LinkedIn vs. XING – wo sollten Sie sich anmelden?

Karrierenetzwerke können Ihnen massiv helfen. Jedoch gibt es hier nur zwei wirklich interessante Netzwerke: LinkedIn und XING. Welche Plattform hat nun die meisten Vorteile für Ihr Unternehmen oder für Ihre Zukunft. Schließlich kann man dies nicht nur als Arbeitsnehmer nutzen, sondern ebenso als Selbstständiger und auch als großes Unternehmen.

LinkedIn ist hierbei etwas internationaler aufgestellt, wobei sich XING eher auf den deutschsprachigen Bereich bezieht. Nun haben wir einmal geschaut, wie die aktuellen Nutzerzahlen aussehen und für welche Zwecke sich die unterschiedlichen Netzwerke eignen. Hierbei konzentrieren wir uns ausschließlich auf die DACH-Region.

Wenn Sie international agieren, dann sind auch andere Metriken für Sie interessant.

Aktuelle Nutzerzahlen im deutschsprachigen Raum

Seit 2003 konkurrieren die beiden Netzwerke miteinander. Denn XING wurde 2003 gegründet. Der Sitz ist derzeit in Hamburg. Inzwischen kann das Portal etwa 13,8 Millionen Nutzer verzeichnen. Vergleicht man dies mit LinkedIn, ist XING in diesem Bereich besser aufgestellt. Denn die internationale Plattform hat im Sommer gerade einmal die 10-Millionen-Marke im DACH-Bereich geknackt.

 

International ist LinkedIn allerdings größer aufgestellt. Die Plattform wurde auch 2003 gegründet. Jedoch möchten wir hier bereits festhalten, dass es definitiv sinnvoll ist, dass es beide Plattformen gibt.

Wir haben die beiden Netzwerke nun auf die folgenden Sachen untersucht: Mitarbeiterfindung, Branding und Leadgenerierung. Schließlich sind dies die drei wesentlichen Aufgaben, die man als Unternehmen im 21. Jahrhundert umsetzen muss.

Bereits hier möchten wir hervorheben, dass die beiden Plattformen kostenfrei nicht wirklich nutzbar sind. Man kann zwar Kontakte knüpfen und dann ein paar Nachrichten austauschen, jedoch kann man nicht gezielt nach potenziellen Mitarbeitern suchen oder seine Marke/Firma repräsentieren.

Kostentechnisch liegen die Plattformen sehr weit auseinander. LinkedIn bietet hierfür einmal das Recruiter Lite Paket an. Dies kostet entweder 74,95€ monatlich oder 89,98€ monatlich. Je nach Zahlungsweise variieren die Preise. Es gibt dann auch noch das entsprechende Pendant dazu – die Vollversion.

Diese kostet entweder 574,99€ oder 699,99€ monatlich.

 

Mitarbeiter finden – auf LinkedIn oder XING?

Eine wichtige Tätigkeit ist das Recruiting und das Finden von neuen Mitarbeitern. Hierzu braucht man natürlich eine geeignete Suchfunktion und auch eine Menge an potenziellen Mitarbeitern. LinkedIn und XING sind schließlich Netzwerke, die als Plattformen für Arbeitsgeber und Arbeitsnehmer eine wichtige Rolle spielen.

Doch interessant ist nun, welche Plattform den Kampf für sich entscheidet.

 

XING als Business-Netzwerk für das Recruiting

Schauen wir erst einmal auf XING. Dieses Netzwerk richtet sich primär an deutschsprachige Nutzer. Ist man nun international tätig und möchte eventuell auch Mitarbeiter gewinnen, die nicht nur deutsch sprechen, sondern spanisch oder eine andere Sprache, ist man hier stark eingegrenzt. So steht einem hier nur der deutschsprachige Arbeitsmarkt zur Verfügung.

Ferner ist auch noch interessant, ob man hier viele Arbeitsgeber oder eher -nehmer hat. Denn wenn die Plattform fast nur Selbstständige beinhaltet, sind diese gänzlich irrelevant für das Recruiting. Allerdings ist XING hier wirklich sehr gut aufgestellt. Denn etwa die Hälfte der Mitglieder kommt aus den folgenden Bereichen:

  • Handel und Industrie
  • Finanzen
  • IT

Die meisten Menschen aus dieser Branche sind Fachkräfte und auf spezielle Einsatzgebiete spezialisiert. Arbeitsgeber spielen hier nur eine sehr geringe Rolle.

Ein weiterer Vorteil dieses Netzwerkes ist es sicherlich, dass hier auch viele Freelancer (Freiberufler) vertreten sind. Dies liegt zu einem an einer öffentlichen Jobbörse namens „XING-Projekte“. Hier können Selbstständige und Unternehmer Projekte ausschreiben. Als Freelancer kann man sich dann auf diese Projekte melden und findet so einfacher und schneller den Kontakt zu Kunden.

Als Firma kann man ein Firmenprofil erstellen. Dies nennt sich „Employer Branding Profil“. Wie Sie diese Seite gestalten, bleibt Ihnen überlassen. Schaut man sich verschiedene Firmen unterschiedlicher Größe an, findet man sehr häufig Bilder, Videos und Texte, die das Arbeitsleben in der Firma beschreiben. Sie können hier auch explizit nach neuen Mitarbeitern suchen.

LinkedIn als Business-Netzwerk für das Recruiting

LinkedIn hat insgesamt mehr als 500 Millionen Mitglieder. An diese Zahl kommt XING nicht mal mehr ansatzweise heran. Wenn Sie Mitarbeiter aus anderen Ländern gewinnen möchten oder international tätig sind, dann ist LinkedIn definitiv die bessere Wahl. Die meisten Mitglieder kommen aus der IT-, Automobil, Werbe- und Marketing-, sowie Finanzbranche.

Betrachtet man die Mitglieder in Bezug auf die bevorstehende und laufende Globalisierung, ist man definitiv besser aufgestellt. Denn beispielsweise kann man über LinkedIn günstige Arbeitskräfte finden und sich für diese als attraktiver Arbeitsgeber darstellen. Denn es ist definitiv einfacher, ein Unternehmensprofil bei LinkedIn zu kreieren als bei XING.

Ferner bietet LinkedIn hier auch einfach mehr Möglichkeiten. Diese kosten zwar Geld, allerdings lohnen sich einige zusätzliche Funktionen sehr.

Beispielsweise kann man Bilder oder Videos einbinden, aber ebenso auch Stellenanzeigen oder sonstige digitale Medien. Die Kosten für die unterschiedlichen Programme haben wir Ihnen oben aufgeführt und genannt.

 

Wo kann ich meine Firma/Marke besser repräsentieren?

Ein weiterer Aspekt ist auch das Thema Branding und wie man durch solche Netzwerke seine Produkte oder Dienstleistungen anwerben kann. Im Prinzip sind die beiden Netzwerke ähnlich aufgebaut wie Facebook oder Twitter. Schließlich hat man auch die letzten Neuigkeiten auf der Startseite und kann sehen, was die Kontakte teilen oder machen.

Man selbst kann auch Fotos oder Videos posten oder Beiträge teilen.

Der einzige Unterschied ist, dass man auf Facebook inzwischen Live-Videos schalten kann, wobei dies nach unserer Meinung bald auch im B2B-Marketing ein Trend werden wird.Doch schauen wir uns einmal genauer die Möglichkeiten an, die die beiden Plattformen für Unternehmen bieten.

LinkedIn – Netzwerk für Branding und Social-Media-Marketing?

Fangen wir bei diesem Vergleich einmal mit dem internationalen Player an. Der Redaktionsleiter von LinkedIn sagte in einem Interview, dass sich die Plattform immer mehr zu einer Wissensplattform transformiere.

So würde die Plattform dann nicht nur im puncto Recruiting die Nase vorne haben, sondern ebenso, wenn es um die Zugänglichkeit von Informationen und Wissen geht. Schließlich gibt es immer mehr Kanäle, die man dort bespielen kann, um sich ideal zu präsentieren.

Am beliebtesten sind auf jeden Fall die Gruppen. Gruppen dienen zweierlei Aspekten, die nicht zu unterschätzen sind. Zum einen kann man durch die Gruppen sein Wissen preisgeben. Viele treten Gruppen bei, die sich um Themen handeln, die man überaus gut beherrscht. Wenn man nun eine Frage beantworten kann oder hilfreiche Beiträge in der Gruppe veröffentlicht, kann man so eine Expertenstellung erreichen.

Doch man kann den Gruppen ebenso beitreten, wenn man Fragen hat und sich Wissen aneignen möchte. Beispielsweise sind Gruppen überaus beliebt dafür, dass man in diesen Kontakt zu Experten knüpfen kann. Dadurch steigt der Wert des eigenen Netzwerks und man hat einen weiteren Experten, auf den man im Notfall zurückgreifen kann.

Sicherlich betreiben Sie auch bereits einen Firmenblog. Dies können Sie auf LinkedIn ähnlich weiterführen. Allerdings muss man hierfür die Zusatzfunktion LinkedIn Pulse buchen. Diese ermöglicht es, dass man Artikel veröffentlichen kann. Diese werden teilweise von LinkedIn sehr präsent angezeigt, sodass man dann eine zusätzliche Reichweite erhält. Auch hier steht der Expertenstatus im Vordergrund.

Wenn Sie regelmäßig Blogging betreiben, können Sie ein wichtiger Influencer in Ihrem Themengebiet werden. Hiermit sind wir schon beim nächsten Punkt: Influencer.

Influencer Marketing spielt nicht nur im B2C-Bereich eine wichtige Rolle, sondern ebenso im B2B-Business. Bereits 2017 gab es hier erste Anzeichen. Beispielsweise kann man sich über das Netzwerk mit Influencern verbinden. Achten Sie hierbei darauf, dass Sie auch die richtigen Personen für Ihre Branche auswählen. Haben Sie immer Ihre Zielgruppe im Kopf.

XING – Netzwerk für Branding und Social-Media-Marketing?

XING bietet auch die Möglichkeiten, Statusmeldungen zu veröffentlichen oder Kontakt mit Influencern zu knüpfen. Jedoch gibt es hier noch weitaus andere Möglichkeiten, wie man Branding und Social-Media-Marketing betreiben kann.

Wir haben die Funktion von Gruppen bereits erläutert. Allerdings möchten wir nochmal hervorheben, dass Gruppen in XING einen ganz anderen Stellenwert haben. Diese sind durchaus lebhafter und besser gestaltet. Es gibt nicht nur mehr Gruppen, sondern auch die Interaktion und Kommunikation ist viel höher.

Ferner haben Sie die Möglichkeit Content-Partner zu werden. Dadurch werden dann Ihre Inhalte und Artikel auf der Newsseite einer gewissen Branche angezeigt. So erhalten Sie noch weitere Leser und können Ihre Reichweite immens erhöhen. Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit, eine solche Partnerschaft zu erhalten, recht gering. Denn man wird nur auf Einladung der Plattform Content-Partner. Hier muss man sehr viel Zeit investieren und gute Vorarbeit leisten.

Lead-Generierung bei XING und LinkedIn

Wir haben in der Einleitung gesagt, dass wir auch noch gerne auf die Leadgenerierung eingehen möchten. Jedoch würde dies nun zusätzlich hier noch den Rahmen sprengen. Zudem sind die Möglichkeiten einfach viel zu unterschiedlich, sodass wir uns dem im nächsten Artikel widmen.

Schließlich kann man Leads durch Kommentare, Tools (wie unser Linked Assist) oder auch durch Gruppen erzielen. Wir haben bereits eine ausgeklügelte Strategie für Sie, die wir Ihnen im nächsten Blogartikel über Inbound-Marketing sehr gerne vorstellen.

LinkedIn Abschließende Worte

Sie sollten definitiv ein Profil in beiden Netzwerken haben. Auf welches Netzwerk Sie sich nun konzentrieren, bleibt Ihnen überlassen. Sind Sie auf der Suche nach neuen Jobs, dann kommt es auch darauf an, wo Sie arbeiten möchten. Wenn Sie beispielsweise bei Google arbeiten wollen, dann sollten Sie LinkedIn hierfür nutzen.

Schließlich ist XING nationaler ausgerichtet. Wenn Ihnen aber der deutschsprachige Raum reicht, dann sind Sie hier sehr gut aufgehoben und finden alle Funktionen, die Sie auch benötigen. Ein richtiges Fazit ist sehr schwer zu ziehen und wir würden nun sagen: es kommt drauf an. Haben Sie Ihre Ziele immer im Hinterkopf. Wir selbst nutzen beispielsweise überwiegend LinkedIn, was wir auch unserem Automatisierungstool Linked Assist zu verdanken haben.

Des Weiteren sollten Sie dem Betrachter und Suchenden auch aufzeigen, was sich hinter dem Suchergebnis verbirgt und was der Suchende erwarten kann. Hierfür können Sie auch mal auf die Google AdWords Anzeigen schauen. Diese werden auch oftmals getestet und dann angepasst. Damit Sie hier nicht viel Zeit fürs Testen investieren, können Sie sich einfach nach diesen richten.

  • Machen Sie Werbung für Ihre Seite und Ihren Inhalt
  • Versprechen Sie nur das, was Sie auch halten können
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