Diskussion ohne Konfrontation – ein Leitfaden für Unternehmen und Selbstständige

Diskussionen sind überaus hilfreich und sogar essentiell, um ein Unternehmen erfolgreich zu machen. Allerdings ist nicht jeder im Thema Diskussion geübt und nimmt dadurch viele Dinge schnell persönlich. Man kann nicht auf alles gelassen reagieren, jedoch sollte man immer versuchen, konstruktiv und sachlich zu bleiben.

Denn Sie sollten niemals ausfallend gegenüber einem Vorgesetzten von Ihnen werden. Dadurch riskieren Sie Ihren Job. Meinungsverschiedenheiten und Konfrontationen werden deswegen oftmals als hinderlich und schlecht angesehen. Doch wir haben es in unserer SEO- und Inbound-Marketing-Agentur mal anders versucht.

Das Ergebnis war erstaunlich. Wir konnten deutliche Fortschritte erzielen und den Teamgeist massiv steigern. Inzwischen sind unsere Diskussionen nicht mehr hitzig und riskant, sondern überaus produktiv und hilfreich für unser Geschäft und dadurch auch für unsere Kunden.

Daraufhin haben wir einen Leitfaden erstellt, den wir Ihnen nun einmal vorstellen. Vielleicht können Sie so auch die Produktivität in Ihrem Unternehmen heben und neue Hochpunkte erreichen. Wenn sich alle daran halten, dann wird dies auch bei Ihnen eintreten.

Kommunizieren Sie „Ich-Nachrichten“

Wenn Sie Aussagen tätigen, die sich auf Ihren Gegenüber beziehen, dann kann dies sehr schnell als Angriff gewertet werden. Oftmals war es so gar nicht so gemeint. Jedoch interpretiert der Empfänger Ihre Nachrichten immer anders, als Sie es meinen. Deswegen sollten Sie vorsichtig, aber auch klar und deutlich kommunizieren.

Zum Beispiel passiert es sehr oft, dass man sogenannte Du- oder Sie-Nachrichten verschickt. Was man oft hört, ist folgendes:

„Sie geben mir immer mehr Aufgaben, obwohl ich schon mit der Aufgabe in Verzug bin. Sehen Sie nicht, dass ich viel zu viel Arbeit habe?“

Der Gegenüber fühlt sich dadurch angegriffen. Wenn beide Personen kein Wissen über einen korrekten Kontakt oder eine korrekte Kommunikation haben, dann wird sich dieser kleine Konflikt weiterentwickeln. Irgendwann ist er so hinderlich, dass die Qualität der Arbeit leidet.

Deswegen ist es viel besser, wenn man „Ich-Nachrichten“ verschickt und dadurch seine eigene Meinung klar und deutlich vertritt. Allerdings sollte auch klar werden, dass es die eigene Meinung ist.

So könnte der Satz dann aussehen:

„Ich habe sehr viel zu erledigen und bin derzeit überfordert. Ich würde es gerne machen, aber ich kann es einfach nicht. Vielleicht kann jemand anders diese Aufgabe übernehmen?“

Dadurch fühlt sich die andere Person nicht angegriffen. Das liegt daran, dass Menschen es gar nicht mögen, wenn jemand anders sie belehrt. Folgende Wörter sind dabei absolute No-Gos:

  • Müssen
  • Sollen
  • Ihre Schuld
  • Und so weiter…

Der Ton ist entscheidend

Des Weiteren ist der Ton Ihrer Stimme sehr entscheidend. Hierzu gibt es sogar eine Studie. In dieser Studie wurden 120 Reden von Führungskräften untersucht. Die Ergebnisse sind sehr interessant und überaus hilfreich, wenn Sie auch öfter Reden oder Ansprachen halten müssen.

Jedoch können wir hier keine Pauschalisierungen treffen. Wir haben für uns erkannt, dass die Situation auch entscheidend ist. Manchmal ist es sinnvoll, wenn die Stimme leiser wird, um dadurch die Konzentration der Zuhörer zu fördern und fordern. Allerdings ist dies in einigen Situationen auch ein Zeichen von Schwäche.

Herumbrüllen oder einen mahnenden Ton zu haben, ist sehr hemmend für Ihr Geschäft und Ihr Business. Die Kultur in Deutschland kennt dies zwar aus der Vergangenheit. Allerdings haben sich die Führungsstile von einem diktatorischen Stil zu einem demokratischen entwickelt.

Kritische Themen, wie beispielsweise der Datenschutz oder warum ein Artikel nun schlecht bei der Zielgruppe ankam, sollten immer in einem freundlichen und sympathischen Ton besprochen werden. So fühlt sich niemand angegriffen und man kann konstruktiv nach einer Lösung suchen.

 

Man kann nicht nicht kommunizieren

Der Kommunikationsforscher Paul Watzlawick stellte diese These auf und sie wurde bislang mehrfach bewiesen. Im Prinzip besagt sie, dass man auch kommuniziert, wenn man nichts sagt. Dies liegt an der Körpersprache und vor allem an der Mimik.

Wenn Sie klar und deutlich kommunizieren wollen, dann sollten Sie darauf achten, dass Ihre Gestik und Mimik mit dem Gesagten übereinstimmen. Teilweise sagen Leute etwas sehr Tragisches und lächeln dabei. Dies verwirrt Ihren Gesprächspartner sehr stark.

Des Weiteren sollten Sie eine offene Haltung einnehmen. Platzieren Sie keine Tasche vor sich. Dies wirkt oftmals wie eine Barriere und ist ein Kommunikationshemmer. Natürlich müssen Sie nicht immer zustimmen und alles bejahen. Dies wäre für eine gut funktionierende Wirtschaft auch sicherlich kontraproduktiv. Allerdings sollten Sie dabei keine bedrohende oder aggressive Körperhaltung einnehmen.

Angenommen, Sie sind mit einer Meinung Ihres Mitarbeiters nicht gänzlich einverstanden. Dann können Sie eine Augenbraue heben oder interessiert schauen sowie nicken. Dadurch senden Sie Ihrem Gesprächspartner ein positives Signal und man kann offen kommunizieren.

 

Einschränkungen der Keyword-Dichte

Es gab definitiv einige Probleme mit der KeywordDichte. Auf die ersten Probleme möchten wir hier nun eingehen. Denn das Prinzip der Keyworddichte funktionierte super für ShorttailKeywords. Doch wie sah es mit dem Longtail aus?

Angenommen man möchte seine Seite für den Suchbegriff „Unovision GmbH SEO Bewertung“ optimieren. Diesen Suchbegriff kann man niemals häufig natürlich einbauen. Wenn nun ausschließlich auf das reine Vorkommen einer Keyword-Kombination geachtet wurde, dann konnte man die damaligen Richtwerte kaum erreichen.

Wenn Sie von einer Person angegriffen werden, dann bleiben Sie ruhig. Atmen Sie drei Mal tief durch und entspannen Sie sich. Das Gesagte hat in den meisten Fällen nichts mit Ihnen zu tun. Damit Sie die Atmosphäre etwas auflockern und sich nicht auf das Niveau herunterlassen, haben wir einige Tipps für Sie.

  1. Tun Sie so, als hätten Sie das Gesagte nicht verstanden und lassen Sie es wiederholen. Machen Sie dies mehrmals. Ihr Gesprächspartner wird irgendwann merken, wie dumm es war, so etwas zu sagen.
  2. Antworten Sie gar nicht darauf, sondern fragen Sie Ihn konkret, was das Problem sei. Sie sollten hierbei allerdings nicht aggressiv oder bedrohlich wirken, sondern konstruktiv und hilfsbereit.
  3. Lachen Sie über seine Aussage und stimmen Sie zu. Sie können beispielsweise seine Aussage ergänzen.

Mit diesen drei Tipps können Sie eine angespannte Situation entspannen und gehen nicht auf Tiefschläge und Beleidigungen ein.

Pausen sinnvoll planen

Wenn Sie nicht einer Meinung sind und sich in eine Diskussion festfahren, dann ist es sinnvoll, wenn Sie einfach eine 30-minütige Pause einbauen. In dieser Zeit sollten Sie einen Spaziergang machen, einen Kaffee trinken gehen oder ähnliches. Wichtig ist, dass Sie Ihr Gemüt beruhigen.

Empfehlenswert ist auch eine ganz spezielle Technik, um anschließend eine Lösung zu finden. Diese Technik finden Sie in diesem Artikel.

Auch wenn Sie gerade in Furore sind, sollten Sie lernen, wann es besser ist, eine Pause einzulegen oder das Meeting komplett zu verschieben. Sobald Sie auch nur einmal impulsiv und emotional reagieren, sollten Sie tief durchatmen und eine Pause vorschlagen. Dadurch kann man in Ruhe über alles nachdenken und sagt nichts Unüberlegtes.

 

Kompromisse richtig finden

Ferner befindet man sich als Geschäftsmann im Jahr 2018 auch in heiklen Verhandlungen. Egal, ob in der Sport- oder der Handwerker-Branche, Verhandlungen gibt es überall. So war es auch im Jahr 2017. Wenn Sie bereits einige Verhandlungen erlebt haben, dann wissen Sie bestimmt, dass man nicht immer eine Lösung findet, die der anderen Führungskraft auch passt. Ein klärendes Gespräch ist hier oftmals sehr wichtig. Denn manchmal verharrt man auf Positionen aus Prinzip.  Dies ist nicht hilfreich und wird niemanden helfen.

Wenn Ihr Gesprächspartner plötzlich auf eine ganz bestimmte Position pocht, dann sollten Sie genauer auf diese eingehen.

Im Regelfall reagiert die Person so, da sie sich nicht respektiert fühlt. Allerdings kann es auch gut sein, dass dieser Punkt einfach extrem wichtig für die Person ist. Deswegen müssen Sie nun ein passendes Kompromiss für beide Parteien finden.

In der Gesellschaft verläuft dies ähnlich. Auch erfolgreiche Beziehungen werden daran gemessen, wie gut die beiden Partner Kompromisse finden können.

Klare Aussagen und nicht zögern

Was denken Sie, wenn Ihr Gesprächspartner plötzlich zögert und Füllwörter benutzt oder plötzlich stottert? Wissen Sie noch, was Ihr Gesprächspartner gerade eigentlich sagen wollte? Folgende Füllwörter sind sehr schädlich für eine klare Kommunikation:

  • Naja
  • Hm
  • Äh
  • Mh
  • Also
  • Ehm

Wenn Sie sich selbst dabei erwischen, dann sollten Sie dies schleunigst beheben. Denn Sie erscheinen alles andere als selbstsicher und seriös. Zusätzlich lenken Sie die Zuhörer ab. Hierzu wurde eine interessante Studie durchgeführt. Das Ergebnis sagt, dass eine klare und flüssige Vortragsweise einen gewünschten Prozess unterstützt.

Dies kann beispielsweise ein Kauf oder ein Vertragsabschluss sein.

Kennen Sie Ihren Gesprächspartner bereits im Voraus

Im Internet gibt es die unterschiedlichsten Social-Media-Plattformen. Diese sollten Sie auch im Voraus nutzen und einmal nach den Personen suchen, mit denen Sie reden werden. Was teilen diese Personen, welche Interessen haben Sie. All solche Dinge sind sehr wichtig.

Denn je mehr Gemeinsamkeiten Sie feststellen oder dann vorspielen, desto besser. Eine Studie ergab, dass uns Menschen sympathischer erscheinen, mit denen wir viele Gemeinsamkeiten haben. Sympathie ist ein deutlicher Vorteil, wenn es sehr hitzig in einer Diskussion zugeht.

Schließlich wollen viele Menschen auch die Beziehung nicht durch eine Konfrontation belasten. Eine zwischenmenschliche Beziehung ist vielen Personen deutlich mehr wert, als ein Geschäft.

Des Weiteren sollten Sie folgende Themen auf jeden Fall vermeiden. Denn bei diesen Themen gerät man sich nur zu schnell in die Haare.

  • Politik
  • Religion
  • Fußball/Sport
  • Krankheiten

Ob Sie LinkedIn oder XING nutzen sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag von uns.

Fazit – Diskussion ohne Konfrontation

Abschließend möchten wir sagen, dass wir hoffen, dass Sie die Produktivität in Ihrem Unternehmen durch unseren Leitfaden verbessern konnten. Sie können uns Ihre Erfahrungen gerne per Mail, Facebook oder Twitter mitteilen. Auf unserer Startseite finden Sie zudem weitere Informationen zu unserer Agentur und unserem Leitbild.

Teilen Sie doch diesen Beitrag mit Ihren Mitarbeitern oder Freunden, wenn Sie ihn hilfreich fanden.

 

 

Vertreten durch:

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