Rankingfaktor Sitemap – alles was Sie zur Sitemap wissen müssen 

In diesem SEO-Lexikon-Eintrag widmen wir uns dem möglichen Rankingfaktor Sitemap. Zuvor gehen wir aber auf alle denkbaren Aspekte einer Sitemap ein. Anschließend evaluieren wir, ob es sich um einen Rankingfaktor für Google handelt oder nicht. Das Ziel dieses Artikels ist es, dass Sie am Ende genau wissen, wie wichtig die Sitemap für Ihre Website ist.

Des Weiteren sollten Sie am Ende des Artikels genau wissen, was die Sitemap ist, wie Sie eine Sitemap erstellen und warum Sie eine solche Sitemap erstellen sollten. Haben Sie sich einmal SEO-Anleitungen durchgelesen? Dort ist ein Schritt, dass Sie Ihre Sitemap bei der Google Search Console einreichen. Dies hat die unterschiedlichsten Gründe, die Sie auch hier erfahren.

Bevor wir mit dem Rankingfaktor Sitemap beginnen, möchten wir noch einige Worte zu unserem SEO-Lexikon verlieren.

Allgemeines zum SEO-Lexikon

In diesem SEO-Lexikon behandeln wir nicht nur alle denkbaren Rankingfaktoren, sondern ebenso SEO-Strategien, -Tipps und -Tricks. Schließlich ist Suchmaschinen-Optimierung für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Noch mehr verlieren ganz die Übersicht, worauf Google achtet und worauf nicht. Denn der Algorithmus beachtet inzwischen mehr als 200 Rankingfaktoren.

Allerdings hat Google bislang lediglich 60 Faktoren bestätigt. Sehr wahrscheinlich bestätigt der Suchgigant auch nicht noch weitere Faktoren. Letztlich ist es auch ein Betriebsgeheimnis, wie Google das Ranking einer Webseite ermittelt.Damit Suchmaschinen-Optimierer und Auftraggeber aber immer einen kühlen Kopf bewahren, haben wir das SEO-Lexikon ins Leben gerufen. Zuerst behandeln wir das Thema recht allgemein

und werden dann immer spezifischer. Ferner erhalten Sie viele Tipps und Ratschläge sowie ganze Strategien. Wöchentlich veröffentlichen wir neue Inhalte.

Nun wollen wir uns dem eigentlichen Thema widmen – dem Rankingfaktor Sitemap.

 

Was ist eine Sitemap?

Hierbei handelt es sich um eine Auflistung all Ihrer Seiten auf Ihrer Domain. Der Google Bot nutzt diese Auflistung sehr gerne bei sehr großen Webseiten. Dadurch kann dieser sicherstellen, dass er alle Seiten indexiert und findet. Im Prinzip ermöglichen Sie dem Google Bot dadurch ein effizientes Arbeiten.

Ansonsten hätte er sich von Link zu Link hangeln müssen. Bei einer schlechten internen Verlinkung findet der Bot einige Seiten gar nicht. Google kann nicht gefundene Seiten auch nicht in den Index aufnehmen. Deswegen finden die Sucher diese URLs nicht, da Google diese nicht für die entsprechenden Suchbegriffe listet.

Allerdings hat die Relevanz dieser Auflistungsseite stark abgenommen. In der Vergangenheit war die Seite deutlich wichtiger. Schließlich waren die Kapazitäten und auch der Speicher der Suchmaschine sehr beschränkt. Durch die Zeit und die Entwicklung unterschiedlicher Technologien muss der Crawler nicht mehr so stark darauf achten, möglichst effizient zu arbeiten.

Ferner gibt es inzwischen etliche Plugins, die eine gute interne Verlinkung sicherstellen. Diese stellen wir in dem Artikel Rankingfaktor interne Verlinkung vor. Nichtsdestotrotz haben Sitemaps einen gewissen Nutzen. Auch Google hat hierzu ein Statement veröffentlicht.

bei Ihnen kauft. Hier spielen auch die Ladegeschwindigkeit und die Qualität Ihres Contents eine wichtige Rolle. Allerdings findet der Nutzer Ihren Content nur, wenn Sie Ihre Webseite sinnvoll strukturierten.

Googles Statement zu Sitemaps

Google selbst sagt, dass eine Sitemap nicht garantiert, dass alle Seiten gecrawlt und indexiert werden. Allerdings hat es auf keinen Fall einen negativen Einfluss auf Ihr Ranking. Ganz im Gegenteil – Google sieht dies eher als Vorteil.

Auch Matt Cutts hat hierzu ein Video veröffentlicht. Dieses ist auf Englisch aber behandelt die Thematik sehr gut. Im Prinzip sagt Matt Cutts, Mitarbeiter von Google, dass die Sitemap kein Rankingfaktor mehr ist.

Warum ist die User-Experience so wichtig

Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Die Suchmaschine sagte, dass eine solche Seite niemals nachteilig ist. Viel eher hat sie einen positiven Effekt auf das Ranking. Schließlich bieten Sie dadurch eine gewisse Unterstützung an, sodass der Bot die Seiten schneller findet.

Allerdings gibt es auch unterschiedliche Sitemaps. Wenn Sie WordPress-Nutzer sind, kennen Sie sicherlich das Yoast-SEO-Plugin. Dort gibt es die folgenden Kategorien unterschiedlicher

Contentelemente.

  • Seiten (Pages)
  • Beiträge (Posts)
  • Bilder (Images)
  • Videos (Videos)
  • Nachrichten (News)
  • Mobile Darstellung (Mobile)

Des Weiteren gibt es HTML- und XML-Sitemaps. Der Unterschied liegt beim Zugreifer. Die XML-Version ist für die unterschiedlichen Suchmaschinen interessant. Eine HTML-Version bieten Sie eher dem User an. Ein Bot greift auf diese Datei nicht zu, um alle Seiten zu erfassen.

Weitere Informationen zu allen unterschiedlichen Sitemapvarianten finden Sie bei Sistrix

Durch eine solche Seite können Sie das Crawling auf einer gewissen Weise beeinflussen. Beispielsweise können Sie so dafür sorgen, dass Ihre Seite binnen weniger Minuten indexiert wird.

Sie haben sehr wenige externe Links, da Sie recht neu sind? Dann sollten Sie eine solche Seite nutzen und bei der Google Search Console einreichen. Des Weiteren sollten sehr umfangreiche Seiten diese Funktion ebenfalls nutzen.

Anleitung: Erstellung der Sitemaps

Wenn Sie technisch eher unbegabt sind, sollten Sie dies auf keinen Fall eigenständig vornehmen. Sie könnten mehr Schaden anrichten, als einen Mehrwert stiften. Allerdings möchten wir einige Aspekte nennen, die relevant sind und, die Sie beachten sollten.

Zum einen sollten Sie nur vollständige URLs verwenden. Sie muss mit www und http(s) angegeben werden. Ansonsten crawlt der Bot die Seite nicht oder es kommt zu Fehlern.

Des Weiteren nutzen einige Websiten unterschiedliche Sprachen. Auch dies müssen Sie auf der Seite vermerken, die Sie im UTF-8-Format kodieren. Das Angeben des Formats ist recht simpel. Sie können das Format auswählen, wenn Sie die Datei speichern.

Ferner sollten Sie die Größe und den belegten Speicher Ihrer Datei überprüfen. Sehr große Sitemaps sollten Sie dann unterteilen. Wenn Sie ein Plugin wie Yoast nutzen, geschieht dies automatisch. Zusätzlich können Sie dort auch angeben, ob Ihre Webseite mit oder ohne www angezeigt werden soll. Diese Einstellung können Sie auch in der Google Search Console vornehmen.

Praxis-Anleitung mit einem Tool

Sollten Sie kein modernes Content-Management-System nutzen, dann empfehlen wir das Tool <a href=“https://www.xml-sitemaps.com/“ rel=“nofollow“>XML-Sitemaps.com</a>. Dort können Sie Ihre gesamte Webseite einreichen und jeder einzelne Teilbereich wird gefunden. Nachdem Sie dies getan haben, sollten Sie sich überlegen, welche Seiten wichtig sind, die Google crawlen soll.

Bei diesen Seiten legen Sie nun den entsprechenden Canonical-Tag fest und wählen anschließend das Sitemap-Format aus. Wie bereits erwähnt, können Sie dies eigenständig vornehmen oder Sie beauftragen eine Suchmaschinen-Marketing-Agentur damit. Im Normalfall sollten diese eine solche Einrichtung vornehmen können.

Anschließend reichen Sie die Datei in der Google Search Console ein. Nun überprüft es, ob alle Daten richtig verarbeiten sind. Sofern dies der Fall ist, können Sie den Pfad zu der Seite in Ihrer robots.txt-Datei angeben.

Nun folgt eine letzte Kontrolle. Überprüfen Sie, ob Ihre Datei größer als 10 Mbyte ist. Sollte dies der Fall sein, sollten Sie die Seiten in unterschiedliche Sitemaps auftrennen. Beispielsweise führen Sie Ihren Blog separat auf. Nun können Sie auch noch nach Themen kategorisieren oder nach dem entsprechenden Keyword. Ferner sollten Sie auch niemals mehr als 50.000 URLs abgeben.

Sitemaps mit einer geringen URL-Anzahl sind definitiv vorzuziehen. Wenn dies technisch nicht möglich ist, machen Sie sich darum keine Sorgen. Google schreibt der Datei schließlich keine hohe Signifikanz mehr zu.

Website mit bis zu 10.000 Seiten braucht keine Sitemap?

John Mueller, ebenfalls Google Mitarbeiter, wurde in einem Webmaster Hangout gefragt, ob eine Sitemap.xml überhaupt noch benötigt wird. Dieser antwortete, dass kleine Seiten solch eine Datei nicht brauchen. Als Beispiel nannte er Seiten mit 1000 bis 10.000 einzelnen Seiten. Auch Blog-Beiträge gehören hierzu.

Hier ist das Video dazu.

Dadurch können wir auch unsere Hauptfrage beantworten. Die Sitemap ist kein Rankingfaktor und dadurch nicht SEO relevant. Jedoch sollten Sie dann auf eine passende Seitenstruktur achten. Hier ist einmal die Informationsarchitektur SEO gemeint, aber ebenso der Rankingfaktor Usability

Rankingfaktor Sitemap: Warum Sie dennoch nicht darauf verzichten sollten!

Grundlegend brauchen Sie diese Datei nicht, aber die Vorteile überwiegen und können den kleinen Unterschied machen. Wir glauben, dass sich John Mueller hierbei nur auf Bilder und URLs bezieht. Denn Videos kann der Google Videobot nur dann erkennen, wenn diese in der Videositemap ausgezeichnet sind.

Des Weiteren können Sie immer noch das Crawlbudget durch die Datei steuern. Beispielsweise nutzen viele Seiten einen Blog. Vor allem Newsseiten veröffentlichen mehrmals am Tag mehrere Beiträge. Für diese Seiten ist es extrem wichtig, dass diese schnell indexiert werden. Hier kann diese Datei Abhilfe schaffen. Denn Sie können Seiten priorisieren, die dann öfter und häufiger gecrawlt werden.

Allerdings ist es fraglich, wie sehr sich der Bot an diese Vorgaben hält oder ob er es nur als Empfehlung sieht. Des Weiteren sprechen einige Quellen davon, dass das Crawl-Budget immer noch vom internen PageRank abhängt. Dieser interne PageRank ist vergleichbar mit dem Rankingfaktor Domain Authority.

Deswegen sollten Sie auf keinen Fall den Backlinkaufbau vernachlässigen. Auch wenn Google immer sagt, dass die Signifikanz von OffPage-Signalen abnehmen soll, ist es noch lange nicht soweit. Schließlich gibt es bislang keinen anderen Rankingfaktor, der eine Seite so gut bewerten kann.

Leider missbrauchen auch sehr viele Suchmaschinen-Optimierer die OffPage-Signale. Sofern Sie sauberen Linkaufbau betreiben, kann Ihnen aber nichts passieren.

Fazit: Rankingfaktor Sitemap 

Abschließend möchten wir noch sagen, dass es sich nicht um einen Rankingfaktor handelt. Google bezieht sich nur sekundär auf diese Datei und selbst dann kann die Datei nur etwas helfen. Eine wirkliche Rankingverbesserung gibt es nicht, weil Sie die Datei einbauen.

Achten Sie lieber auf einen gut optimierten Text und eine hohe Benutzerfreundlichkeit. Schließlich berechnet Google die Desktop-Rankings mithilfe des mobilen Index. Diese Umstellung erfolgt angeblich im Juli 2018. Allerdings hat Google davon auch im letzten Jahr bereits gesprochen. Langfristig geht der Trend aber in diese Richtung, sodass Sie sich darauf vorbereiten sollten.

Bei Fragen, Rückmeldungen oder Feedback können Sie uns eine Nachricht über das Kontaktformular hinterlassen. Wir freuen uns darauf!

 

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