FRankingfaktor Lesbarkeit – für wen sollten Sie Ihre Texte schreiben?

Gibt es einen Rankingfaktor Lesbarkeit? Sehr viele SEO-Experten und Agenturen haben sich mit diesem Thema befasst. Doch noch gibt es keine klare Meinung, ob der Lesbarkeitsindex ein Rankingfaktor ist oder nicht. Da wir zu diesem Thema keine Studien oder Whitepaper gefunden haben, basiert dieser Artikel gänzlich auf unseren Erfahrungen.

Wir haben einige Blogartikel zu diesem SEO-Aspekt gelesen. Diese sagten, dass das Ranking teilweise schlechter wurde, nach einer Nachoptimierung der Lesbarkeit. Allerdings haben wir andere Erfahrungen gemacht. Wenn wir Texte erstellen und direkt auf die Lesbarkeit achten, erhalten diese bei Indexierung auch gleich ein höheres Ranking.

Doch SEO ist sehr komplex. Das bedeutet, dass es nicht unbedingt am Lesbarkeitsindex liegen muss. Es gibt noch viele andere Faktoren, wichtigere Faktoren, die für ein gutes Ranking sorgen. Deswegen wollen wir nun den Rankingfaktor Lesbarkeit etwas genauer thematisieren. Zuerst wollen wir Ihnen aber das SEO-Lexikon vorstellen.

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Allgemeines zum SEO-Lexikon

Suchmaschinenoptimierung ist eine Leistung, die wir unseren Kunden anbieten. Deswegen kennen sich die meisten Kunden auch nicht mit dieser Online-Marketing-Disziplin aus. Folglich kommt es zu vielen Fragen. Jedoch haben wir nicht immer die Zeit dafür, jede Frage ausführlich zu beantworten. In solchen Fällen verweisen wir immer auf unser SEO-Lexikon. Schließlich haben wir so auch mehr Zeit, um an den Kundenprojekten zu arbeiten.

Ferner nutzen andere SEO-Experten unseren Blog, um die

Übersicht nicht zu verlieren. Schließlich passiert dies bei etwa 200 Rankingfaktoren sehr schnell.Da Google noch nicht alle 200 Faktoren bestätigt hat und es wahrscheinlich niemals tun wird, müssen wir uns auf unsere Erfahrungen stützen.

Vor allem der Rankingfaktor Lesbarkeit ist sehr fraglich und nicht eindeutig. Informationen seitens Google findet man gar nicht. Deswegen wollen wir nun etwas Licht in die Dunkelheit bringen. Was wir dazu denken und warum Sie jeden Text nicht nur für Google optimieren sollten, erfahren Sie jetzt!

Was bedeutet Lesbarkeitsindex?

Sie kennen sicherlich Texte, die Sie einfach nicht verstehen. Dies kann unterschiedliche Gründe haben. Beispielsweise sind in dem Text besonders viele Fachbegriffe, die Sie nicht kennen, oder die Formulierungen sind extrem lang und komplex. Vor allem bei Web-Texten haben viele Leser Probleme mit langen Sätzen. Schließlich muss sich das Auge beim Lesen deutlich stärker anstrengen als beim Lesen eines Buches.

Der Lesbarkeitsindex versucht zu beurteilen, wie gut ein Text lesbar ist. Hierzu gibt es unterschiedliche Ansätze und Verfahren. Die meisten nutzen eine mathematische Formel, die den Lesbarkeitsindex bestimmen soll.

Bei WordPress kommt das SEO-Plugin namens Yoast häufig zum Einsatz. Dies gibt auch an, wie gut ein Text lesbar ist. Allerdings beachtet Yoast nicht nur den Lesbarkeitsindex, sondern interpretiert noch weitere Werte hinzu. Lange Abschnitte und wenige Verknüpfungswörter sind ein Indiz für eine schlechte Lesbarkeit, so Yoast. Wir gehen später genauer auf das Plugin und die Lesbarkeit dort ein.

Doch bevor Sie so sehr ins Detail gehen, sollten Sie eine erfolgreiche Content-Strategie entwickeln. Wie das funktioniert, haben wir in dem verlinkten Beitrag erklärt. Kümmern Sie sich erst um das große Ganze und gehen Sie dann ins Detail.

Rankingfaktor Lesbarkeit: Wie entstand dieser Wert?

Im Prinzip wollten Wissenschaftler einen Text mathematisch beurteilen können. Schließlich sind Bewertungen von Texten immer sehr vage. Das kennen Sie noch aus Ihrer Schulzeit, wenn Ihr Lehrer Ihnen ungerechtfertigt eine schlechte Note für Ihren Text gegeben hat. Mit einer Zahl könnte man so etwas vermeiden. Denn Zahlen kann man deutlich einfacher vergleichen.

 

So entstand die erste Lesbarkeitsformel für die englische Sprache. Inzwischen gibt es sie auch für andere Sprachen:

  • Deutsch
  • Französisch
  • Spanisch
  • Niederländisch
  • Dänisch
  • Schwedisch

Allerdings ist die Formel von Sprache zu Sprache unterschiedlich. Die ursprüngliche Flesch-Reading-Ease-Formel kann nicht ohne Weiteres für die deutsche Sprache angewandt werden. Jede Sprache besitzt eine eigene Formel.

Doch es gibt nicht die eine richtige Formel, sondern viele weitere. Nur die englische Sprache kann mittels 200 Verfahren einen Wert für die Lesbarkeit eines englischen Textes erhalten. Die bekanntesten Formeln sind:

  • Flesch-Reading-Ease
  • Flesch-Kincaid-Grade-Level
  • Gunning-Fog-Index
  • Wiener Sachtextformel

Wir wollen uns hier nur die Flesch-Reading-Ease-Formel genauer anschauen.

 

Einführung in die Flesch-Reading-Ease-Formel

Diese Formel ist mit Abstand die bekannteste Formel. Auch das Yoast-Plugin nutzt die Formel, um einen Lesbarkeitswert zu ermitteln. In Fachkreisen spricht man aufgrund der Einfachheit auch vom Flesch-Grad.

Je höher der ermittelte Wert ist, desto einfacher ist der Text zu lesen. In der Regel haben Texte, die sehr viele Keywords  besitzen, einen schlechteren Wert als natürliche

Texte. Jedoch sollten Sie einen Wert zwischen 50 und 70 anstreben. Das sind nämlich gut verständliche Texte.

Wie bereits erwähnt, kommt diese Formel aus dem Englischen. Deswegen ist sie in der ursprünglichen Form nicht auf die deutsche Sprache anzuwenden. Der Entdecker heißt Rudolf Flesch. Daher kommt auch der Name.

Die Formel lautet:

FRE = 206,835 – (1,015*ASL) – (84,6*ASW)

ASL bedeutet Average Sentence Length. Im Deutschen heißt dies so viel wie die durchschnittliche Satzlänge. Um diese zu ermitteln, zählt man die Wörter im Text und dividiert diese durch die Anzahl an Sätzen.

Toni Amstad hat die Formel dann weiterentwickelt, sodass man sie auch im Deutschen anwenden kann. Im Prinzip musste nur der Wortfaktor neu berechnet werden, da deutsche Wörter im Durchschnitt länger sind.

Diese Formel gilt für die deutsche Sprache:

FRE = 180 – ASL – (58,5*ASW)

Was bedeutet der Lesbarkeitswert?

Wir haben bereits gesagt, dass ein hoher Wert erstrebenswert ist. Allerdings haben Sie noch keine Vorstellung davon, was die Werte denn heißen oder bedeuten. Schauen Sie sich die nachfolgende Stichpunktliste an. Dann könnten Sie bereits eine Idee bekommen, inwiefern der Lesbarkeitsindex wichtig für Google ist.

  • 0-30: Sehr schwer à Akademiker
  • 30-50: Schwer
  • 50-60: Mittelschwer
  • 60-70: Mittel à 13-15-jährige Schüler
  • 70-80: Mittelleicht
  • 80-90: Leicht
  • 90-100: Sehr leicht à 11-jährige Schüler

Welchen Wert Sie anstreben sollten, erfahren Sie jetzt!

 

Für wen ist Ihre Webseite?

Ob Ihre Website nun einen Blog hat oder, ob Sie den Blog auf anderen Webseiten führen, ist dabei egal. Prinzipiell sprechen Sie eine gewisse Zielgruppe an. Das gilt für jede Internetseite und für jeden Blog. Stellen Sie sich die Frage, für wen Sie schreiben. Wir wollen diese Frage nun mal für unsere Webseite beantworten.

Primär schreiben wir das SEO-Lexikon für Kunden,potenzielle

Kunden und andere Suchmaschinen-Optimierer.Schließlich können wir uns so zu einem Experten im Bereich Suchmaschinenoptimierung etablieren. Jeder Blogartikel hat sehr hohe Rankings, wodurch auch sehr viel Traffic kommt.

Ferner schreiben wir den Inbound-Marketing-Blog ebenfalls für potenzielle Kunden und andere Marketer. Auch hier ist das Ziel, Wissen möglichst einfach zu vermitteln. Das bedeutet, wir schreiben nicht für Akademiker, aber auch nicht für 13-15-jährige Schüler. Deswegen haben unsere Texte einen Lesbarkeitswert zwischen 50-60.

Doch nicht nur Ihre Zielgruppe sollte sich auf Ihren Schreibstil auswirken, sondern auch die Intention hinter dem Text.

Dasselbe gilt natürlich auch für B2C-Unternehmen. Es lohnt sich, mit der Zielgruppe in Kontakt zu treten.

Welches Ziel verfolgen Sie mit Ihrer Website?

Sie haben sicherlich unterschiedliche Ziele mit unterschiedlichen Unterseiten. Unsere Seiten unter dem Menüpunkt „Angebot“ sollen verkaufend wirken. Hier möchten wir Kunden gewinnen und speziell über unsere Dienstleistungen und Produkte aufklären.

Im Bereich PR wollen wir Öffentlichkeitsarbeiten vollrichten und die Presse auf uns aufmerksam machen. Der Bereich ist auch sinnvoll für Backlinks. Schließlich behandeln wir dort zukunftsträchtige Themen, die brandaktuell sind. Die Pressemitteilungen veröffentlichen wir auch immer in einem Presseportal.

Allerdings optimieren wir jede Pressemitteilung auch für Google. Jede Mitteilung besitzt ein Fokus-Keyword. Für dieses probieren wir zu ranken. Schließlich erzeugen wir dadurch einen sehr seriösen Eindruck. Die Pressetexte haben mit Absicht einen etwas niedrigeren Lesbarkeitswert.

Der Bereich „Jobs Vertrieb“ soll Mitarbeiter gewinnen. Als renommierte SEO- und Inbound-Marketing-Agentur sind wir sehr gefragt. Ständig sind wir auf der Suche nach neuen Mitarbeitern. Deswegen soll der Text dort besonders leicht verständlich sein. Schließlich möchten wir sympathisch erscheinen.

Letztlich haben wir den Blog. Dort optimieren wir auch jeden Beitrag für ein Fokus-Keyword. Primär versuchen wir gute Rankings zu erzielen und uns durch die etlichen Beiträge und Themen eine Expertenstellung zu erarbeiten. Hierfür müssen wir Wissen möglichst einfach vermitteln. Dennoch gehört eine gewisse Seriosität dazu. Deswegen versuchen wir einen mittleren Lesbarkeitswert zu erreichen.

 

Rankingfaktor Lesbarkeit: Suchmaschine vs. Mensch?

An wen richten Sie Ihre Texte, wenn Sie, beispielsweise, ein Facebook-Posting verfassen? Sicherlich schreiben Sie den Text nicht für Facebook, sondern für den Leser. Im Bereich SEO sollte dies eigentlich ähnlich sein.

In der Vergangenheit haben viele Webmaster den Fehler gemacht, dass der Text nur für die Suchmaschine Google optimiert war. Das Ergebnis war ein Text voller Keywords, der dem Nutzer keinen Mehrwert brachte.

Daraufhin hat Google ein Update herausgebracht. Seitdem stehen Mehrwert und Nutzererlebnis im Vordergrund. Wir haben etliche Jahre an Erfahrung im Bereich SEO und unser Erfolg bestätigt unser Vorgehen. Wir optimieren jede Seite ausschließlich für den Nutzer.

Natürlich achten wir auf WDF*IDF-Keywords und auch auf Backlinks. Allerdings steht bei uns der Nutzer immer im Vordergrund. Wir haben extrem geringe Ladezeiten, sehr hilfreiche Texte und eine einfache Seitenstruktur und Ordnung. Der Nutzer findet mit wenigen Klicks das, wonach er auch sucht.

Zu der Optimierung für den Nutzer zählt auch die Optimierung des Lesbarkeitswertes. Wir nutzen hierfür das Yoast-Plugin und richten uns nach seinen Vorgaben. Wenn Sie kein WordPress nutzen, dann erfahren Sie in diesem Beitrag, wie Sie den Lesbarkeitswert für Ihre Webtexte verbessern können.

 

Abschließende Worte

Webtexten ist nicht einfach. Fast jeder Journalist ist mit dieser Aufgabe überfordert, da er bislang nur für offline Medien geschrieben hat. Sollten Sie auch Texter sein, dann lesen Sie sich doch mal diesen Beitrag durch. Hier erhalten Sie 6 Tipps, wie Sie bessere Webtexte verfassen.

Doch was ist nun mit der anfänglichen Frage, handelt es sich 

Um einen Rankingfaktor für Google? Wir gehen davon aus, dass es sich nicht um einen starken Faktor handelt. Allerdings ist dieser Wert auch wichtig für eine geringe Absprungrate und Bounce-Rate.Denn wer möchte schon schwierige Texte lesen?

Die beiden genannten Werte beachtet Google auf jeden Fall und wird diese in Zukunft stärker gewichten. Ferner kann man so auch die Qualität von einem Inhalt bestimmen und ob er zur Zielgruppe passt oder nicht. Akademische Suchanfragen können eher weniger von einem leichtverständlichen Text profitieren.

Wir empfehlen Ihnen, dass Sie es selbst ausprobieren. Beachten Sie die Aspekte aus diesem Blog-Beitrag und optimieren Sie Ihren Lesbarkeitsindex. Wie wirkt sich dies auf Ihre Rankings aus? Schreiben Sie uns Ihre Ergebnisse gerne per Mail über das Kontakt-Formular.

 

 

Vertreten durch:

Geschäftsführer:
Daniel Gurrieri,
Giuseppe Gurrieri,
Michael Fiedler

 

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