Erfolgreiche Content-Strategie entwickeln 2018

Content-Marketing ist der Trend überhaupt. Doch wie es bei so vielen Dingen in der Marketing-Welt ist, braucht man auch hier eine Strategie. Wenn Sie ganz neu mit Content-Marketing anfangen, dann können Sie mithilfe dieser Anleitung eine sehr gute Strategie entwerfen. Sollten Sie bereits Content-Marketing betreiben, aber bislang noch keine Strategie haben oder eine Strategie nutzen, die nicht die gewünschten Ergebnisse bringt, dann kreieren Sie doch mithilfe dieses Artikels eine neue Strategie.

Des Weiteren wird die Konkurrenz auch immer stärker. Bereits 2017 sagten etwa 70% der B2B-Marketer, dass diese in Zukunft auf Content-Marketing setzen. Dies hat man auch deutlich gespürt. Deswegen kann man auch davon ausgehen, dass in Zukunft noch mehr auf diese neue Online-Marketing-Disziplin gesetzt wird.

Was ist eine Content-Marketing-Strategie?

Die Content-Strategie hält einige wesentliche Aspekte fest und lässt sich in den gesamten Marketingplan integrieren. Der Plan, der dann entworfen wird, hält wesentliche Elemente der Content-Planung, -Erstellung und -Distribution fest. Hierunter fasst man beispielsweise, wer aus dem Team welche Contentformate erstellt und wann welcher Content veröffentlicht wird.

Solch ein Plan oder solch eine Strategie ist immens wichtig. Schließlich ist nicht nur die Erstellung von hochwertigen Inhalten sehr wichtig, sondern ebenso die Schritte danach. Hierzu zählt man dann auch Blogger-Relations oder das Recycling von Beiträgen. Zusammenfassend kann man sagen, dass in der Content-Strategie für ein Unternehmen festgehalten wird, für wen Inhalte erstellt werden, welche Probleme man zu lösen hat, wie man einzigartige Inhalte erstellt, welche Content-Formate man erstellt, auf welchen Kanälen Sie Ihre Inhalte veröffentlichen und wie Sie die Inhalte dann verwalten. Wenn Ihnen das nicht genug ist, dann schauen Sie sich an, wie Wikipedia die Content-Strategie definiert.

Erfolgreiche Content-Strategie Vorlage

Nun möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie selbst anhand dieser Vorlage eine Strategie entwerfen können. Im Wesentlichen sind dies 6 Schritte, die Sie gehen müssen. Letztlich haben Sie dann alle Informationen beisammen, sodass Sie diese nur noch schriftlich festhalten müssen. Wir empfehlen, dass Sie hierfür Google Drive nutzen.

Denn dort können Sie Dokumente hochladen, auf die andere Nutzer auch zugreifen können.

So können Sie dann Ihre Strategie für Ihr Team online stellen und alle können diese einsehen. Dadurch können sich die einzelnen Teammitglieder besser an die Strategie halten.

Was ist Ihr Ziel?

Im Vordergrund steht immer das Ziel, das Sie erreichen möchten. Schließlich bedarf jedes Ziel eine andere Strategie und Taktik. Damit Sie planen können, sollten Sie Ihre Ziele so konkret wie möglich niederschreiben. Ein schlechtes Ziel wäre beispielsweise „Mehr Leads generieren“. Was sind mehr Leads? Sie sollten schon Kennzahlen, Metriken und Zahlen festlegen, die erreicht werden sollen. Ein viel besseres Ziel ist beispielsweise: „Die Leads in einem Zeitraum von 3 Monaten um 20% erhöhen.“. Schließlich ist dieses Ziel messbar und auch ganz klar definiert. Des Weiteren wurde auch der Zeitraum angegeben, wann dieses Ziel erreicht werde soll. So kann man seine Ergebnisse ganz genau messen und diese festhalten.

Was sind Ihre Buyer-Personas?

Nun stellt sich die Frage, wie gut Sie Ihre Kunden kennen, wenn Sie schon welche haben. Wenn Sie noch keinen Kundenstamm aufgebaut haben, dann sollten Sie sich überlegen, wie Ihre Zielgruppe eigentlich aussieht. Wie stellen Sie sich Ihre Käuferschaft vor? Vergessen Sie hier nicht, dass Sie realistisch bleiben sollten. Schließlich ist ein Produkt oder eine Dienstleistung immer ein Problemlöser. Welche Zielgruppen haben Probleme, die Sie lösen können? Dadurch wissen Sie auch, für was für Leute Sie Inhalte verfassen müssen. So können Sie die Zielgruppe viel besser ansprechen. Darüber hinaus ist es auch wichtig, dass Sie die gleiche Sprache und Tonalität verwenden. Ihre Zielgruppen können sich mit der Zeit durchaus ändern. Jedoch sollten Sie dies dann immer schriftlich festhalten und neue Inhalte für diese erstellen. Definieren Sie Zielgruppen und drucken Sie diese auch aus. So haben Sie diese immer vor Ihren Augen. Dadurch erstellen Sie dann wirklich zielgerichteten Inhalt.

Wie performen Ihre derzeitigen Inhalte?

Viele Unternehmen beginnen Content-Marketing erst einmal mit einem Blog. Hier werden dann regelmäßig willkürliche Blogbeiträge veröffentlicht. Der Autor kann über das schreiben, was ihn gerade interessiert. Einen wirklichen Plan gibt es nicht. Wenn Sie zusätzlich auch Social-Media betrieben haben, dann sind Sie schon einen ganzen Schritt weiter. Nun sollten Sie analysieren, was besonders gut bei Ihrem Publikum ankam. Wenn Sie beispielsweise einige Blogbeiträge haben, die in etwas das gleiche Thema behandeln, können Sie doch ein kleines eBook abfassen. Dies können Sie dann Ihrer Leserschaft anbieten und erhalten dann im Gegenzug die E-Mail-Adresse. So können Sie Leads sammeln. Wenn Sie neue Content-Formate ausprobieren, ist es hier umso wichtiger, dass Sie regelmäßig überprüfen, wie die Performance ist. Wenn Sie feststellen, dass Videos nicht gut ankommen, dann sollten Sie in Zukunft von diesen absehen. Investieren Sie dieses Budget dann lieber in die inhaltlichen Elemente, die wirklich positiv ankommen.

Welches Content-Management-System sollten Sie nutzen?

Wenn Sie noch ganz neu anfangen, dann müssen Sie sich auch für ein Content-Management-System entscheiden. Diese Software muss mehrere Anforderungen erfüllen. Folgende Bereiche müssen abgedeckt werden:

  • Planung
  • Erstellung
  • Veröffentlichung
  • Analyse

Teilweise gibt es für das CMS WordPress einige Plug-Ins, die es ermöglichen, dass man die oben genannten Aspekte in WordPress behandeln kann.

Neue Content Ideen sammeln

Nun ist es Zeit, dass Sie neue Content-Ideen sammeln. Schließlich möchte Ihre Leserschaft auch ständig neue Inhalte von Ihnen sehen. Achten Sie aber darauf, dass Sie nicht willkürlich irgendwelche Inhalte veröffentlichen. Schließlich interessiert sich eine Leserschaft, die sonst nur etwas über Online-Marketing liest recht wenig für Jura oder ähnliches. Achten Sie auf eine gewisse Relevanz. Im englischsprachigen Raum gibt es hier auch die ersten Tools, die bei der Recherche Abhilfe schaffen. Allerdings funktionieren diese im deutschsprachigen Raum noch nicht. Es gibt aber ein Keyword-Recherche-Tool, das wir auch sehr gerne einsetzen. Dieses finden Sie, wenn Sie hier klicken. Eine Registrierung ist kostenfrei.

Was für Inhalte möchten Sie veröffentlichen?

Da es inzwischen so viele verschiedene Content-Formate gibt, sollten Sie sich für einige Formate entscheiden. Schließlich müssen Sie auch Mitarbeiter in diesen Bereichen ausbilden oder Sie greifen auf Freelancer zurück. Nichtsdestotrotz sollten Sie sich in der Anfangsphase nicht übernehmen. Deswegen haben wir hier einige Content-Formate aufgelistet, die Sie implementieren könnten.

Blog-Beiträge

Zum einen haben wir hier einmal die Blogbeiträge. Diese befassen sich mit Themen rund um Ihre Branche oder Ihrer Firma. Des Weiteren versucht man auch mithilfe von gewissen Blogbeiträgen bei Google zu ranken und dadurch neues Publikum auf sich aufmerksam zu machen. Ferner ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Beiträge in Social-Media-Plattformen geteilt werden, viel höher. Denn Sie erstellen hier idealerweise wirklich Inhalte, die den Leuten helfen. Die Leser können daraufhin ein Problem lösen oder sind schlauer geworden. Damit Sie auch Blogbeiträge erstellen, die gut ankommen, sollten Sie immer zwischen 1000-2000 Wörter verwenden. Schließlich können Sie so ein Thema umfassend behandeln. Wenn Sie aber festgestellt haben, dass kurze Beiträge bei Ihrer Zielgruppe besser ankommen, dann sollten Sie die kurzen Beiträge nutzen.

eBooks

eBooks werden sehr häufig benutzt, wenn man Leads generieren möchte. Man bietet ein kostenfreies eBook zu einem gewissen Thema an und Interessenten können sich dieses per Mail herunterladen. So haben Sie die Mail-Adresse des Interessenten und können diese für Newsletter oder ähnliches verwenden. Ferner hat Ihr Kunde ein kostenfreies Produkt von Ihnen erhalten, das ihm weiterhilft. Dadurch entwickelt sich ein Gefühl von Schuld im Unterbewusstsein. Dieses Schuldempfinden wird die Person dann eher zu einem Kauf anregen. eBooks können optimal nach einem Blogbeitrag zum gleichen Thema angeboten werden. Hierfür braucht man dann nur eine Landingpage, wo der Interessent seine Kontaktinformationen eintragen kann.

Vorlagen

Ein weiteres Content-Format, das auch immer mehr Beliebtheit gewinnt, sind die Vorlagen. Hier stellen Sie Vorlagen zur Verfügung, die man sich per Mail-Adresse herunterladen kann. So haben Sie eine weitere Quelle, wie Sie hochwertige Leads sammeln können. Vorlagen können beispielsweise Postings sein, aber ebenso E-Mails an Kunden oder Newsletter.

Podcasts

Etwa jeder dritte Deutsche hört inzwischen Podcasts. Hier hat man die Chance durch einen ganz neuen Marktplatz viele neue Zuhörer zu gewinnen und Ihre Marke zu präsentieren. Ferner können Sie auch mit Fachwissen glänzen. Sie müssen die Podcasts nicht immer alleine machen. Beispielsweise können Sie interessante Persönlichkeiten oder auch Kunden einladen. Die technischen Voraussetzungen sind hier recht gering und bereits mit kleinen Investitionen kann man hier Großes bewegen.

Slideshares und Präsentationen

Vor allem im B2B-Bereich sind Slideshares und Präsentationen besonders beliebt. Hier lädt man einfach eine PowerPoint-Präsentation auf Slideshare hoch und teilt so sein Fachwissen. Wenn Sie beispielsweise Folien haben, die Sie sowieso auf einem Seminar zeigten, dann können Sie diese nun hochladen. So präsentieren Sie zusätzlich Ihr Unternehmen.

Content-Seeding

Bereits 2016 war es sehr wichtig, dass Sie Ihren Content verbreiten. Machen Sie Werbung für Ihr Unternehmen und auch für Ihre Beiträge. Sie sollten jeden Text, den Sie veröffentlichen, als Visitenkarten sehen. Deswegen ist es hier nochmal wichtig, dass Sie den Text auf Korrektheit überprüfen. Hier haben wir einmal für Sie einige Tipps erarbeitet, wie Sie auf Facebook eine organisch höhere Reichweite bekommen können: Facebook Reichweite organisch erhöhen. Wenn dies der Fall ist, dann können Sie den Text in Ihrer Twitterliste verteilen. Eine Liste hilft Ihnen, da Sie dadurch Nutzer in Kategorien unterteilen können. Wenn Sie beispielsweise einen Artikel im Bereich B2B veröffentlicht haben, dann können Sie genau diese Liste kontaktieren. Ferner sollten Sie auch Blogger kontaktieren. Es braucht zwar einige Zeit, bis man die Mail-Adresse erhalten hat, jedoch lohnt es sich meist. Blogger-Relation ist ein brandaktueller Trend und kann Ihnen viele Vorteile bringen.

Content-Marketing-Strategie – Sie sind fast am Ende

Nun müssen Sie nur noch festlegen, wie Sie die Inhalte verbreiten. Wenn Sie eine gute Reichweite auf Facebook haben, dann können Sie Facebook für die Verbreitung nutzen. Sie können aber ebenso gut Blogger anschreiben oder die Abonnenten Ihres Newsletters darauf aufmerksam machen. Wenn Sie noch eine mangelnde Reichweite auf Facebook haben, dann kann dies schnell geändert werden. Wir haben einmal eine Guideline geschrieben, wie Sie Ihre organische Facebook Reichweite erhöhen können.

Anschließend müssen Sie Ihre Inhalte verwalten und nach einem gewissen Zeitraum auswerten. Wir empfehlen Ihnen, dass Sie nicht zu schnell mit der Auswertung beginnen. Schließlich liegen dann noch sehr wenige Daten vor, was die Verlässlichkeit dieser in Frage stellt. Wir warten mit der Auswertung immer 1,5 Monate ab. Wenn wir sehen, dass der Inhalt sehr gut ankommt, dann kreieren wir ähnliche Beiträge.

Vertreten durch:

Geschäftsführer: Daniel Gurrieri, Giuseppe Gurrieri, Michael Fiedler

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