Was darf SEO kosten?

Im Online-Marketing-Mix und vor allem beim Inbound-Marketing spielt SEO eine wichtige Rolle. Deswegen muss ein Unternehmer wissen, was SEO kosten darf. Schließlich ist Suchmaschinen-Optimierung beliebter denn je und sehr zukunftsträchtig. Allerdings gibt es SEO-Angebote ab wenigen Euros monatlich, wohingegen SEO-Agenturen dann mehrere tausende von Euros fordern.

Für welche SEO-Agentur sollen Sie sich nun entscheiden? Was darf gutes SEO kosten? Diese Frage wollen wir in diesem Artikel beantworten und die unterschiedlichsten Abrechnungsmodelle vorstellen. Am Ende ziehen wir ein Fazit, welche Ausgaben gerechtfertigt sind. Dadurch können Sie auch unseriöse Agenturen erkennen.

Was gibt es für Abrechnungsmodelle?

Es gibt drei Abrechnungsmodelle, die in der Praxis recht häufig vorkommen.

  1. Einmalige Zahlung
  2. Zahlung nach Erfolg
  3. Monatliche Zahlung

Bei der einmaligen Zahlung muss der Auftraggeber die Summe bereits im Voraus zahlen. Dies kommt bei einer kompletten

Website-Optimierung nur sehr selten vor. Allerdings ergibt eine solche Abrechnung Sinn, wenn Sie Ihre Webseite neu launchen. Der Suchmaschinen-Optimierer schaut vorher noch einmal über die Seite und gibt dann Feedback. Der Vorteil hierbei ist, dass der Aufwand bereits im Voraus kalkuliert werden kann.

Zusätzlich können Sie nach der Analyse und Prüfung entscheiden, ob Sie die Aufgaben dem SEO übergeben oder nicht. Sie können die Optimierungsmaßnahmen auch Inhouse durchführen, sofern Sie die erforderlichen Mitarbeiter dafür haben.

In der Praxis finden wir die Bezahlung nach Erfolg nur sehr selten. Dies hat unterschiedliche Gründe. Zum einen kann kein Dienstleister Erfolge garantieren. Dies liegt an der Suchmaschine Google, die niemand genau kennt. Renommierte Agenturen bieten auch keine Geld-zurück-Garantie an. Deswegen denken auch wir, dass von diesem Modell eher abzusehen ist.

Die monatliche Zahlung finden wir in jedem gängigen SEO-Vertrag. Da SEO nie wirklich beendet ist, ergibt dieses Abrechnungsmodell auch Sinn. Schließlich erhält der Auftraggeber für eine gewisse Summe gewisse Leistungen oder Stunden. Teilweise legt die Agentur Pauschalen fest oder vergütet sich die Stunde.

Kaltakquise und SEO: Ist Kaltakquise ein Zeichen für schlechtes SEO?

Oftmals heißt es, dass die Kaltakquise ein Zeichen einer unseriösen Agentur ist. Gute SEO-Agenturen brauchen schließlich keine Kaltakquise, sondern können sich vor Aufträgen kaum retten. Dies sehen wir ähnlich, aber Kaltakquise heißt nicht immer, dass die Agentur schlecht sein muss.

Denn neue Agenturen haben oftmals gar nicht die Chance, sich zu beweisen. Deswegen würden wir auch Kaltakquise eine Chance geben. Jedoch sollten sich die Anrufer im Voraus besser über die jeweiligen Personen informieren. Beispielsweise erhalten wir auch manchmal Anrufe von Dienstleistern, die uns Suchmaschinenoptimierung verkaufen möchten.

E-Mail-Akquise: Darauf sollten Sie achten!

Auch der Versand von E-Mails mit den entsprechenden Angeboten ist keine Seltenheit. Auch diesen sollten Sie eine Chance geben, sofern es sich um gut geschriebene und personalisierte E-Mails handelt. Auf alles andere können Sie getrost verzichten.

Schauen Sie bei solchen Mails zuerst auf die Webseite und dann auf das Impressum. In Deutschland herrscht eine Impressumspflicht. Hat die Website kein Impressum, können Sie die Mail auch gleich wieder löschen. Allerdings ist nicht

jede Impressumsangabe wahr.

Teilweise übernehmen solche Betrüger andere Impressumsangaben oder suchen sich irgendwelche Adressen heraus. Deswegen empfehlen wir Ihnen, die Adresse einmal bei Google einzugeben. Sie können auch nach dem Unternehmen suchen und schauen, was Google Ihnen dazu ausgibt

Handelt es sich um eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus? Dann sollten Sie die Größe des Teams hinterfragen. Es ist nicht verwerflich, aus dem Eigenheim heraus zu arbeiten. Viele beginnen so. Allerdings kann kein 20-köpfiges Team in einem solchen Eigenheim sitzen.

Was darf SEO kosten: Leistungen und Zeiteinsätze

Bei der Frage, was SEO kosten darf, sollten Sie sich auch immer die Leistungen anschauen. Wie bereits erwähnt, zahlen Sie entweder pro Stunde oder pro Leistung. Jedoch muss dies explizit im Vertrag festgehalten werden. In der Praxis sind zwei Arten von Leistungen gängig.

  1. Stundenleistung
  2. Absolvierte Aufgaben/Leistungen

Bei der Stundenleistung erfolgt die Abrechnung pro Stunde. Dies muss der Dienstleister festhalten und auch dokumentieren, was er wann erledigte. Ein gutes Zeiterfassungs-Tool istSpiketime. Hier kann der Auftragnehmer eine Online-Stoppuhr starten und regelmäßig dokumentieren, was er gerade erledigt.

Wir persönlich finden diese Umsetzung recht sinnvoll. Schließlich weiß der Auftragnehmer, wie viel er arbeiten muss und kann besser kalkulieren, aber auch der Auftraggeber weiß, wie viel er maximal ausgibt und, dass wirklich etwas getan wird. Da aber für die Zeit gezahlt wird, sollten Sie dem Auftragnehmer vertrauen. Generell ist ein solides Vertrauen sehr wichtig für eine Zusammenarbeit.

Darüber hinaus gibt es auch noch die absolvierten Aufgaben. Hier definieren beide Parteien, für welche Leistungen der Auftragnehmer vergütet wird. Für Kunden, die sich in diesem Bereich sehr gut auskennen, ist das wahrscheinlich die beste Wahl. Der Preis kann gleich viel besser kalkuliert werden.

Beispielsweise bestimmt der Auftraggeber, dass gewisse Seiten im Bereich Onpage optimiert werden oder jeden Monat vier neue Blog-Artikel geschrieben werden. Dies erhöht den Umfang des Vertrags sehr. Auch die Verhandlungen dauern sehr lange. Allerdings ist danach klar, was der SEO überhaupt machen soll.

Sind günstige SEO-Preise seriös?

Es kommt regelmäßig vor, dass Domain-Anbieter auch SEO für wenig Kosten anbieten. Auch einige Freiberufler oder SEO-Spezialisten verlangen nur sehr wenig Geld für die Suchmaschinenoptimierung. Doch SEO kostet nicht nur ein paar Euro pro Monat. Eine einfache Faustregel sagt, dass SEO, das günstiger als 1.000€ monatlich ist, nicht seriös genug ist.

Dennoch fallen immer wieder neue Leute auf solche Angebote hinein. Der Grund ist simpel. Viele Startups oder Kleinunternehmer haben nicht das nötige Budget, monatlich mehrere hunderte von Euros für die Suchmaschinen-Optimierung zu bezahlen. In der Gründungsphase sind die Finanzmittel immer knapp.

Viele Interessenten kontaktieren uns und sind super motiviert. Leider scheitert es bereits am Budget. In der Vergangenheit blieb dann nichts anderes übrig, als es selbst zu erlernen. Inzwischen gibt es aber weitere Möglichkeiten. Beispielsweise gibt es etliche Tools oder Anbieter von SEO-Werkzeugen. Dadurch kann eine grundlegende Optimierung eigenständig vorgenommen werden.

SEO Preise: Stundensatz

Nun stellt sich die Frage, was ein Suchmaschinen-Optimierer denn kosten darf. Teilweise sind die Stundenlöhne hier mit denen eines SAP-Beraters gleichzusetzen. Es gibt Experten, die 1000€ die Stunde kosten, aber der Durchschnitt befindet sich im Bereich von 75-150€ pro Stunde. Natürlich gibt es auch Ausschläge nach oben und unten.

Beispielsweise gibt es Freelancer, die sich gerade erst selbstständig machen. Diese sind im Regelfall günstiger. Dabei heißt nicht, dass eine günstige Agentur eine schlechte Agentur ist. Allerdings sollten Sie beim günstigsten Angebot doch immer nachfragen, wieso der Preis so günstig ist. Schließlich kennt ein Suchmaschinen-Optimierer die durchschnittlichen Preise in seiner Branche.

 

Wie lange geht ein SEO-Vertrag?

Suchmaschinenoptimierung braucht seine Zeit. Als Kunde dürfen Sie keine Ergebnisse nach wenigen Tagen erwarten. Eine gute Positionierung kann mehrere Monate in Anspruch nehmen. Allerdings sind Verträge mit einer Mindestlaufzeit von 12 bis 24 Monate extrem unsinnig. Das hat für den Kunden keinerlei Vorteile, sondern nur für die Agentur.

Einige Dienstleister bieten sogar eine monatliche Kündigung an. So etwas ist extrem kundenorientiert und äußerst freundlich. Schließlich kann sich beim Kunden immer etwas ändern, sodass er in Zahlungsschwierigkeiten kommt. Sie können mit den ersten Ergebnissen nach etwa vier bis 12 Monate rechnen. Das sagt sogar Maile Oyhe, Google Mitarbeiter.

Das Video mit der Aussage finden Sie hier:

Eine gute SEO-Agentur erkennen: Diese Fragen sollten Sie stellen!

Anhand dieser Fragen können Sie erkennen, ob die SEO-Agentur wirklich gut ist oder nicht. Sie können den Fragenkatalog einfach herunterrattern und sich jede Frage beantworten lassen. Normalerweise nimmt sich jede Agentur dafür Zeit. Schließlich zeigt es auch, dass Sie sich damit bereits auseinandergesetzt haben.

 

  1. Wer ist der Ansprechpartner und wann ist er erreichbar? Die üblichen Bürozeiten sollten hier gelten. Wenn Sie einen eigenen Ansprechpartner zugewiesen bekommen, ist das noch besser.
  2. Optimiert ihr Richtlinienkonform? Viele SEO-Agenturen kennen die Google Richtlinien für Webmaster gar nicht. Allerdings sind diese extrem wichtig. Ansonsten könnte Ihre Seite abgestraft werden.
  3. Was sind Ihre KPIs? Wie messt ihr Erfolge? Gängige KPIs sollten hier genannt werden. Das sind Rankingverbesserungen, Trafficsteigerungen oder mehr Leads/Kunden. Eigen entworfene Verbesserungskennzahlen sind auch sehr beliebt, aber teilweise kompletter Schwachsinn.
  4. Warum sollte ich mich für euch entscheiden? Hier werden Sie merken, ob Geld die Motivation ist oder wirklich die Leidenschaft hinter der Optimierung.
  5. Welche Erfolge könnt ihr mir garantieren? Achtung! Eine Agentur, die Erfolge garantiert, ist unseriös. Eine Webagentur verbessert eine Webseite so gut, es geht. Allerdings können wir Google nicht sagen, wie gut die Seite denn nun sein soll. Erfolgsgarantien können wir nicht vergeben.
  6. Wie viele Kunden betreut ein Mitarbeiter im Durchschnitt? Ein Mitarbeiter sollte nicht mehr als fünf Kunden durchschnittlich betreuen. Sogar fünf Kunden können schon sehr anstrengend sein. Mehr dürfen es aber auf gar keinen Fall sein.

Was tun, wenn SEO zu teuer ist?

Wie bereits erwähnt, können Sie sich die Fähigkeiten selbst aneignen oder Tools nutzen. Sie können aber auch gänzlich andere Kanäle nutzen, um, beispielsweise, den Umsatz Ihrer Agentur zu erhöhen. Sie brauchen hierfür nicht immer SEO. Beispielsweise sind AdWords- oder Facebook-Werbeanzeigen dann die richtige Wahl für Sie.

Schließlich erhalten Sie so bereits Traffic für nur sehr wenig

Geld. Den Gewinn können Sie ansparen und diesen dann in eine gute SEO-Optimierung investieren. Dort haben Sie dann auch die volle Kontrolle und können sich erst einmal mit dem Bereich Online-Marketing vertraut machen.

Fazit: Was darf SEO kosten?

Abschließend können wir sagen, dass eine gute Suchmaschinenoptimierung bei 1.000€ monatlich beginnt. Eine gute SEO-Beratung kann auch bereits im dreistelligen Bereich liegen, auch wenn es nur eine einmalige Beratung ist. Allerdings sollten Sie anfangs entscheiden, ob Suchmaschinen-Optimierung die richtige Strategie für Sie ist. Für Online-Shops ist die Antwort eindeutig, aber Textilreinigungsunternehmen brauchen nicht zwangsläufig eine teure Optimierung.

Vertreten durch:

Geschäftsführer:
Daniel Gurrieri,
Giuseppe Gurrieri,
Michael Fiedler

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