Inhalte promoten – so geht’s richtig

Die Philosophie des Inbound-Marketings ist es, dass man relevante und hilfreiche Inhalte erstellt und dadurch das Vertrauen zu dem Leser aufbaut. Zudem wird man so zu einer Autorität in der jeweiligen Branche und erhält eine Expertenstellung. Doch Ihre Inhalte können noch so einzigartig und relevant sein, wenn niemand davon erfährt.

Deswegen sollten Sie nicht nur planen, was für Inhalte Sie erstellen werden, sondern auch, wie Sie diese dann vermarkten möchten. Sicherlich betreiben Sie schon Marketing für Ihre Produkte oder ähnliches, doch Sie müssen hierbei einen Schritt zurückdenken. Es kommt immer sehr viel besser an, wenn Sie wirklich einen Mehrwert vermarkten und nicht nur ein Produkt. Wenn Sie den Mehrwert Ihres Artikels vermarkten, dann wird der Kunde Ihre Werbeanzeigen zu kostenpflichtigen Produkten oder Dienstleistungen nicht sofort ablehnen.

Wenn Sie mit Ihren Ergebnissen (Downloads, Leads,…) nicht zufrieden sind, dann promoten Sie Ihre Inhalte noch nicht korrekt. Deswegen haben wir als Inbound-Marketing- Agentur einige Tipps zusammengeschrieben, wie Sie eine korrekte Promotion Ihrer Inhalte betreiben. In Fachkreisen spricht man auch vom viralen Marketing.

Tipp 1: Inhalte promoten durch PPC-Kampagne

PPC nutzen viele Unternehmen lediglich für ihr Sortiment an Produkten/Dienstleistungen.
Schließlich eignet sich diese Methode überaus gut für solche Zwecke. Allerdings haben
Testergebnisse auch gezeigt, dass man durch PPC-Kampagnen auch seine Inhalte und Artikel optimal anwerben kann.

Des Weiteren werten Sie dadurch auch Ihr Image auf. Denn die Suchenden kennen es nicht anders, dass man hinter den Werbeanzeigen auf Seiten gelangt, wo man Geld zahlen muss. Sie bieten den Suchenden aber kostenfreie Informationen und generieren somit einen Mehrwert. Dadurch erhöhen Sie nicht nur die Sichtbarkeit, sondern ebenso, beispielsweise, die Downloads oder Leads.

Hierzu nochmal ein kleines Beispiel: eine Person sucht nach einem neuen Herd. In den Anzeigen findet er sehr viele Angebote von den unterschiedlichsten Unternehmen, die er gar nicht kennt. Nun kommen Sie ins Spiel! Mit einem Titel wie „Wie Sie den besten Herd für sich finden“ würden Sie sofort seine Aufmerksamkeit erhalten. Schließlich suggeriert der Titel, dass Sie dem Suchenden wirklich helfen möchten.

Sie können dieses Thema dann in einem eBook verpacken und ihm zum Herunterladen anbieten. Anschließend können Sie Ihr Angebot vorstellen, sodass der Lead zu einem Kunden Ihres Unternehmens wird.

Eine weitere Möglichkeit seine Inhalte richtig zu promoten sind Display-Werbeanzeigen. Hierzu muss man sich lediglich bei Google AdWords anmelden, wie beim PPC-Marketing auch, und erstellt dann im Google-Netzwerk seine Display-Anzeige. Der Vorteil hierbei ist, dass Sie sich die
Internetseiten aussuchen können, die Ihre Werbeanzeige einblenden sollen.

Tipp 2: Gastbeiträge, um den eigenen Inhalt zu promoten

 Was sind die beliebtesten Internetseiten? Im Regelfall sind es die, die tatsächlich ein Problem lösen und mit relevanten Inhalten glänzen. Mag es im Bereich Finanzwesen oder Küchengeräte sein. Nun ist es Ihre Aufgabe, dass Sie sich überlegen, wo Ihre Käufer vorher Informationen erhalten oder sich holen können. Wenn Sie diese Frage beantworten können, dann können Sie die Website einmal anschreiben und fragen, ob Sie dort einen Gastbeitrag veröffentlichen dürfen.

Anfangs wird es sehr schwierig sein, einen renommierten Blog zu finden, der Ihren Beitrag auch veröffentlicht. Doch wenn es dann einmal geklappt hat, löst dies indirekt Ketteneffekte aus, sodass Sie auch auf anderen Websites Beiträge veröffentlichen können. Schließlich kennt jeder jemanden, der wiederrum jemanden kennt…

Wenn Sie sich für einen Gastbeitrag bewerben müssen, dann schrecken Sie davor nicht zurück. Dies ist ganz normal.

Sie wurden nun angenommen und Ihr Artikel wird bereits erwartet. Jetzt müssen Sie das Schreiben beginnen und auf einige essentielle Dinge achten. Behandeln Sie den Blog wie Ihren eigenen und schreiben Sie hilfreiche Beiträge, die keine Eigenwerbung andeuten. Ganz wichtig ist hierbei, dass Sie Ihr Expertenwissen preisgeben. Wenn wir einen Artikel verfassen, stellen wir uns immer vor, dass wir einem Freund helfen möchten. Hier machen Sie auch keine Werbung für Ihre Produkte.

Erst am Ende des Artikels sollten Sie dann einen Call-To- Action zu Ihrer Internetseite/Ihrem Blog einbauen. Dieser sollte aber auch nicht zu sehr nach Eigenwerbung klingen.

Tipp 3: Inhalte richtig promoten mit E-Mail- Marketing

Dies bietet sich vor allem an, wenn Sie bereits einige Kunden haben. Wenn Sie korrekt dokumentiert haben, was die Kunden für Interessen verfolgen, dann können Sie diesen ähnliche Inhaltsangebote per Mail schicken. Reden Sie dann nicht um den heißen Brei herum, sondern sagen Sie, dass Sie noch weitere interessante Inhalte haben, die sich mit dem Thema XY beschäftigen.

Des Weiteren können Sie bei bestehenden Kunden auch nach Feedback oder Problemen fragen.
Hierfür können Sie eine einfache Online-Umfrage implementieren, sodass Sie genau wissen, was Ihre Zielgruppe lesen möchte.

Also SEO-Agentur könnte solch eine Umfrage wie folgt aussehen:

Was interessiert Sie am meisten? Worüber sollen wir mehr schreiben?

3456  On-Page- Faktoren

3456  Off-Page- Faktoren

3456  SEO-Hacks

Sehr hilfreich ist es dann zusätzlich, wenn Sie tracken können, welcher Kunde was angeklickt hat. Denn, wenn Sie bereits zu dem angeklickten Thema ein digitales Infoprodukt veröffentlicht haben (eBook, Whitepaper,…) dann können Sie dieses einfach zu dem Kunden schicken und er wird Ihnen sicherlich dankbar sein. Es ist nämlich eher die Ausnahme, dass Kunden die Internetseite regelmäßig aufsuchen und nach neuen Inhalten suchen.

Die Personen, die an der Umfrage teilgenommen haben, können dann nochmal in einen separaten E-Mail-Workflow gesteckt werden. Interessiert sich der Kunde Herr Müller für On-Page- Faktoren, dann wird er in Zukunft auch mehr Informationen dazu bekommen, als der Kunde Herr Hage, der sich eher für die SEO-Hacks interessiert.

Wenn Sie ein sehr spezifisches eBook an alle Kontakte schicken, dann wird die Resonanz eher schlecht ausfallen. Schließlich interessiert sich nicht jeder dafür. Wählen Sie Ihrer Empfängerliste geschickt!

Tipp 4: Leserkontakte in Social Media knüpfen

Social-Media, wie Twitter, Facebook, LinkedIn und inzwischen auch Instagram, sind sehr weit verbreitet. Inzwischen ist fast jeder Mensch in Deutschland in einem sozialen Netzwerk angemeldet. Social-Media kann folglich immens helfen, wenn man seinen Content richtig vermarkten möchte. Hierfür brauchen Sie aber eine hohe organische Facebook-Reichweite.

Wir können hier nur empfehlen, dass Sie sich Leute heraussuchen, die ähnlichen Content geteilt
haben. Diese können Sie dann anschreiben und Kontakt zu diesen aufbauen. Dadurch profitieren Sie, indem Sie mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit einen weiteren Leser gewinnen. Aus diesem Leser kann dann später ein Käufer werden.

Tipp 5: Vordenker und Pioniere

 Ihr Ziel ist es letztlich, Branchenexperte zu werden. Jedoch gibt es bestimmt bereits einige große Namen, die immer sehr fortschrittlich denken und Pioniere auf diesem Gebiet sind. Allerdings dürfen Sie nicht vergessen, dass diese immer einen sehr großen Druck haben. Schließlich erwarten die Leser immer neue Informationen. Wenn Sie die Möglichkeit haben, zu solch einem Vordenker Kontakt aufzunehmen, dann präsentieren Sie doch auch Ihre Artikel und bieten Sie ihm diese an.

Er kann sich dann an diesen bedienen und auf seinen Blog stellen – so erreichen Sie eine Win-Win-Situation. Sie erhalten dadurch nämlich einige neue Leser und Follower, eventuell sogar Leads, und der Vordenker muss sich nicht um die eigenständige Inhaltsproduktion kümmern.

Diese Vordenker können Sie beispielsweise über Social-Media kontaktieren. So erhalten Sie im Regelfall viel schneller eine Antwort auf Ihre Nachricht.

Tipp 6: Foren und Communities

Bereits im zweiten Tipp kamen wir auf Ihre Buyer-Personas zu sprechen. Der Tipp 6 baut im Prinzip auf Tipp 2 auf. Leute, die sich für Ihr Angebot interessieren, sind im Regelfall auch in Foren oderanderen Online-Gruppen angemeldet. Solche Communities gibt es nicht nur bei Facebook. Suchen Sie einfach mal danach.

Dachdecker sind beispielsweise in der Community wirnachbarn.com sehr aktiv. Hier kann man Tipps und Tricks austauschen und Ihr Wissen ist sicherlich auch sehr gefragt. Sie können hier aber nicht nur Ihren Content streuen, sondern auch Resonanz erhalten und mitdiskutieren. So etablieren Sie sich immer mehr und sind bald unabdingbar für die Community..

Tipp 7: Content-Recycling

Content-Recycling – so nennen wir diesen Tipp bei uns in der Agentur. Eigentlich beschreibt dieser
Tipp nur, dass Sie aus bestehenden Contentformate andere Formate kreieren. Beispielsweise können
Sie aus einer Präsentation ein eBook machen oder auch eine Infografik erstellen. Noch besser wäre
ein Quiz, mit das der Leser interagieren kann.

Bedenken Sie aber, dass nicht jede Inhaltsvariation für jede Plattform geeignet ist. Beispielsweise sind Infografiken in sozialen Medien überaus beliebt, da man „lesefaul“ ist. Alles, was visuell ist, kommt in Social-Media viel besser an.

Dadurch erhöhen Sie abermals Ihre Reichweite mit einem sehr geringen Aufwand.

Tipp 8: Betreiben Sie vor allem 2017 modernes Networking

Networking (dt. Netzwerken) ist für viele das A und O und der goldene Schlüssel zum Erfolg. Wir haben darüber bereits einen Artikel darüber verfasst, den Sie gerne lesen können.

Im Konkreten heißt dies, dass Sie Kontakt zu der Konkurrenz aufnehmen. Schließlich arbeiten Blogger nicht gegeneinander, sondern miteinander. Sie helfen sich gegenseitig und vernetzen sich immer mehr. Steigen Sie in diese Szene ein und finden Sie Seiten, Personen und Profile, die interessant für Sie sind.

Wie Sie dann am besten mit solchen Personen in Kontakt treten, haben wir in dem anderen Artikel beschrieben.

Des Weiteren können Sie auch schauen, welche Backlinks Ihre Konkurrenz auf die Blogpostings haben. Vielleich können Sie auch eine Empfehlung von der Seite enthalten, wenn Sie etwas Ähnliches veröffentlichen.

Fazit

Wir hoffen, dass wir Ihnen einen Einblick in unterschiedliche Strategien geben konnten, wie Sie Ihre Inhalte korrekt promoten. Themen wie diese besprechen wir in unserem Blog öfter, sodass es sich lohnt, unseren Newsletter zu abonnieren. Hier benachrichtigen wir Sie immer, sobald ein neuer Blogartikel veröffentlicht wurde.

Wenn Sie noch weitere Fragen zu diesem Themengebiet haben, dann scheuen Sie sich nicht davor, Kontakt zu uns aufzunehmen. Wir freuen uns über jede Nachricht und über jegliches Feedback! 

All das fasst man letztlich auch unter Content-Seeding.

 

Vertreten durch:

Geschäftsführer:
Daniel Gurrieri,
Giuseppe Gurrieri,
Michael Fiedler

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