Rankingfaktor Informationsarchitektur SEO 2018

OIn diesem SEO-Lexikon-Eintrag widmen wir uns dem Rankingfaktor Informationsarchitektur SEO. Informationsarchitektur – was soll das sein? All Ihre Fragen wollen wir in diesem SEO-Blog-Beitrag ausführlich beantworten. Im Prinzip handelt es sich um die Struktur und den Aufbau Ihrer Webseite. Informationsarchitektur ist hier eher der Fachbegriff. Viele sprechen auch von einer idealen oder flachen Website-Struktur.

Schließlich liegt dies auch im Interesse des Benutzers. In der Vergangenheit konnten wir einen eindeutigen Trend von Google feststellen. Optimierungen, die Vorteile für den Benutzer brachten, betrachtete Google auch als sinnvoll für das Ranking. Die Suchmaschine entwickelt sich zu einer sehr benutzerfreundlichen Suchmaschine. Diesen Aspekt haben wir auch im vorherigen Artikel „Rankingfaktor Usability thematisiert.

Bevor wir mit dem SEO-Lexikon-Eintrag bezüglich des Rankingfaktors Informationsarchitektur SEO beginnen, möchten wir kurz auf unser Lexikon eingehen.

Allgemeines zum SEO-Lexikon

Suchmaschinenoptimierung ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Denn inzwischen gibt es mehr als 200 Rankingkriterien. Hier blicken sehr viele Marketing-Experten und ebenso Auftragsgeber nicht mehr durch. Allerdings wollen wir dieses Problem nun beseitigen. Deswegen haben wir das SEO-Lexikon ins Leben gerufen.

Hier behandeln wir aktuelle Themen im Bereich Suchmaschinenoptimierung, Google und Rankingfaktoren. Letztlich finden Sie hier alle Faktoren, die wirklich wichtig sind. Ferner erhalten Sie hier auch konkrete Strategien und effektive Tipps und Tricks.

Dadurch richten wir uns primär an zwei Zielgruppen. Zum einen können Suchmaschinen-Optimierer hier die aktuellsten Informationen finden und den Überblick behalten. Zum anderen können Auftragsgeber sich in diese Online-Marketing-Disziplin einlesen. Dadurch müssen diese weniger Fragen stellen. So kann sich die Agentur dem Projekt besser und mehr widmen.

Nun wollen wir zum eigentlichen Thema kommen – dem Rankingfaktor Informationsarchitektur SEO.

Informationsarchitektur Definition

Der Fachbegriff Informationsarchitektur beschreibt im Bereich SEO die Gestaltung einer Website. Diesbezüglich schaut der Webmaster auf die Navigation, Unterteilung und Sortierung von Inhalten sowie auf die Suchmöglichkeiten und die Gestaltung des Contents. Ziel einer Informationsarchitektur ist eine möglichst zielgruppengerechte und nutzerfreundliche Gestaltung des Angebots der Website.

Die Informationsarchitektur SEO ist eine Teildisziplin der Usability. Ferner profitiert nicht nur der User davon, sondern ebenso die Suchmaschine. Durch eine flache Hierarchie der Inhalte und Seiten kann der Google Bot die Webseite schneller crawlen. Dadurch kann Google die Qualität Ihrer Website schneller beurteilen. Das Ergebnis ist eine schnellere Indexierung sowie schnellere Ranking-Verbesserungen.

Eine gute Webseiten-Struktur übt auch einen maßgeblichen Einfluss auf die User-Experience aus. Durch einige wenige Schritte können Sie Ihre Struktur verbessern. Die Checkliste finden Sie am Ende dieses Artikels.

Warum ist die User-Experience so wichtig

Da Ihre Website-Struktur einen maßgeblichen Teil zur User-Experience beisteuert, wollen wir Ihnen erklären, warum diese so wichtig ist. Im Prinzip ist der Grund in wenigen Worten gesagt. Google oder eine andere Suchmaschine wie Bing oder Yahoo werden niemals bei Ihnen kaufen. Es sind nur Suchmaschinen und keine Kunden.

Ihre Kunden sind reelle Personen. Diese sehen Ihre Webseite anders als Google und Co. Sofern der Kunde sich auf Ihrer Website wohlfühlt, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass er

bei Ihnen kauft. Hier spielen auch die Ladegeschwindigkeit und die Qualität Ihres Contents eine wichtige Rolle. Allerdings findet der Nutzer Ihren Content nur, wenn Sie Ihre Webseite sinnvoll strukturierten.

Rankingfaktor Informationsarchitektur SEO: Die Grundlagen

Hier stellt sich die Frage, was eine gute Informationsarchitektur ausmacht. Die Grundlagen bilden drei Komponenten.

  1. Navigation
  2. Klassifikation
  3. Kennzeichnung
Die Navigation beschreibt den Weg zu unterschiedlichen Inhalten oder Unterseiten. Idealerweise findet der User mit sehr wenigen Klicks genau das, wonach er suchte. Diesbezüglich ist auch eine Suchfunktion sinnvoll sowie eine optimierte 404-Fehlerseite. Zusätzlich sollten Sie innerhalb Ihrer Inhalte aufeinander verlinken. Dadurch geben Sie nicht nur das Vertrauen einer Seite weiter, sondern führen den Leser auch durch Ihren Content.

Des Weiteren spielt die Klassifikation eine wichtige Rolle. Es ist schwer, diese zu beeinflussen. Denn der Leser kategorisiert Ihre Inhalte selbst. Teilweise unterscheidet er zwischen hilfreichen und unsinnigen Artikeln oder kategorisiert nach Themen. Dieser Aspekt beschreibt auch die Qualität Ihres Contents.

Letztlich folgt die Kennzeichnung. Hierbei sollten Sie Ihre Informationen entsprechend beschreiben. Schließlich sieht der Besucher einer Internetseite zuerst nur den Titel und vielleicht die Meta-Beschreibung. Achten Sie darauf, dass Sie hier dem Text, Bild oder Video den richtigen Namen geben. Ansonsten könnten Sie den Nutzer mit falschen Versprechen enttäuschen.

Teilweise kommen hier die Fachbegriffe Taxonomie und Ontologie vor. Allerdings wollen wir diese nicht näher erläutern. Im Prinzip spielen diese zwar eine Rolle bei der Informationsarchitektur SEO, jedoch reicht es, wenn Sie die Grundlagen verstehen.

Informationsarchitektur Beispiel: So sieht ein gutes Webseiten-Design aus

Wir haben an einigen Stellen bereits von einer flachen Hierarchie gesprochen. Im Gegensatz dazu steht die tiefe Hierarchie. Eine tiefe Hierarchie ist weder suchmaschinen- noch benutzerfreundlich. Denn der Nutzer sollte mit möglichst wenigen Klicks zu seinem Zielinhalt gelangen. Dasselbe gilt für den Crawler.

Schließlich hat dieser gewisse Budget-Vorgaben. Er kann Ihre Seite nicht solange crawlen, bis er alle Seiten gefunden hat. Dies würde bei manchen Seiten zu viel Zeit kosten. Ferner möchte auch der Crawler effizient arbeiten. Deswegen springt er nach einigen Seiten ab, sofern er bemerkt hat, dass Ihre Sitemap-Struktur unsinnig ist. Dadurch erfahren Sie den Nachteil, dass vielleicht nicht alle Ihrer Seiten indexiert werden.

Deswegen ist eine flache Hierarchie vorzuziehen. Hier kann der Nutzer mit zwei bis drei Klicks alle Inhalte ausgehend von der Startseite aus finden. So sinkt nicht nur die Bounce-Rate, sondern auch der Crawler kann alle Seiten finden und indexieren.

Themen-Seiten und Siloing

Schauen Sie sich einmal unsere Blog-Seite an. Dort finden Sie zwei Hauptthemen. Klicken Sie auf „Inbound-Marketing“, finden Sie nur Artikel, die sich damit auseinandersetzen. Wenn Sie auf „SEO“ klicken, finden Sie SEO-Artikel. Dies sind sozusagen die Oberkategorien oder auch Eltern genannt.

Nun folgen die unterschiedlichen Kinder oder auch Unterkategorien/Seiten. Hierfür haben wir ein weiteres Beispiel für Sie. Es gibt viele Schuhe. Tippen Sie bei Google „Schuhe kaufen“ ein, schlägt die Suchmaschine Ihnen etliche unterschiedliche Modelle vor. Idealerweise optimieren Sie die Kategorieseite „Schuhe“ für den Suchbegriff.

Nun verfeinern Sie dies. Es gibt Sneaker, Sandalen, Anzugsschuhe und Pumps. Ferner bieten Sie Oberteile an. Oberteile können T-Shirts, Sweatshirts oder auch Kapuzenpullover sein. Sie erstellen gewisse Themenkanäle für Ihre Inhalte und verlinken diese sinnvoll untereinander. In diesem Zusammenhang ist auch der Artikel über den Rankingfaktor interne Verlinkung sinnvoll für Sie.

Im Prinzip definieren Sie ein Keyword und verfeinern dieses Keyword für die weiteren Unterseiten. Dadurch können Sie auch für sehr viele Suchbegriffe ranken. Weitere Informationen zum Siloing finden Sie in demArtikel von Advertising.de

Rankingfaktor Informationsarchitektur SEO: URL-Aufbau

In diesem Zusammenhang ist auch der Aufbau der URL interessant. Zwar haben wir bereits festgestellt, dass die URL kein direkter Rankingfaktor ist, aber dennoch wichtig für die CTR und ähnliches. Prinzipiell beachten Sie die Themenkanäle auch beim Aufbau der URL. Ihr Haupt-Keyword sollte auf jeden Fall in der URL vorzufinden sein. Schließlich zeigt Google das Keyword in der URL fett an.

Bleiben wir einmal bei unserem Beispiel mit den Schuhen und Oberteilen.

Wir denken, dass Sie das Prinzip verstanden haben. Anhand der URL kann auch der Besucher erkennen,in welchem Themengebiet er sich aufhält. Achten Sie auf die Kriterien, was eine gute URL ausmacht. Sie sollte kurz, parameterfrei und sprechend sein. Mehr Informationen erhalten Sie im Artikel zum Rankingfaktor URL von uns.

Kann es zu Problemen kommen?

Probleme sind nie gänzlich vermeidbar. So kann es auch in diesem Beispiel zu einigen Problemen kommen. Schließlich werden Internetseiten immer größer und bieten mehr Informationen. Bei Wikipedia nutzen die wenigsten Personen die interne Suchfunktion, sondern bevorzugen eine erneute Google-Suche.

Ferner sind Websites immer stärker vernetzt. Der Nutzer weiß nicht immer direkt, wo er sich gerade befindet und wie er zu seinem Ziel kommt. Diesbezüglich sind auch Breadcrumbs sehr hilfreich.

Anhand dieser Breadcrumbs kann der Besucher erkennen, in welchem Bereich er sich gerade aufhält und welche Oberthemen es gibt. Dadurch können Sie als Unternehmen auch Ihre Konversionsrate verbessern.

Des Weiteren sind Breadcrumbs hilfreich, da Nutzer nicht immer auf der Startseite beginnen. Schließlich versuchen Sie auch Ihre Unterseiten bei Google zu ranken. So gesehen ist jede Seite eine mögliche Landingpage, auf der sich die Person gleich zurechtfinden muss.

Fazit: Rankingfaktor Informationsarchitektur SEO

Abschließend möchten wir sagen, dass Sie diesen Faktor auf keinen Fall unterschätzen sollten. Dieser ist extrem wichtig und könnte Ihnen die Rankings einbringen, die Sie benötigen. Sollten Sie mit Ihrem Ranking feststecken und nicht vorankommen, dann denken Sie an diesen Blogbeitrag. Sie können die Anleitung einfach durcharbeiten und die angesprochenen Punkte überprüfen. Teilweise gibt es sogar WordPress-Plugins, die Ihnen die Arbeit abnehmen.

Haben Sie Fragen, Feedback oder Anregungen? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Wir sind auf unterschiedlichen sozialen Netzwerken vertreten. Hinterlassen Sie uns einfach eine Nachricht oder einen Kommentar und wir melden uns.

 

Praktische Umsetzung – eine Anleitung

Damit Sie die oben genannten Aspekte auch ideal umsetzen, haben wir hier eine kleine Anleitung für Sie erarbeitet. Sehen Sie es als Checkliste oder Anleitung, die Sie der Reihe nach durcharbeiten können.

Zuerst sollten Sie eine entsprechende Keyword-Recherche

betreiben. Hierbei kategorisieren Sie Oberbegriffe und Unterbegriffe. Oberbegriffe bilden Oberseiten, wobei Unterbegriffe feiner sind und dadurch Unterseiten bilden.

Nun schaffen Sie Themenkanäle und verlinken innerhalb der einzelnen Beiträge sinnvoll untereinander. So hat der Besucher unterschiedliche Wege, um den entsprechenden Content zu finden. Zusätzlich können Sie eine Suchfunktion implementieren.

Sorgen Sie für eine flache Hierarchie, die der Crawler gut durcharbeiten kann. Hierfür sollten Sie auch eine Sitemap anlegen, sodass sich der Googlebot besser zurechtfindet.

Die URLs sollten statisch und sprechend sein. Paginierungen oder andere Parameter sind zwar in Ordnung, aber nicht empfehlenswert. Wenn Sie darauf verzichten können, sollten Sie es tun.

Letztlich sollten Sie auf tote Links prüfen. Sofern Sie welche finden, können Sie eine 301-Weiterleitung einrichten oder den internen Link aktualisieren. Sollte ein externer Backlink auf Sie verweisen, dann ist eine 301-Weiterleitung maßgeblich. Google überträgt die Linkkraft dann auch auf die neue Seite.

Vertreten durch:

Geschäftsführer:
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