Rate verbessern 2018 – eine praktische Anleitung

Jeder möchte mehr Besucher zu Kunden konvertieren. Schließlich verdient man auch erst dann Geld, sofern man seine Webseite nicht nur durch Werbeanzeigen finanziert. Ein Faktor, wie gut eine Website wirklich ist, ist die Bounce-Rate. Im deutschsprachigen Raum nennt man diese Kennzahl auch Absprungrate. Was dies aber genau heißt, wissen nur die wenigsten. Allerdings spielt sie in allen Analytics eine wichtige Rolle.

Die Kennzahl in den Marketing-Analytics wurde erst so richtig bekannt durch E-Mail-Marketing. Hier spricht man dann aber schon von „Soft Bounces“ oder dem Pendant „Hard Bounces“. Allerdings wollen wir uns der Bounce-Rate einer Website widmen. Hier ist der Begriff inzwischen ebenso geläufig und wird von vielen Online-Marketern gemessen und verwendet.

Deswegen werden wir die Theorie hinter der Bounce-Rate oder Absprungrate behandeln und ebenso einige praktische Beispiele und Tipps geben, wie man diese Rate verbessern kann. Nach unserem Leitfaden sollten Sie Bounce-Rate-Experte sein.

Definition Bounce Rate

Wie bereits erwähnt wurde, hat die Bounce-Rate einer Internetseite nichts mit der, der E-Mails zu tun. Vielmehr spielt sie eine Rolle, wenn man seine Seiten auf eine Konversionswahrscheinlichkeit analysiert. Denn die Rate besagt, wie viele Website-Besucher auf der Seite verweilten, ohne einen einzigen Klick zu tätigen. Anschließend verlassen die Besucher die Seite wieder.

In der Marketing-Welt gibt es viele Missverständnisse. So denken viele, dass die Ausstiegsrate dasselbe ist wie die Absprungrate.

Dies ist allerdings ein großes Missverständnis. Schließlich wird bei der Bounce-Rate ausschließlich der einzelne Seitenaufruf gemessen

Ausstiegsraten beschreiben etwas ganz anderes. Hier wird der Anteil an Besuchern gemessen, die auf einer bestimmten Seite die Domain verlassen. Allerdings muss dies nicht zwangsläufig die einzige Seite sein, die besucht wurde.

Es können auch viele andere Seiten noch aufgerufen worden sein. Deswegen spielt diese Metrik auch eine eher geringere Rolle. Hierfür haben wir noch einen kleinen Vergleich für Sie.

Beispiel: Bouncerate und Ausstiegsrate

Sie haben beide Metriken für eine Dankesseite nach einem Lead. Nun schauen Sie auf die Ausstiegsrate, die sehr hoch ist. Eine hohe Ausstiegsrate ist allerdings nicht tragisch. Denn dieser Wert gibt nur an, dass vorher viele andere Seiten besucht wurden und man dann nach der Dankesseite einfach eine neue Domain aufrief.

Solche Besucher sind nun sehr wahrscheinlich Leads geworden. Diese Besucher haben sich dann zusätzlich das Angebot heruntergeladen und sind dann vielleicht zum Angebot gesprungen. Dadurch kommt die Ausstiegsrate zustande.

Wenn Sie nun aber eine hohe Absprungrate haben, dann ist das gar nicht gut. Denn diese Besucher auf der Seite haben sich die Seite angeschaut, aber haben keine Handlung durchgeführt. Wenn Sie eine hohe Bounce-Rate auf einer Landingpage haben, dann sollten Sie dringend an Ihrer Seite arbeiten und eine Conversionrate-Optimierung durchführen. Denn Sie verlieren viele potenzielle Leads.

Bedenken Sie bitte, dass dies nur ein Beispiel ist. Wir wollten Ihnen nur den Sinn hinter beiden Kennzahlen verdeutlichen und hoffen, dass Sie diesen verstehen konnten. Nun möchten wir thematisieren, wie man hohe Bounce-Raten senken kann

 

Bounce-Rate optimieren – eine Anleitung

Wie bereits erwähnt, ist es sehr wichtig, dass Sie Ihre Seite nun überprüfen und überarbeiten. Denn es gibt sehr viele Gründe, weshalb die Seite schlecht ankommen kann. Sie sollten nichts überstürzen und vielleicht ein Marketing-Experiment durchführen. Hierzu haben wir auch einen Leitfaden verfasst.

Nur in den seltensten Fällen ist es wirklich gänzlich notwendig, dass Sie eine komplett neue Seite erstellen. Kleine Optimierungen reichen in der Regel aus, um die Bounce-Rate zu senken. Aus der Praxis können wir berichten, dass wir Kleinigkeiten am Design von unserem Blog geändert haben und dadurch deutlich höhere Klickraten erzeugen konnten. Folglich optimierten wir die Bounce-Rate.

Es ist wichtig, dass Sie auch messen, woher Ihre Besucher kommen. Denn unsere Blogbeiträge optimieren wir per SEO auch für Google. So kommen beispielsweise sehr viele Besucher über die Suchmaschine. Des Weiteren könnte es ebenso sein, dass etwas Traffic auch über Social-Media-Kanäle kommt.

Wenn Sie wissen, woher die Besucher kommen, können Sie schauen, was diese erwarten. Oftmals ist das grundlegende Problem, dass Sie falsche Erwartungen wecken und diese dann nicht erfüllen. Dadurch verlassen sehr viele Besucher wieder Ihre Seite. Es gibt noch andere Gründe, wobei dies definitiv der Hauptgrund ist.

Im Bereich SEO sollten Sie die Meta-Daten und die Überschriften anpassen. Oftmals reicht dies bereits aus und Sie können die Bounce-Rate senken. Hierfür sollten Sie dann A/B-Tests machen, um zu schauen, welche Version Ihrer Seite besser performt.

Es gibt noch weitere Tipps, die wir hier einmal für Sie beschrieben und erklärt haben.

1. Untersuchen Sie Ihre Seite auf Störfaktoren

Störfaktoren können den Nutzer und Besucher der Website vom eigentlichen Handeln ablenken. Vor allem auf mobilen Endgeräten ist dies ein wichtiger Punkt, den man beachten sollte. Darauf kommen wir später zu sprechen.

Störfaktoren sind vor allem Pop-Ups oder ähnliches. Diese nehmen den ganzen Platz des Bildschirmes ein und stören so den User maßgeblich. Dadurch reizt man den Besucher, doch es gibt noch deutlich schlimmere Konsequenzen.

Denn Google kann solche Pop-Ups nun sehr deutlich erkennen.

Dafür hat ein Update im August 2016 gesorgt. Internetseiten, die sehr viel Werbung im oberen Bereich der Seite haben oder auch mit Pop-Ups die Seitenbesucher nerven, werden seitdem mit schlechteren Rankings bestraft.

Jedoch gibt es auch Pop-Ups, die sehr gut funktionieren. Allerdings sollte man diese nur sehr klein anzeigen lassen und auf mobilen Endgeräten vielleicht gar nicht anzeigen, damit man die geringe Sicht nicht noch weiter beschränkt. Wenn Sie das Interesse des Nutzers korrekt wecken, dann können Sie dadurch Ihre Bounce-Rate optimieren.

1. Untersuchen Sie Ihre Seite auf Störfaktoren

Seit etwa 2014 werden mehr Suchanfragen über mobile Endgeräte gestellt als über die Desktop-Geräte. Deswegen ist es sehr wichtig, dass jede Seite auch ideal auf allen denkbaren Mobilgeräten angezeigt werden. Hierfür gibt es auch unterschiedliche Tools. Google selbst stellt hier ein Tool zur Verfügung.Ob Ihre Seite Mobile-Friendly ist, können Sie hier überprüfen.

Falls Ihre Seite nicht optimiert ist, macht Google Ihnen bereits einige Vorschläge, was Sie verbessern sollten. Oftmals sind Buttons oder Anchortexte zu nah aneinander, sodass es schwierig ist, auf das Richtige zu tippen.

Ferner ist die Website oftmals nicht responsive, sodass man auf dem Smartphone nur eine sehr schlechte Darstellung der Seite erhält. Ob eine Webseite Responsive ist oder nicht, ist seit einiger Zeit sogar ein Rankingfaktor und wird sicherlich immer wichtiger werden.

Des Weiteren sollten Ihre Texte auch groß genug angezeigt werden. Sie sollten darüber nachdenken, ob Sie vielleicht lieber ein Video einbinden als sehr viele unübersichtliche Bilder oder Text. Schließlich hat eine Studie von HubSpot ergeben, dass etwa 4-mal mehr Kunden sich lieber ein Video ansehen als, dass sie einen Text lesen.

3. Welche Besucher springen am meisten ab?

Diesen Aspekt haben wir in der Einleitung schon kurz behandelt. Sie sollten unbedingt wissen, woher Ihre Besucher kommen. Dadurch können Sie schauen, welche Quelle am idealsten für hohe Konversionen ist. Wenn Ihre Absprungrate bei Ihrer Facebook-Quelle sehr hoch ist, dann sollten Sie dies überprüfen und sich einige Gedanken dazu machen.

Warum ist dies der Fall? Wie wird meine Seite angezeigt? Verspreche ich falsche Tatsachen? Spreche ich die falsche Zielgruppe an? All das sind sinnvolle Fragen, um die Facebook-Anzeigen zu verbessern. Auch hierfür sind Marketing-Ex perimente sehr gut geeignet.

 

4. Falsche Keywords ranken gut

Oftmals haben wir auch erlebt, dass unsere Kunden für Keywords ranken, die allerdings gänzlich irrelevant zum eigentlichen Inhalt sind. Wir wundern uns über so etwas immer sehr. Schließlich wurde keine Optimierung der Seite vorgenommen.

Vielleicht kommt dies auch bei Ihnen vor. Wenn Sie die Trafficquelle Google genauer untersuchen und bemerken, dass für gewisse Beiträge die Bounce-Rate der Google-Besucher sehr hoch ist, dann sollten Sie schauen, für welche Suchbegriffe diese Seite rankt.

Achten Sie darauf, dass die Inhalte auf Ihrer Seite dann auch zu den Keywords passen. Diesbezüglich sollten Sie auch Ihre Meta-Daten untersuchen. Eine Optimierung der Meta-Beschreibung wäre angebracht. Beschreiben Sie in kurzen und prägnanten Sätzen, worum es sich auf dieser Seite handelt und machen Sie dem Leser Lust auf mehr.

5. Verlieren Sie nie das Gesamtbild aus den Augen

Wenn Sie die obigen Aspekte berücksichtigt haben, dann sind Sie schon einen ganzen Schritt weiter. Jedoch muss man die Bounce-Rate auch immer im Gesamtbild einordnen. Beschäftigen Sie sich nicht so sehr mit Einzelheiten, die teilweise nur marginale Auswirkungen haben. Schauen Sie, wie lange die Visitors wirklich auf Ihrer Seite sind, welche Geräte benutzt werden und werten Sie Ihre Marketing-Experimente korrekt aus.

Idealerweise wissen Sie am Ende genau, was Sie verbessern müssen und worauf Ihre Besucher achten. Schließlich ist es sehr schwer als Anbieter in die Sicht eines Kunden zu springen. Teilweise kann man hierfür günstig Freelancer engagieren, die ausführlich Feedback zur Seite hinterlassen.

Bounce-Rate verbessern – abschließende Worte

Eine hohe Absprungrate heißt noch nicht, dass es Ihr Business nicht mehr lange geben wird. Allerdings sollten Sie es als Warnung ansehen und sich schleunigst daransetzen. Schließlich fahren Sie Ihr Auto auch nicht für mehrere hunderte Kilometer weiter, wenn die Ölleuchte angeht. Im Prinzip können Sie Ihre Internetseite so sehen wie Ihr Auto.

Wenn eine Warnleuchte angeht, beheben Sie diese. Die Bounce-Rate ist wie eine Warnleuchte, die Sie nicht ignorieren sollten.

Unovision GmbH widmet sich auch der Lösung solcher Probleme. Beispielsweise haben wir interessante Marketingmöglichkeiten wahrgemacht. Schauen Sie doch mal auf unserer Startseite. Solch ein Avatar bewirkt Wunder und konnte unsere Bounce-Rate deutlich senken.

Sprechen Sie uns einfach an und gemeinsam finden wir eine ideale Lösung für Ihr Projekt.

 

Vertreten durch:

Geschäftsführer:
Daniel Gurrieri,
Giuseppe Gurrieri,
Michael Fiedler

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