Rankingfaktor Usability – Nutzerfreundlichkeit ist wichtig!

Was hat es mit dem Rankingfaktor Usability auf sich? Dieser Frage gehen wir in diesem SEO-Lexikon-Eintrag nach. Denn noch vor einigen Jahren spielte dieser Faktor überhaupt keine Rolle. Damals achtete Google nur auf eine gewisse Keyworddichte und ausreichend Backlinks. Suchmaschinen-Optimierer hatten es in der Vergangenheit deutlich einfacher.

Schließlich gibt es nun auch mehr Technologien. Sie surfen beispielsweise regelmäßig mit Ihrem Smartphone im Internet. Einige nutzen auch das Tablet dafür. Durch die Umstellung auf den mobilen Index ist es für jede Webseite essentiell, dass Sie den Rankingfaktor Usability besonders beachten. Deswegen ist eine korrekte Darstellung Ihrer Website besonders wichtig. Doch es gibt noch andere Aspekte, die unter den Begriff „Usability“ fallen. Diese wollen wir hier thematisieren.

Allerdings möchten wir noch ein paar Worte zum SEO-Lexikon verlieren. Denn auf dieses sind wir besonders stolz.

Allgemeines zum SEO-Lexikon

Wie bereits erwähnt, war SEO in der Vergangenheit deutlich simpler. Inzwischen ist es für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Genau hier wollen wir ansetzen. Denn in diesem SEO-Lexikon befassen wir uns mit jedem denkbaren Rankingfaktor der Suchmaschinenoptimierung. Wir geben Ihnen hier nicht nur Ratschläge, sondern versuchen Dinge auch mit Beispielen anschaulicher zu erklären.

Inzwischen benutzt Google um die 200 Rankingfaktoren, um eine Website zu bewerten. Das Ranking berechnet Google mit

On- und Off-Page-Faktoren sowie Social- und User-Signals.Der Rankingfaktor Usability ist in diesem Fall in den User-Signals zu finden. In Zukunft wird dieser Faktor immer wichtiger.

Denn Google ist nur eine Maschine und kann Ihre Webseite niemals so gut bewerten wie der Mensch. Allerdings hinterlässt jeder Mensch Spuren auf der Webseite, die Google interpretieren kann. Eine kurze Verweildauer spricht, beispielsweise, von einer minderwertigen Seite oder Blog.

Nun wollen wir uns dem eigentlichen Thema widmen. Erfahren Sie jetzt alles zum Rankingfaktor Usability!

Definition Usability

Bevor wir diesen Faktor ausführlich besprechen, wollen wir die Usability vorerst definieren. So gehen wir sicher, dass wir von den gleichen Dingen sprechen. Usability ist ein englischer Begriff und bedeutet „Bedienbarkeit“ oder auch „Benutzerfreundlichkeit“. Im Bezug auf Webseiten und SEO beschreibt die Usability Ihrer Seite, wie benutzerfreundlich Ihre Website ist.

Sie können die Usability nicht mit einem direkten Wert messen, sondern nur subjektiv beurteilen. Grundlegend ist es so, dass eine gute Benutzerfreundlichkeit auch die Anzahl der Konversionen deutlich hebt.

Haben Sie eine schlechte Conversion-Rate? Dann lassen Sie die Usability Ihrer Seite prüfen. Denn oftmals ist diese daran schuld, dass die Rate schlecht ist. Allerdings können Sie dies nicht nur optisch auf Ihrer Seite prüfen, sondern müssen sich auch den Quellcode anschauen. Technische Faktoren spielen auch eine Rolle.

Wie Sie sehen, ist es nicht einfach, diesen Faktor zu überprüfen. Deswegen ist es auch fraglich, wie Google diesen Faktor bewertet. Allerdings gibt es bei Google Analytics einige Faktoren, die in diesen Bereich gehen. Denn die Benutzerfreundlichkeit kann anhand anderer Faktoren bewertet werden.

 

Wie misst Google die Benutzerfreundlichkeit?

Wie bereits erwähnt, gibt es einige Kennzahlen, die auf die Benutzerfreundlichkeit schließen lassen. Hier gibt es zwei maßgebliche Faktoren, die Sie auch für Ihre Seite überprüfen können. Hierfür müssen Sie Ihre Seite vorher mit Google Analytics verbinden. Sofern Sie dies noch nicht getan haben, sollten Sie das jetzt machen.Wie das funktioniert, erfahren Sie hier.

 

Anschließend sollten Sie genug Zeit verstreichen lassen, sodass die Daten auch wirklich aussagekräftig sind. Sowas ist im Marketing sehr wichtig.Sie sollten niemals zu schnell Schlüsse ziehen.

Nun schauen Sie auf die folgenden Werte.

  • Verweildauer
  • Bounce-Rate

Verweildauer optimieren durch Bedienbarkeit

2018 sind die SEO-Trends recht eindeutig. Dieser Faktor ist auch extrem wichtig für das kommende Jahr.

Die Verweildauer beschreibt, wie lange Personen durchschnittlich auf Ihrer Seite verbringen. Es gibt keine Richtwerte, wie lange die Nutzer idealerweise auf Ihrer Seite bleiben sollten. Dies ist von Branche zu Branche auch gänzlich unterschiedlich. Seiten, die einen langen Artikel zeigen, haben oftmals eine längere Verweildauer. Kontaktseiten haben hingegen eine geringere Verweildauer.

Allerdings sollten Sie sich darum kümmern, den Wert immer zu verbessern. Oftmals ist dieser Faktor der kleine aber feine Unterschied. Deswegen wollen wir Ihnen noch einige Tipps geben, wie Sie die Verweildauer verbessern können. Die Optimierungsmaßnahmen können teilweise sehr komplex sein. Deswegen führen wir nicht jeden Tipp ausführlich aus.

Verweildauer-Optimierung in 4 Schritten

Nun gibt es einige Dinge, die Sie auf Ihrer Webseite einbauen oder verbessern können. Im Regelfall verbessern diese Optimierungsmaßnahmen bereits die Verweildauer auf Ihrer Seite. Da wir noch auf die Bounce-Rate-Optimierung eingehen möchten, besprechen wir die Aspekte nur ganz kurz. Für eine grobe Übersicht haben wir diese Stichpunktliste für Sie.

  • Videos/Fotogalerien einbinden
  • Verwandte Artikel
  • Interne Suchfunktion
  • Interaktives Formular/Tool

 

Videos/Fotogalerien einbinden

Videos haben den Vorteil, dass diese die Verweildauer nochmal erhöhen, da der Nutzer auf das Video auf Ihrer Seite klicken kann. Sie können YouTube-Videos mit wenigen Klicks einbinden. Achten Sie darauf, dass die Videos nicht zu lange dauern und zugleich hilfreich sind. Natürlich müssen die Videos eine gewisse thematische Relevanz besitzen.

Fotogalerien sind auch hilfreich. Der Nutzer kann sich durch die Fotos klicken und selbst entscheiden, wie lange er

ein Bild anschauen möchte. Allerdings verschicken viele Personen auch sehr gerne Bilder. Deswegen sollten Sie einige Social-Media-Buttons einbauen, sodass das Sharing in Facebook und Twitter deutlich einfacher ist.

Verwandte Artikel

Wir nutzen diesen Aspekt in einer ähnlichen Variante. Allerdings finden Sie manchmal am Ende eines Blogartikels weitere Artikel, die ähnliche Themen behandeln. In unseren Blog-Artikeln verlinken wir immer aus dem Text heraus.

Dies ist für mobile Endgeräte deutlich benutzerfreundlicher. Sollten Sie so vorgehen wie wir, müssen Sie darauf achten, dass die Links einen gewissen Abstand zueinander haben. Ansonsten bewertet Google diesen Aspekt negativ für Ihre Mobile-Freundlichkeit.

Interne Suchfunktion

Angenommen, ein Nutzer findet Ihre Seite sehr interessant und hält viel von Ihnen. Nun möchte er noch mehr zu einem Thema wissen und das am liebsten von Ihnen. Allerdings ist es nicht immer einfach, eine Seite zu durchschauen und den gewünschten Content zu finden.

Für Ihr Marketing ist es besser, wenn Sie eine Suchfunktion anbieten. Diese können Sie ins Menü integrieren, sodass der Nutzer immer die Chance hat, nach neuen Content zu suchen. Viele WordPress-Themes bieten solch eine Funktion an.

 

Interaktives Formular/Tool

Ein interaktives Formular oder gar ein Tool hat nicht nur den Vorteil, die Verweildauer zu erhöhen, sondern kann ebenso viele Backlinks generieren. Beispielsweise haben wir das Snippet-Optimierungstool von Sistrix einige Male erwähnt und immer darauf verlinkt. Aber auch Finanzrechner oder andere Tools sind nützlich, um die Verweildauer zu verbessern.

 

Bounce-Rate senken und Benutzerfreundlichkeit steigern

Eine weitere Metrik im Bereich Benutzerfreundlichkeit ist die Bounce-Rate (dt. Absprungrate). Diese Metrik gibt an, wie viele Besucher Ihre Seite wieder verlassen, ohne etwas getan zu haben. Je höher dieser Wert, desto schlechter ist es.

Google Analytics zeigt diesen Wert in einem Prozentsatz an. Allerdings verwechseln viele Webmaster diesen Wert mit der Ausstiegsrate.

Diese beschreibt etwas ganz anderes. Denn die Ausstiegsrate gibt an, wie viele Personen auf dieser Seite aussteigen, aber vorher noch andere Seiten aufgerufen haben. Die Ausstiegsrate ist deutlich irrelevanter als die Bounce-Rate oder die Verweildauer.

Praxis-Ratschläge für eine niedrigere Bounce-Rate

Auch für diesen Wert möchten wir Ihnen einige Tipps mitgeben. Wichtig ist, dass Sie anfangs schauen, wie Sie Ihre Meta-Daten aufgebaut haben. Vergleichen Sie diese mit Ihrer Kundenanalyse. Oftmals versprechen Seiten in den SERPs etwas ganz anderes. Der Nutzer kommt mit einer falschen Erwartung auf Ihre Webseite. Folglich ist es einleuchtend, dass er sie ganz schnell wieder schließt.

Es gibt aber noch andere Dinge, die Sie optimieren können. Hier haben wir wieder einmal eine stichpunktartige Auflistung.

  • Feeling und Design Ihrer Seite
  • Lesbarkeitsoptimierungen
  • Fachbegriffe erk

 

Feeling und Design Ihrer Seite

Der erste Schritt ist, dass Sie sich Ihre Seite ganz objektiv anschauen. Ihre Seite muss intuitiv bedienbar sein. Kann der Nutzer alles binnen weniger Klicks finden, auch wenn er nicht weiß, wo was ist? Wie fühlt sich Ihre Seite an? Machen Sie einen seriösen Eindruck und haben ein ansprechendes Design? Lädt Ihre Seite schnell? Nutzen Sie hilfreiche Bilder und haben eine vernünftige Schriftgröße?

All diese Aspekte sollten Sie überprüfen.

Lesbarkeitsoptimierungen

Lesen Sie gerne schwer verständliche Texte? Wohl kaum jemand bleibt auf einer Seite, die er nur sehr schwer begreift. Das Auge muss sich beim Lesen am Laptop oder Smartphone deutlich stärker anstrengen. Haben Sie hier noch eine sehr schlechte Lesbarkeit, dann ist der Nutzer binnen weniger Sekunden weg.

Fachbegriffe erklären

Dass Sie sich mit dem Thema auskennen, ist klar. Allerdings kennt sich nicht der Besucher Ihrer Seite aus. Ansonsten würde er auch nicht danach suchen. Deswegen sollten Sie den Text sehr simpel halten und Fachbegriffe vermeiden oder erklären. Beispielsweise definieren wir immer vorab, was der Rankingfaktor eigentlich bedeutet, den wir nun besprechen. So herrscht ein allgemeiner Konsens.

 

Fazit – Rankingfaktor Usability 

Abschließend möchten wir festhalten, dass dieser Faktor sehr wichtig ist. In Zukunft wird der Faktor noch wichtiger werden. Deswegen sollten Sie Ihre Webseite jetzt bereits optimieren, sofern Ihre Benutzerfreundlichkeit schlecht ist.

Ferner geben wir Ihnen hier noch den Tipp, dass Sie in Zukunft ausschließlich für den Nutzer optimieren sollten.

Vergessen Sie bei den Optimierungsmaßnahmen die Suchmaschine und konzentrieren Sie sich auf die Menschen. Schließlich kauft Google nicht bei Ihnen ein und wird sehr wahrscheinlich nicht Ihr Kunde werden.

Haben Sie noch Fragen zu diesem Thema oder wollen uns Feedback/Anregungen hinterlassen? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar oder schicken Sie uns eine Mail über das Kontaktformular. Wir freuen uns.

 

 

Vertreten durch:

Geschäftsführer:
Daniel Gurrieri,
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Michael Fiedler

 

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