Schreibtipps für Blogger – besser Webtexten

Bloggen ist nicht einfach – mit diesen Schreibtipps für Blogger aber schon. Selbst der beste Journalist hat Schwierigkeiten mit den Webtexten. Dies sind gänzlich unterschiedlich zu den Zeitungs- oder Magazintexten.

Haben Sie einen Blog? Dann schauen Sie Ihre ersten Beiträge an. Bei einigen Blogartikeln können Sie sich wahrscheinlich nur an den Kopf fassen. Rechtschreibfehler? Zu komplexe Sätze? Es gibt etliche Fehler, die man als Blogger begehen kann.

Allerdings ist das ganz normal. Aller Anfang ist schwer. Immerhin sind Sie so motiviert und wollen hier Schreibtipps für Blogger bekommen. Sie sollten aber auch keine Angst vorm Schreiben haben. Eine Ausbildung oder gar ein Studium benötigen Sie dafür nicht. Mit der Zeit lernen Sie Ihren Schreibstil besser kennen und werden wortgewandter.

Doch der Prozess ist sehr langwierig und nicht immer einfach. Auch wir hatten anfangs unsere Probleme mit dem Bloggen und haben daraufhin Tagebuch geführt. Wichtige Tipps und hilfreiche Tricks haben wir uns notiert und wollen diese nun mit Ihnen teilen. Anschließend sind Sie auch in der Lage, leicht verständliche und fesselnde Inhalte zu schreiben.

Schreibtipps für Blogger – die Tipps im Überblick

Wir gehen in diesem Beitrag auf jeden Tipp einzeln ein. Allerdings möchten wir Ihnen anfangs eine grobe Übersicht bieten. Vielleicht kennen Sie einige Tipps bereits. Diese müssen Sie nicht zweimal lesen, sondern können sie einfach überspringen. Sollten Sie Fragen haben, dann können Sie uns einfach kontaktieren. Wir sind auf Facebook, LinkedIn und XING vertreten. Twitter nutzen wir derzeit nicht.

Ferner erfahren Sie nicht nur Tipps, sondern auch hilfreiche

 

Tools für Ihren Blog. Sollten Sie WordPress nutzen, gibt es viele kostenfreie Plugins, die hilfreich sind. Allerdings nutzt nicht jeder Blog WordPress, sodass wir auch kostenfreie Web-Tools vorstellen.

Welche Schreibtipps für Blogger gibt es?

  1. Schreiben Sie abwechslungsreich (Satzbau und Satzlänge).
  2. Halten Sie nicht an schlechten Text fest.
  3. Machen Sie Pausen.
  4. Redewendungen und Sprichwörter vermeiden.
  5. Emotionen ansprechen und Gefühle wecken.
  6. Nutzen Sie Synonyme und bilden Sie zusammenhängende Sätze.
  7. Vermeiden Sie Füllwörter und sinnlose Formulierungen.
  8. Pro Abschnitt einen Gedankengang ausführen.
  9. Lesen Sie sich Ihren Text laut vor.

Nun wollen wir uns diese Tipps für Blogger genauer anschauen.

Schreiben Sie abwechslungsreich (Satzbau und Satzlänge)

Lesen Sie gerne Texte oder Artikel, die total einseitig aufgebaut sind? Die Antwortet lautet wahrscheinlich nein. Ein Mensch braucht Abwechslung. Vor allem jetzt ist Abwechslung gefragter denn je. Schließlich sinkt unsere Aufmerksamkeitsspanne und wir lassen uns deutlich einfacher ablenken.

Dass wir uns an einem Blogartikel langweilen, ist keine Seltenheit. Deswegen sollten Sie die Lesenden nicht langweilen und deswegen immer unterschiedliche Satzlängen verwenden. Ferner ist es hilfreich, wenn Sie Ihren Satzbau variieren. So können Sie auch Ihre Schreibkompetenz beweisen.

Verstehen Sie uns nicht falsch. Wir möchten nicht, dass Sie hochkomplexe Sätze bilden. Halten Sie Ihre Sätze dennoch kurz (Tipp 7). Verschachtelte Sätze sind keine Abwechslung, sondern eine Überforderung für das menschliche Gehirn.

 

Halten Sie nicht an schlechten Text fest

Sie haben eine super Formulierung gefunden. Leider passt diese nicht zum restlichen Text. Doch Sie wollen diesen Satz unbedingt einbauen und irgendwo zwischenschieben. Das Ergebnis ist ein extrem unpassender Satz in einem sonst soliden Absatz. Vermeiden Sie sowas.

Oftmals ist es einfacher, wenn man seinen Blogbeitrag komplett

löscht und von vorne anfängt. In diesem Beispiel reicht es, den Satz einfach zu vergessen und niEinige Formulierungen gehören dazu, um den Text schöner zu gestalten. Jedoch nutzen Sie wahrscheinlich etliche Sätze, die für den Leser keinen Mehrwert bieten. Streichen Sie diese und machen Sie sich neue Gedanken.

 

Schreibtipps für Blogger: Machen Sie Pausen

Web-Texten ist anstrengend. Sie müssen sich erst ein Thema überlegen, Informationen recherchieren und dann noch einen ansprechenden Artikel verfassen. Beim Schreiben arbeitet Ihr Gehirn auf Hochtouren. Denn es muss ständig neue Sätze bilden und auf den vorhandenen Wortschatz zurückgreifen.

Anschließend lesen Sie Ihren geschriebenen Beitrag durch und verzweifeln, weil er so schlecht geschrieben ist.

 

Doch geben Sie nicht auf! Sie sind im Moment komplett erledigt und brauchen eine Pause. Nehmen Sie sich die Pause und lassen Sie Ihre Endfassung erst einmal liegen. Sie müssen das Werk nicht gleich veröffentlichen.

Ein sehr bekannter Content-Marketer namens Eddie Shleyner arbeitet nach einem strikten Grundsatz. Bei Fertigstellung eines Werkes lässt er dieses erst 12 Stunden liegen und überarbeitet es dann ein letztes Mal. Dies nennt er The Rule of 12.

Denn nach 12 Stunden finden Sie auch kleine Fehler und können Formulierungen besser gestalten. Sollten Sie den Artikel nun gar nicht mehr mögen, löschen Sie Ihn einfach (Tipp 2). Das erfordert viel Mut, ist aber die bessere Entscheidung.

Redewendungen und Sprichwörter vermeiden

Mögen Sie alte Redewendungen? Teilweise mögen Leser des Blogs solche alten Klischees. Im Regelfall sollten diese aber vermieden werden. Denn durch solch alte Phrasen senken Sie die Originalität Ihres Contents massiv.

Ferner wurden einige Redewendungen so häufig benutzt, dass sie bereits ihre Bedeutung verloren haben. Die New York Times hat dazu eine Studie gemacht. Das Ergebnis war, dass Redewendungen kaum Emotionen beim Leser wecken. Schließlich hat er diese Floskeln bereits etliche Male gehört.

Letztlich ist aber das Ziel, dass der Blog gewisse Emotionen weckt und anspricht. Denn nur über Emotionen können Sie sympathisch erscheinen, Vertrauen aufbauen und Verkäufe erzielen. Auf diesen Schreibtipp für Blogger gehen wir jetzt ein.

Emotionen ansprechen und Gefühle wecken

Erinnern Sie sich noch an ein richtig gutes Buch? Ein Buch, das Sie verschlungen hat? Wo Sie richtig mitfieberten? Gute Schriftsteller legen auf solche Aspekte sehr viel Wert. Das sollten Sie bei Ihrem Blog auch tun.

Auch hierzu gibt es eine interessante Studie der Emory University aus dem Jahr 2012. Die Probanden lasen Metaphern und anschließend eine sehr objektive

 

Beschreibung.Hierbei ging es um Personen, Objekte oder andere Sachen. Letztlich kam heraus, dass Metaphern eine deutlich höhere Aktivität im sensorischen Kortex auslösten.

Dieser Bereich ist für die Wahrnehmung des Tastsinns verantwortlich. Bei objektiven Beschreibungen gab es kaum bis keine Aktivität in diesem Gehirnbereich. Deswegen sollten Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen und sehr lebendig schreiben. Verdeutlichen Sie wichtige Dinge durch Metaphern. So bleiben diese länger beim Lesenden im Kop

Nutzen Sie Synonyme und bilden Sie zusammenhängende Sätze

Es ist schwierig, einen Satz zu bilden, der ganz allein eine starke Aussagekraft hat. Deswegen müssen Sie die umgebenden Sätze ebenfalls stark aufbauen und den Nagel auf den Kopf treffen. Achten Sie dann darauf, dass Sie auf keinen Fall dieselben Wörter nutzen oder den Satz ähnlich aufbauen.

Schließlich gibt es in der deutschen Sprache etliche Synonyme. Sie müssen diese nicht auswendig kennen. Das Tool OpenThesaurus ist ein Synonym-Lexikon. Hier können Sie ein Wort eingeben und binnen weniger Sekunden erhalten Sie etliche Synonyme für dieses Wort. Diese können Sie benutzen und ändern an der eigentlichen Aussage nichts. Allerdings klingt es deutlich besser.

Vermeiden Sie Füllwörter und unsinnige Formulierungen

Sie haben nicht viel Zeit, dem Blogleser etwas mitzuteilen. Achten Sie darauf, dass er es interessant findet, was Sie erzählen. Schreiben Sie deswegen nur das Nötigste und vermeiden Sie Füllwörter oder andere Floskeln und Phrasen. Wir können Ihnen diesen Absatz zusammenfassen, indem wir Ihnen sagen, dass Sie sich kurzhalten sollen.

Hierfür nutzen wir immer das Textanalyse-Tool von Wortliga. Das Tool überprüft nicht nur die Lesbarkeit, sondern auch noch weitere wichtige Aspekte, die für einen gut lesbaren Blog-Artikel wichtig sind. Bislang ist das Tool kostenfrei. Leider kann man nicht mehr als 1200-1300 Wörter gleichzeitig analysieren.

Pro Abschnitt einen Gedankengang ausführen

Diese Regel kennen Sie vielleicht noch aus Ihrer Schulzeit. Dort sollten Sie Ihre Texte logisch sinnvoll aufbauen und maximal einen Gedankengang pro Abschnitt ausführen. Dies machen wir in unseren Beispielen auch.

Ansonsten würden Sie den Lesenden nur verwirren. Eigentlich

 

thematisieren Sie gerade das Abnehmen und plötzlich reden Sie im selben Abschnitt noch über den Muskelaufbau.Das passt einfach nicht.

Machen Sie dem Lesenden auch durch Ihre Worte klar, dass es sich um einen neuen Absatz und einen neuen Gedanken handelt. Wir benutzen die folgenden Wörter dafür:

  • Ferner
  • Des Weiteren
  • Zudem
  • Zum einen,… Zum anderen
  • Allerdings

Es gibt noch tausende weitere Phrasen, die Sie benutzen können, um einen neuen Absatz einzuleiten. Lassen Sie die Lesenden am besten einen Kommentar schreiben und fragen Sie, wie verständlich Ihr Text war. Sollte es zur Verwirrung gekommen sein, dann überprüfen Sie den Text nochmal.

In der Praxis hat es sich als hilfreich erwiesen, den Artikel auf Papier auszudrucken. Nun schreiben Sie neben jeden Absatz eine Überschrift, die den Gedankengang beinhaltet. Sollten zwei unterschiedliche Überschriften möglich sein, haben Sie unterschiedliche Gedanken in einem Absatz besprochen.

Lesen Sie sich Ihren Text laut vor

Nachdem Sie Ihren Artikel geschrieben haben, müssen Sie ihn noch korrigieren. Fehler sind menschlich und passieren jedem. Oftmals sind es kleine Rechtschreib- oder Grammatikfehler. Teilweise finden Sie auch bessere Formulierungen oder streichen Wörter.

Hierbei lesen Sie den Text leise im Kopf. Doch dadurch überlesen wir viele Fehler. Deswegen sollten Sie sich den Artikel laut vorlesen. Wenn sich etwas komisch anhört, werden Sie gleich stutzig und können diese Passage dann verbessern.

 

Fazit – Schreibtipps für Blogger

Haben Sie auch noch Tipps? Egal, ob Sie 2014 oder noch früher gebloggt haben, wir freuen uns auf jeden Tipp. Schreiben Sie uns ein paar Kommentare! Es würde uns sehr freuen. Wir hoffen, dass wir Ihnen nun einige grundlegende Gedanken mitgeben konnten.

Vergessen Sie nicht, dass Sie auf keinen Fall aufgeben sollten!

 

Aller Anfang ist schwer und mit der Zeit werden Sie immer besser werden. Sie sind auf einem guten Weg, wenn Sie unsere Ratschläge berücksichtigen. Letztlich werden Sie mehr durch Ihren Blog verkaufen können.

 

 

Vertreten durch:

Geschäftsführer:
Daniel Gurrieri,
Giuseppe Gurrieri,
Michael Fiedler

 

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