereitet hat. Seien Sie sich darüber immer im Klaren.

Aus diesem Grund haben wir einmal einige Social-Media-Management-Tipps herausgesucht, wodurch Sie effektiver und zeitsparender arbeiten können. Zudem gibt es auch einige Tools, die wir Ihnen kurz vorstellen mögen. Schließlich haben wir selbst ein LinkedIn-Marketing Tool entwickelt, auf das wir sehr stolz sind.

Tipp 1: Im Voraus planen

Ganz wichtig ist, dass Sie Ihre Postings und Veröffentlichungen im Voraus planen. Facebook bietet Ihnen hierzu sogar eine eigenständige Funktion. Hier können Sie den Tag und die Uhrzeit wählen, wann die Postings veröffentlicht werden sollen. Andere soziale Netzwerke bieten so etwas nicht an,allerdings gibt es Tools, die so etwas ermöglichen. Eines dieser Tools ist beispielsweise Hootsuite, das für etliche Social-Media- Kanäle funktioniert.

Des Weiteren sollte es auch in Ihrem Unternehmen einen sogenannten Redaktionsplan geben. Hier können Sie dann mit Ihrem Redaktionsteam absprechen, wann welche Updates veröffentlicht werden. Der Manager wird sich dann darum kümmern, dass die Beiträge bis dahin fertig sind und diese dann planen. Wichtig ist auch, dass Sie bei Ihren Postings die eigentliche Strategie und das Ziel
nicht aus den Augen verlieren.

Tipp 2: Speichern Sie Ihren Content!

Eine Content-Strategie kann nur langfristig geplant werden. Kurzfristig kann man nur etwas mit Gewinnspielen und ähnliches erreichen.

In dieser Zeit werden Sie sicherlich sehr viel Content erstellen, sodass es auch ganz natürlich ist, dass Sie irgendwann den Überblick verlieren. Allerdings darf dies eigentlich nicht passieren..

Schließlich können Sie alten Content wiederverwerten und noch einmal aufbereiten oder Doppelinhalte vermeiden. Content, der besonders gut perfomte, wird häufig nochmal genutzt und gepostet. So sparen Sie sich Zeit und können dennoch erfolgreiche Postings veröffentlichen.

Deswegen wäre es hilfreich, wenn Sie ein Archiv erstellen. Hier kommen dann alle Inhalte rein, die dann sortiert und kategorisiert werden.

Tipp 3: Nutzen Sie Tools zur Erstellung und Planung von Inhalten

Es wäre viel zu viel von Ihnen verlangt, wenn Sie alle Beiträge selbst erstellen und immer mit neuen Ideen um die Ecke kommen. Wenn Sie kein Redaktionsteam haben, dann stellen Sie sich ein kleines Team zusammen oder fragen Sie Ihre Vorgesetzten, ob es möglich wäre, ein Team zu erstellen.

Dann könnten Sie gemeinschaftliche Tools für die Erstellung von Content nutzen. Beispielsweise bietet sich hierfür Google Drive an. Sie können Ihren Plan dort hochladen und ebenso Ihr Template. Ihre Aufgabe ist es dann, gewisse Postings zu verteilen und zu bewerten. Wenn ein Posting beispielsweise nicht Ihren Richtlinien entspricht oder einfach nicht in das Konzept passt, dürfen Sie es als Manager ablehnen. Schließlich würde sich das negativ auf Ihr Image auswirken. So ist dann auch Ihre Facebookseite eine erfolgreiche Facebook Fanpage.

Tipp 4: Social-Media- Monitoring

Mit dem Posting ist der Prozess noch lange nicht abgeschlossen. Sie sollten die Ergebnisse immer nach einem gewissen Zeitraum evaluieren und Ihre Ergebnisse festhalten. Welche Art von Beiträgen kommt besser an? Welche Inhalte sind am gefragtesten? All diese Sachen sind wichtige Ergebnisse für Ihre zukünftige Erstellung von Inhalten.

Des Weiteren ist es auch wichtig, wie in sozialen Netzen über Sie gesprochen wird. Auch hierfür gibt es verschiedene Tools, wie beispielsweise echobot.de.

Sie können aber auch Google Alerts einrichten, sodass Sie schnell auf Trends und Schlagzeilen reagieren können, wenn diese relevant für Ihre Branche sind. Schließlich ist es sehr wichtig, hier aktuell zu sein. Wenn Sie Alerts erstellt haben, erhalten Sie E-Mails von Google, falls Meldungen mit zuvor definierten Keywords veröffentlicht wurden.

Tipp 5: Social-Media-Richtlinien

Neben einer Strategie und einem Ziel brauchen Sie auch gewisse Richtlinien in Ihrem Unternehmen.Diese beschreiben, wie Sie sich im Fall eines Falles zu verhalten haben. Ein sehr beliebtes Beispiel ist Nestlé. Der Konzern wurde von Greenpeace online an den Pranger gestellt und erhielt dadurch einen massiven Shitstorm von Fans und Anhängern.

Doch Nestlé reagierte nicht, sondern ignorierte jede Nachricht und jeden Kommentar. Diese Reaktion war definitiv falsch.

Legen Sie also fest, wie Sie sich in solch einem Fall verhalten. Notieren Sie aber auch in Ihren Richtlinien, wie Sie Ihre Zielgruppe ansprechen möchten, wie Ihre Tonalität ist und ob Sie persönlich werden oder nicht.

Tipp 6: Effektive interne Prozesse integrieren und entwerfen

Sie verkörpern Ihr Unternehmen online. Das bedeutet, dass Sie auch online Fragen erhalten, die teilweise von Ihnen gar nicht beantwortet werden können. In diesem Fall müssen Sie aber wissen, welche Person die Frage beantworten kann. Doch nicht nur Fragen, sondern auch Beschwerden könnten Sie per Nachricht erreichen.

Schließlich ist es sehr einfach, über Social-Media Kontakt aufzunehmen und eine Nachricht zu schreiben. Dies sind zwar eher Negativbeispiele, doch ebenso kann eine Verkaufsanfrage über Social-Media hereinkommen. Integrieren Sie Prozesse, die klar definiert sind. Überlegen Sie sich, was für Nachrichten hereinkommen könnten und was für Ansprechpersonen Sie brauchen.

Wenn wir beispielsweise eine Verkaufsanfrage über Social-Media erhalten, wissen wir direkt, was zu tun ist. Der Prozess ist klar definiert, sodass es nicht zu langen Wartezeiten kommt und jeder weiß, was zu tun ist.

Tipp 7: Verteilen Sie Rollen

Dies kennen Sie wahrscheinlich schon von Facebook. Hier können Sie einer Unternehmensseite unterschiedliche Rollen hinzufügen, die auch unterschiedliche Rechte haben. Dies ist beispielsweise überaus hilfreich, wenn einige Personen beispielsweise noch nicht viel Erfahrungen mit Facebook oder Co. gesammelt haben. Man kann diesen Personen dann beschränkte Rechte geben, damit keine
dramatischen Fehler geschehen.

Inzwischen gibt es diese Möglichkeiten auf bei LinkedIn und Google+. Twitter hinkt hier leider etwas nach.

Tipp 8: Notieren Sie sich Contentquellen

Vor allem die Recherche nach neuen Inhalten ist sehr aufwendig. Sie müssen hier immer wieder nach spannenden Themen suchen, die bereits gut ankommen oder extrem aktuell sind. Damit Sie hier Zeit sparen können, ist es besonders hilfreich, wenn Sie im Voraus unterschiedliche Quellen notieren, die regelmäßig guten Content veröffentlichen.

So müssen Sie nicht bei der Suche von Anfang an starten, sondern wissen direkt, wo Sie nachschauen können. Hilfreich ist hier auch ein RSS-Feed. Mithilfe eines solchen Feeds können Sie beispielsweise Blogs oder Newsseiten Ihrer Branche abonnieren und sehen dann immer, worüber gerade geredet wird.

Diesen RSS-Feed können Sie auch auf Ihrem Smartphone integrieren, sodass Sie auch unterwegs immer up-to- date sind und schnell Ideen notieren können.

Tipp 9: Nutzen Sie für die Inhaltserstellung Canva

Sicherlich werden Sie vermehrt Bilder posten. Damit diese auch einheitlich aussehen und immer das gleiche Template haben, können Sie Canva dafür nutzen. Canva ermöglicht es nämlich, sehr hochwertige Bilder zu erstellen, ohne dass Sie wirklich viel Zeit damit verschwenden müssen. Derzeit ist das Tool kostenfrei und definitiv empfehlenswert. Wenn Sie beispielsweise testen möchten, welches Bild am besten ankommt, dann können Sie die Bilder kopieren und etwas abändern.

Des Weiteren speichert Canva auch Ihre letzten Bilder und bietet fast 200 kostenlose Designvorlagen an.

Tipp 10: Strukturieren Sie Ihre Tabs und Seiten des Browsers

Sie müssen oftmals mehrere Aufgaben zeitgleich erledigen oder haben bereits mehrere Internetseiten offen für die nächsten Schritte. Zudem haben Sie sicherlich auch Ihr E-Mail-Postfach geöffnet, Ihren Kalender und vielleicht noch Social-Media- Profile oder Newsseiten. Dann verlieren Sie ganz schnell den Überblick.

Damit Sie wissen, wo was ist, sollten Sie die Tabs sortieren. Des Weiteren ist es auch wichtig, dass Sie jeden Tab wieder schließen, wenn Sie in nicht mehr brauchen. So behält man den Überblick und kann effektiv und effizient arbeiten.

Tipp 11: Erstellen Sie sinnvolle Analysen

Oftmals exportieren sich Social-Media- Manager einfach ganze Reports und Analysen und denken, dass damit die Analyse getan ist. Dies geht für Ihren Blog, aber ebenso für Facebook und andere soziale Netzwerke. Auch Ihr Newsletter-Tool bietet diese Funktion sicherlich an. Allerdings sind dort sehr oft Daten enthalten, die eigentlich irrelevant sind.

Seien Sie sich immer im Klaren, welche Informationen und Daten Sie eigentlich brauchen. Wenn Sie beispielsweise Ihre Kunden analysieren möchten, dann ist die Ladegeschwindigkeit Ihrer Internetseite eher nebensächlich.

LinkedIn-Tool für Social-Media- Marketing

Wie bereits gesagt, haben auch wir ein sehr innovatives Tool entworfen, das den Namen Linked Assist trägt. Dieses Tool lässt sich ganz einfach in Ihren Browser integrieren. Sie müssen nichts installieren. Anschließend kann man gewisse Einstellungen vornehmen, eine Zielgruppe definieren und Nachrichten verfassen.

Sobald man dann das Tool startet, muss man eine gewünschte Aktion wählen. Sie können beispielsweise Kontaktanfragen verschicken, aber ebenso auch Nachrichten. Dies geschieht vollkommen automatisch. Dadurch können Sie schnell ein Business-Netzwerk aufbauen und zeitgleich andere wichtige Aufgaben bewältigen..

Social-Media- Management Tipps – abschließende Worte

Wir hoffen, dass wir Ihnen einige hilfreiche Tipps mitgeben konnten und, dass Sie in Zukunft vielleicht viel einfacher ein Netzwerk durch unser Tool aufbauen. Bei Fragen oder Anmerkungen können Sie uns gerne kontaktieren. Vergessen Sie auch nicht, nächste Woche wieder vorbeizuschauen, wenn wir neue Blogpostings veröffentlicht haben.

Vertreten durch:

Geschäftsführer:
Daniel Gurrieri,
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