Rankingfaktor: Keyworddichte

In diesem SEO-Lexikon-Eintrag wollen wir uns dem möglichen Rankingfaktor Keyworddichte widmen. Wir betonen hier das Wort „möglich“. Schließlich hat sich der Google Algorithmus in der Vergangenheit etwas geändert. Dadurch hob Google die Content-Qualität im Index an und konnte so Spam-Versuche blockieren.

Deswegen möchten wir uns in diesem Artikel einmal etwas genauer mit dem möglichen Rankingfaktor Keyworddichte auseinandersetzen.

Ferner zeigen wir Ihnen aber auch, wie man eine Niederschrift für Suchmaschinen in der heutigen Zeit schreibt. Hierfür gibt es spannende Tools und Tipps. Denn so viel sei schon einmal gesagt: die herkömmliche Keyworddichte spielt für SEO keine Rolle mehr. Allerdings hat Google diesen Rankingfaktor Keyworddichte überarbeitet. Im Prinzip berechnet man auch bei der Überarbeitung eine Art Keyworddichte, doch auf die Verwendung der Keywords für einen Artikel gehen wir später ein.

Allgemeines zum SEO-Lexikon

In unserem SEO-Lexikon finden Sie spannende Beiträge rund um das Thema Suchmaschinenoptimierung. Wir behandeln hier alle möglichen Google-Rankingfaktoren. Zusätzlich erhalten Sie Tipps, Strategien und einige SEO-Hacks, die wir auch gerne einsetzen. Denn Suchmaschinen-Optimierung ist wirklich zu einem Dschungel geworden. Es gibt inzwischen mehr als 200 Rankingfaktoren. Allerdings hat Google bislang nur 60 Faktoren bestätigt.

Deswegen müssen wir auf die anderen 140 Faktoren schließen,

 

indem wir uns Studien durchlesen, Tests durchführen und unsere Erfahrungen evaluieren. Dadurch haben Sie den Vorteil, dass Sie sich nur unsere Einträge durchlesen müssen, um auf die aktuellen Faktoren zu schließen. Bei Fragen können Sie einfach Kontakt zu uns aufnehmen. Doch nun soll es um das eigentliche Thema gehen: dem Rankingfaktor Keyworddichte.

Was ist die Keyword-Dichte? Definition

Die Keyword-Dichte (engl. Keyword-Density) beschreibt, wie häufig eine gewisse Suchphrase im Text vorkommt. Hierbei bezieht man sich ausschließlich auf den Body-Bereich eines HTMLDokumentes. Die Häufigkeit des Vorkommens wird dann in Relation zur gesamten Wortanzahl gesetzt. Dadurch, dass Google überwiegend auf den Text achtet, muss man auch signalisieren, worum sich dieser handelt. Studien haben bewiesen, dass man das Thema eines Textes erschließen kann, wenn gewisse Keywords häufiger vorkommen. Diese Studie hat sich Google zunutze gemacht. In der Vergangenheit sagte man, dass man eine Keyword-Dichte von 1-3% wählen sollte. Die Formel war sehr einfach. Man nahm das Wort oder die Wörter, für die die Seite optimiert werden sollte und packte diese in den Text. Nun ergab sich die Suchbegriffsdichte wie folgt: Anzahl an vorkommenden Keywords / Gesamtzahl der Wörter * 100 = Keyworddichte in Prozent In der Vergangenheit konnte man aber immer häufiger feststellen, dass Seiten, die eine sehr hohe Keyworddensity hatten, schlechte Rankings erhielten. Teilweise wurden solche Seiten gänzlich abgestraft. Denn es wurde oftmals einfach nur Keyword-Stuffing betrieben. Denn in der Vergangenheit war der Rankingfaktor Keyworddichte sehr wichtig. In der Anfangszeit des Internets war es sogar möglich, dass man das Hauptkeyword in der gleichen Farbe des Hintergrundes schrieb. So konnte der Leser die Aneinanderreihung bloßer Keywords nicht erkennen, aber die Suchmaschine schon. Dadurch erhielten minderwertige Seiten sehr gute Rankings. Inzwischen ist dies ein absolutes K.O.-Kriterium. Denn nun ist die reine Qualität des Textes wichtig.

 

Versteckte Keywords werden auch gefunden

Wie bereits erwähnt, gab es unlautere Maßnahmen, die das Ranking verbessern sollten. Hierfür hat man die Farbe des Textes dann so angepasst, dass es der Farbe des Hintergrundes entsprach. Allerdings ist dies nur ein Beispiel von vielen, um Keywords vor den Lesern zu verstecken. Google ist schließlich eine Maschine und liest den Text, beziehungsweise eine Seite, anders. Der Google-Bot crawlt den Quellcode. So kann man kein Keyword verstecken. Es wird dann nicht nur die Häufigkeit der Keywords im reinen Text gezählt, sondern ebenso auch das Vorkommen in Bildern. Hierzu schaut sich Google besonders die Alt-Tags an. Des Weiteren schaut Google auch im Footer, wie oft das Schlagwort dort vorkommt. Ebenso achtet man auf die Überschriften und den Titel. Man kann den Rankingfaktor Keyworddichte folglich nicht austricksen.

 

Einschränkungen der Keyword-Dichte

Es gab definitiv einige Probleme mit der KeywordDichte. Auf die ersten Probleme möchten wir hier nun eingehen. Denn das Prinzip der Keyworddichte funktionierte super für ShorttailKeywords. Doch wie sah es mit dem Longtail aus? Angenommen, man möchte seine Seite für den Suchbegriff „Unovision GmbH SEO Bewertung“ optimieren. Diesen Suchbegriff kann man niemals häufig natürlich einbauen. Wenn nun ausschließlich auf das reine Vorkommen einer Keyword-Kombination geachtet wurde, dann konnte man die damaligen Richtwerte kaum erreichen.

 

Ferner beachtet man die Keyword Proximity auch nicht. Diese beschreibt die Nähe anderer Wort-Kombinationen zum eigentlichen Hauptkeyword. Dieses Problem wurde offensichtlich und zudem wurden immer mehr Spam-Maßnahmen bekannt. Google musste einlenken. Des Weiteren war ein weiteres Problem, dass man nicht auf Synonyme achtete. Allerdings sind diese ebenso wichtig für ein gutes Ranking und ebenso wichtig, um die Qualität eines Textes zu bewerten.

Keyword-Dichte sagt nichts über die Qualität aus

Damals hatte eine Website einfach nur irgendwelche Texte, die eigentlich keinen Mehrwert lieferten. Man reihte die Suchphrasen sinnlos aneinander. Ein weiteres Manko. Denn nur, weil ein Keyword sehr häufig vorkommt, heißt es nicht, dass die Qualität des Textes auch gut ist. Dies widerspricht Googles Passion maßgeblich. Schließlich wurde versucht, dem Suchenden das bestmögliche und hochwertigste Suchergebnis zu liefern. Ferner spielt es auch eine Rolle, wo das Keyword eigentlich steht. Wenn das Keyword nur am Ende des Textes steht, dann sendet dies ein schwächeres Rankingsignal, als wenn das Keyword in der H1-Überschrift steht.

Wie hat Google dieses Problem bewältigt?

Folglich ist die reine Häufigkeit gänzlich egal. Es kommt inzwischen auf weitaus andere Faktoren an. Ferner hat Google diesen Punkt auch weiterentwickelt und es entstand WDF*IDF. Im Prinzip ist dies die Weiterentwicklung der Keyworddichte. Allerdings werden nun alle möglichen Fälle berücksichtigt, sodass man einen guten Maßstab für einen guten Text hat.

 

Bei dieser Methode werden sogenannte Proof-Keywords ermittelt. Angenommen, Sie schreiben über das Thema „Nase“. Damit Google auch wirklich weiß, um welche Nase es geht, werden auf weitere Keywords (Proofkeywords) geachtet. Beispielsweise sind weitere wichtige Terme „Gesicht“ und „Mensch“. Diese Terme werden durch WDF*IDF ermittelt.

Was bedeutet WDF?

WDF beschreibt die Within-Document-Frequency. Die relative Anzahl eines gegebenen Keywords setzt man ins Verhältnis mit der Gesamtanzahl der Wörter im Text. Je höher dieser Wert ist, desto häufiger kommt ein Term oder ein Wort im Dokument vor. Allerdings ist die Formel nun deutlich komplexer. Schließlich wird für diese Berechnung nun eine Logarithmus-Funktion genutzt.

Was bedeutet IDF?

IDF bedeutet Inverse Document Frequency. Hierbei wird die Gesamtmenge der im Index vorhandenen Dokumente (Internetseiten) berechnet. Multipliziert man die Werte miteinander, weiß man, wie oft ein gewisser Term in der Top-10 zu einem gewissen Thema vorkommt. Dadurch kann man feststellen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass sich ein Text mit einem gewissen Thema befasst. Beispielsweise nutzen wir in diesem Suchmaschinen-Marketing Artikel auch die WDF*IDF-Werte. Als Tool nutzen wir hierfür SEOlyze. Man kann dort ganz einfach das Fokuskeyword eingeben und schon berechnet es, welche Terme man auch noch nennen muss. Durch das Analysieren des eigenen Textes erhält man dann eine Empfehlung, welche Terme man noch häufiger nutzen sollte und welche Terme zu häufig genutzt wurden.

 

WDF*IDF-Analyse Tools – unsere Empfehlungen

Eine manuelle Analyse der reinen Keyworddichte kann man sehr einfach durchführen. Jedoch sieht es schon anders aus, wenn man dann die WDF*IDF-Werte berechnen muss. Hier erleichtern uns viele Tools die Arbeit. Ein Tool haben wir bereits kurz genannt und zwar SEOlyze. Dieses nutzen wir auch überwiegend. Schließlich kann man sehr einfach Analysen durchführen und seinen Text dann überprüfen lassen. Das Unternehmen baut die Funktionen auch ständig weiter aus. Inzwischen kann man auch eine ganze OnPage-Analyse durchführen lassen. Ebenso kann man schauen, wie die Konkurrenz die Überschriften betitelt haben und andere Faktoren einsehen. Alles in einem ist SEOlyze ein sehr gutes On-Page-Tool zum geringen Preis. Anders sieht es dann schon mit Xovi aus. Hierbei handelt es sich eher um ein umfassendes SEO-Analyse-Tool. Man kann nicht nur die unterschiedlichen On-Page-Faktoren kontrollieren und messen, sondern ebenso Backlinkanalysen durchführen. Wenn Sie nur den WDF*IDF-Faktor überprüfen möchten, da Sie beispielsweise nur Texter sind, reicht SEOlyze. Ansonsten müssen Sie etwas mehr Geld in die Hand nehmen. Allerdings sind Sie bei Xovi gut aufgehoben. Der Support ist auch sehr nett und hilft Ihnen, wenn Sie Probleme oder Fragen haben.

Wie wichtig ist WDF*IDF?

Wie bereits anfangs erwähnt wurde, gibt es inzwischen mehr als 200 Rankingfaktoren. Einige Faktoren sind wichtiger als andere. Allerdings sollten Sie diesen Faktor niemals unterschätzen oder vernachlässigen. Texte sind immer noch das A und O einer jeden Webseite und auch sehr wichtig für Google. Zwar können Suchmaschinen Bilder immer besser erkennen, jedoch wird immer noch primär auf den Text geschaut. Wenn Sie hier einen relevanten Text schreiben und auch einen wirklichen Mehrwert bieten, da Sie Themen behandeln, die andere Webseiten nicht behandeln, dann werden Sie auch mit einem besseren Ranking belohnt. Des Weiteren sollten Sie auch nicht nur für die Suchmaschine texten. Denn letztlich wird Google nichts bei Ihnen kaufen und auch keine Dienstleistung erwerben. Dies machen nur die Leser. Wenn Sie einen leserfreundlichen Text verfassen, dann werden Sie auch einige wichtige Wörter gleich verwenden. Mit WDF*IDF können Sie den Artikel dann noch perfektionieren. Sogesehen ist dies der neuer Rankingfaktor Keyworddichte.

 

Rankingfaktor Keyworddichte – abschließende Worte

Abschließend möchten wir sagen, dass die Keyworddichte kein Rankingfaktor mehr ist. Wenn Sie Texte auch für Suchmaschinen optimieren möchten, dann sollten Sie auf WDF*IDF setzen. Schauen Sie darauf, dass Sie wirklich alle relevanten Terme benutzt haben, aber dennoch einen leserfreundlichen Beitrag verfassten.

So erhalten Sie teilweise nur durch den Beitrag sehr gute

 

Rankingpositionen. Allerdings brauchen Sie Texte wie die Datenschutz-Erklärung nicht optimieren. Solche verfassen Sie im Idealfall auch nicht selber, sondern überlassen diese Aufgabe einem Spezialisten.

 

 

Vertreten durch:

Geschäftsführer: Daniel Gurrieri, Giuseppe Gurrieri, Michael Fiedler

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