Mehr durch einen Blog verkaufen – so geht es

In den Vereinigten Staaten ist es bereits der Fall, dass ein Blog den stärksten Einfluss auf eine Kaufentscheidung hat. Bereits hier sieht man folglich das enorme Potenzial. Schließlich sagte dies Don E. Schultz. Hierbei handelt es sich um wohl einen der einflussreichsten Marketing-Experten weltweit.

Inzwischen treffen Konsumenten ihre Kaufentscheidungen gänzlich anders. Sie werden nicht nur ausschließlich online oder offline beeinflusst. Der Trend geht viel mehr zu Beratungsgesprächen im Web über. So konnten bereits sehr viele Unternehmen und auch Blogger deutlich mehr Geld verdienen.

Selbst die Suchmaschine Google hat diesbezüglich eine Studie veröffentlicht. Es wurden 5000 Käufe beobachtet in 12 unterschiedlichen Kategorien. Anschließend wurden die Ergebnisse ausgewertet und das Ergebnis war sehr eindeutig. Kunden lassen sich im Voraus ausführlich online beraten und informieren sich über die unterschiedlichsten Kanäle über das Produkt oder die Dienstleistung.

Diese Phase nennt man auch Pre-Shopping. Diese Phase beeinflusst eine Kaufentscheidung bis zu 84%. Das bedeutet, dass 8 von 10 Käufe in dieser Phase entschieden werden. Allerdings vergessen viele Unternehmen, dass es diese Phase überhaupt gibt, beziehungsweise, dass diese Phase so wichtig ist.

 

Pre-Shopping – Informationen sammeln und Endgeräte nutzen

Googles Studie zeigte auch, dass im Durchschnitt etwa mehr als 10 Informationsquellen vor der Kaufentscheidung herausgesucht werden. Allerdings wird sich im Regelfall nicht nur über das Produkt informiert, sondern auch über Alternativen, Erfahrungsberichte und auch über das Unternehmen. Sehr viele suchen im Internet auch nach Rabatt-Codes, damit diese bares Geld sparen können.

Dies liegt zum einen daran, dass es inzwischen durch moderne Technologien viel einfacher geworden ist, im Internet nach Informationen zu suchen oder auch mobil Käufe zu tätigen. Schließlich werden inzwischen etwa 46% (Stand 2013, inzwischen vermutlich mehr) Käufe oder Recherchen über ein mobiles Endgerät durchgeführt.

Hierbei bemerkt man auch immer wieder, dass sich sehr viele Käufer im Voraus in einem regionalen Laden beraten lassen und dann basierend auf dieser Beratung im Internet einkaufen. Denn oftmals ist hier das Produkt viel günstiger. (Stand 2013)

2017 ist es so, dass sehr viele Beratungsgespräche online ablaufen. Hierfür gibt es Softwares wie Skype oder andere Webcam-Chatclients. Ferner gibt es auch Blogs, die sehr nahbar sind und ein hohes Vertrauen der Leser genießen. Schließlich sind diese Beratungskanäle auch sehr effektiv. Denn etwa 75% der Deutschen nutzen das Internet. Schaut man sich nur die Zielgruppe der 18-29-jährigen an, dann kommt man sogar auf 98%.

Doch dies ist nicht nur im B2C-Bereich der Fall, sondern ebenso im B2B-Bereich. Fast jeder B2B-Entscheider beginnt seine Informationsrecherche im Internet, da die Informationen, die er benötigt, oftmals sehr spezifisch und genau sind. Durch diese Ergebnisse kann man bereits ein erstes Zwischenfazit ziehen: der Kauf wird bereits vor der eigentlich wirklichen Kontaktaufnahme abgeschlossen.

Dies gilt ebenso für B2C als auch für B2B. Teilweise kann man durch den Blog auch einen Sales Funnel beginnen.

Was bedeutet dies für Unternehmen?

Unternehmen müssen nun schleunigst aufrüsten. Da die meisten Kaufentscheidungen auch von crossmedialen Inhalten angestoßen werden, sind Marketingtrends wie beispielsweise Inbound-Marketing unumgänglich, wenn man in Zukunft weiterhin existieren möchte.

Die einzige logische Schlussfolgerung ist, dass Sie das Beratungsgespräch in Zukunft verstärkt online ablaufen lassen.Hierfür reicht bereits ein informierender Ratgeber in Form eines Blogs.

Denn Produktbeschreibungen und ausgelutschte Werbeslogans sind bereits lange Geschichte und funktionieren gar nicht mehr. Niemand möchte mehr Webseiten sehen, die dünnen Content haben und schlecht aufgebaut sind.

Des Weiteren ist auch die technische Komponente sehr wichtig. Wenn die Seite zu lange braucht, um zu laden, dann ist der Kunde mit nur einem Klick weg und bei der Konkurrenz. Schließlich ist diese wirklich nur einen Klick entfernt von Ihnen.

Was für Inhalte sind gefragt?

Wie man genau solche Inhalte erstellt, wird später erläutert. Erst einmal muss man sich im Klaren darüber sein, was es überhaupt für mögliche Inhalte gibt. Wir haben im Team einige Überlegungen angestellt und sind auf die folgenden Ideen gekommen.

  • Mehr durch den Blog verkaufen durch Inhalte über das Innere des Unternehmens
  • Durch eine Story zur Marke
  • Kosten-Nutzen-Emotionen-Argumentation schriftlich
  • Differenzierung zum Wettbewerb beschreiben
  • Besonderheiten Ihrer Firma
  • Inhalt, der unterhält und Inhalt, der relevant und wichtig ist

Jedoch sollten Sie niemals sinnbefreite Inhalte veröffentlichen, die gar nicht in Relation zu Ihrem Unternehmen stehen. Relevante Inhalte bauen in kürzester Zeit ein massives Vertrauen des Kunden auf. Bereits viele Verkaufsberater sagen, dass Vertrauen die Währung von morgen ist. Hier gilt auch das Stichwort Content-Marketing.

Mehr durch den Blog verkaufen: wichtige Faktoren

Nun wollen wir uns dem eigentlichen Thema widmen und Ihnen Antworten liefern, wie man durch das Bloggen mehr verkaufen kann. Lesen Sie diesen Artikel sorgfältig durch. Denn so wird die Werbung in Zukunft aussehen – inhaltlich relevanter Content, der einen realen Mehrwert liefert.

Durch unsere praktischen Erfahrungen in diesem Bereich, haben wir einige Faktoren zusammengefasst und niedergeschrieben. Wenn Sie diese Faktoren umsetzen, dann wird es Ihnen auch gelingen, durch Ihren Blog mehr zu verkaufen.

 

Faktor 1: Machen Sie einen guten ersten Eindruck

Bereits wenn ein Besucher Ihre Internetseite betritt, macht er sich ein Bild von Ihnen. Auch im realen Leben gilt, dass man niemals die Chance für einen zweiten ersten Eindruck besitzt. Jedoch liegt die Aufmerksamkeitsspanne bei bis zu 3 Sekunden. In dieser Zeit kann man noch keinen Text lesen, sondern beachtet erst einmal das Visuelle und Optische.

Deswegen sollten Sie ein ansprechendes Design auswählen und einen aussagekräftigen Titel benutzen. Der Titel sollte Lust auf mehr machen und das Problem des Kunden ganz direkt ansprechen. Schließlich lesen Sie diesen Text auch, weil Sie mehr durch Ihren Blog verkaufen möchten.

Faktor 2: Expertenstellung und Fachwissen

Es ist wichtig, dass der Leser merkt, dass Sie über Expertise verfügen und Fachwissen haben. Sie müssen sich eine regelrechte Expertenstellung erarbeiten. Dafür müssen Sie durchgehend neue, spannende Inhalte veröffentlichen und verbreiten. Des Weiteren wird sich der Leser auch darüber informieren wollen, wer gerade überhaupt den Blogbeitrag verfasst.

Deswegen sollten Sie den Leser darüber aufklären, wer gerade den Beitrag schreibt. Wir realisieren dies für Kunden oftmals in einer Sidebar. Möchte der Leser dann weitere Informationen, kann dieser ganz bequem über die Sidebar auf diese zugreifen.

Ferner sollten Sie hier wirklich mit der Sprache herausrücken. Erzählen Sie, wer Sie sind und was Sie ausmacht. Wenn Sie bereits Auszeichnungen oder andere Preise erhalten haben, dann erzählen Sie auch davon. Dies stärkt zum einen die Glaubwürdigkeit, aber auch das Vertrauen.

Schließlich ist ein Verkauf immer noch ein Geschäft zwischen zwei Menschen und nicht zwischen einen Menschen und einer Maschine. Niemand führt gerne Verkaufsgespräche mit einer nicht-emotionalen Maschine. Zeigen Sie Gesicht!

Faktor 3: Seien Sie ein Problemlöser

Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung löst Probleme. Allerdings gibt es darüber hinaus noch andere Probleme, die Sie mit Ihrem Fachwissen zwar lösen können, jedoch kein Produkt oder keine Dienstleistung hierfür anbieten. Nichtsdestotrotz sollten Sie andere Personen (Ihre Leser) an Ihrem Fachwissen teilhaben lassen.

Beantworten Sie häufig aufkommende Fragen in einem Verkaufsprozess. Ferner können Sie auch weiterführende Fragen beantworten. Allerdings sollten Sie hierbei niemals werblich werden. Stellen Sie sich vor, Sie beraten einen guten Freund. Diesem wollen Sie doch auch helfen und nicht nur Profit erwirtschaften.

Faktor 4: Problembehandlung

Dieser Aspekt spielt auch beim klassischen Verkauf eine sehr wichtige Rolle. Im Prinzip überlegt man sich, was der Kunde für Einwände haben könnte. Was lässt den Kunden zweifeln? All solche Fragen können Sie in Ihrem Blog beantworten. Wenn Sie hierbei keine Ideen haben, dann fragen Sie einfach mal Ihren Vertrieb. Dieser setzt sich tagtäglich damit auseinander.

So vermitteln Sie bereits in Ihrem Blog, dass Sie nicht nur den Gewinn im Auge haben, sondern auch eine langfristige Kooperation. Der Kunde ist in jedem Fall gut bei Ihnen aufgehoben. So schaffen Sie vertrauen und binden auch Bestandskunden.

Ferner sollten Sie sich nicht davor scheuen, Probleme bekannt zu geben. Fehler sind menschlich und wird Sie sympathisch machen. Es gibt schon lange keine perfekten Produkte mehr, sehr wohl gibt es aber perfekte Anbieter und einen perfekten Service.

Faktor 5: Das Internet ist keine Ein-Weg-Kommunikation!

Im Gegensatz zum klassischen Marketing handelt es sich beim Online-Marketing nicht um eine einseitige Kommunikation. Durch soziale Netze und Medien kann der Leser mit Ihnen in Kontakt treten. Nutzen Sie diese Möglichkeit. Hierfür können Sie beispielsweise die Kommentarfunktion in Ihrem Blog aktivieren oder Sie bieten einen Live-Chat an. Ebenso können Sie auf Ihr Social-Media verlinken.

Faktor 6: Wir verkaufen Gefühle

Auch im Internet ist es nicht anders: verkauft wird ein Gefühl und kein physischer Gegenstand. Schließlich würden Sie auch nicht etwas erwerben, wenn Sie dabei ein schlechtes Bauchgefühl haben. Allerdings haben wir hier ein Problem: denn es ist extrem schwierig, Emotionen und Gefühle über das Internet anzusprechen und zu erwecken.

Wenn Sie Inhalte erstellen, dann bedenken Sie immer die wichtigsten Gründe für einen Kauf:

  1. Mehr verkaufen durch Ihren Blog, indem Kunden Freude erlangen.
  2. Werte befriedigen.
  3. Einen gewissen Gefühlszustand erhalten.
  4. Schmerz vermeiden können.

Ferner haben unsere Erfahrungen gezeigt, dass das „hin-weg“ ein stärker Grund ist, als das „hin-zu“. Deswegen sollten Sie Schmerzen ansprechen, die der Kunde vermeiden will.

Mehr verkaufen durch den Blog – Fazit

Wir hoffen, dass wir Ihnen durch diesen Blog-Artikel einige Tipps geben konnten. Wenn Sie weiterhin Fragen haben, dann antworten wir Ihnen gerne in Facebook oder per Mail. Des Weiteren lohnt es sich für Sie, wenn Sie wöchentlich auf unserer Internetseite vorbeischauen. Denn hier veröffentlichen wir wöchentlich interessante und hilfreiche Beiträge.

Letztlich eine Zusammenfassung der 6 Faktoren, durch die Sie mehr durch Ihren Blog verkaufen können und dadurch mehr Geld verdienen:

  • Der erste Eindruck ist das Wichtigste.
  • Zeigen Sie Gesicht und verdeutlichen Sie Ihre Expertenstellung.
  • Bieten Sie Hilfestellung an und lösen Sie unentgeltlich Probleme. Beraten Sie sozusagen einen Freund.
  • Behandeln Sie mögliche Probleme und Zweifel.
  • Kommunizieren Sie und treten Sie in einen Dialog.
  • Verkaufen Sie über Gefühle!

Vertreten durch:

Geschäftsführer:
Daniel Gurrieri,
Giuseppe Gurrieri,
Michael Fiedler

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