AMP-Seiten: Anleitung zur Erstellung

Wir haben hier eine AMP-Seiten Anleitung für Sie zusammengestellt. Hier erfahren Sie alles rund um Accelerated Mobile Pages und wie sich diese auf Ihr Ranking und die Suchmaschine auswirken. Neben dem theoretischen Wissen geben wir Ihnen aber auch Praxis-Tipps mit auf den Weg. Letztlich werden Sie eine Experte in diesem Bereich und können Ihre Webseite so gestalten, dass sie schnell lädt.

Denn AMP-Seiten stehen in einem gewissen Zusammenhang mit mobilen Endgeräten. Hier möchten wir nun einmal einleiten. Eine Studie hat ergeben, dass wir täglich etwa 2617 Mal das Smartphone berühren. Am Tag verbringen die Nutzer des Smartphones etwas mehr als 2 Stunden am Smartphone. Dies variiert von Altersgruppe zu Altersgruppe.

Inzwischen sind mobile Endgeräte so stark vertreten, dass Google mehr Suchanfragen über mobile Endgeräte als über Desktop-Geräte erhält. Deswegen hat die Suchmaschine den Index auch umgestellt. Der mobile Index ist nun für das Ranking Ihrer Seite verantwortlich. Dahingehend sind die AMP-Seiten bekannt und wichtig geworden..

Was sind AMP-Seiten?

AMP ist die Abkürzung für Accelerated Mobile Pages. Hierbei handelt es sich um ein Projekt von Google, um Webseiten schneller zu gestalten. Denn im Deutschen heißt der Begriff in etwa „schnelle Mobil-Webseiten“. Was das AMP Projekt wirklich ist, finden Sie auf der Website ampproject.org Dort erfahren Sie alles rund um die Entwicklung von AMP-Seiten.

Accelerated Mobile Pages zeichnen sich dadurch aus, dass die Seite kein JavaScript enthält und binnen weniger Sekunden lädt. Schließlich zeichnen sich mobile Suchanfragen dadurch aus, dass das Smartphone nicht immer eine Internetverbindung hat.Deswegen ist ein schnelles Laden für eine gewisse Nutzererfahrung unabdingbar.

 

Sofern die Webseite zusätzliche Inhalte hat, zeigt der Browser diese erst dann an, sobald der Rest geladen hat. Dadurch übermittelt der Server nicht alle Informationen, sondern wirklich nur die wichtigsten. Doch das ist nicht der einzige Grund, weshalb Google dieses Open-Source-Projekt begann. Werfen wir mal einen Blick auf die Konkurrenz. Hier finden wir die Facebook Instant Articles und Apple News. Beide Formate sind ebenfalls neu und sorgen dafür, dass die Seiten und Artikel deutlich schneller laden. Schließlich nutzen immer mehr Personen Facebook ausschließlich über das Smartphone.

Ferner gehen wir davon aus, dass es sich hierbei auch um einen SEO-Trend handelt. Denn der Suchmaschine wird das Nutzererlebnis immer wichtiger. In der Vergangenheit optimierte der Suchmaschinen-Optimierer fast ausschließlich für die Suchmaschine. Inzwischen rankt eine Seite gut, die für den Nutzer optimiert wurde.

AMP-Seiten Anleitung: Darum ist es so wichtig!

Im Web ist es inzwischen sehr wichtig, dass eine Seite schnell lädt. Lange Ladezeiten wirken sich extrem auf die Usability aus. Dies können Sie bei Google Analytics überprüfen. Sollte Ihre Bounce-Rate sehr hoch sein, dann überprüfen Sie die Ladezeit Ihrer Page. Sie werden sehr wahrscheinlich feststellen, dass Ihre Ladezeit sehr schlecht ist. Nutzen Sie am besten dasPageSpeed Insights Tool von Google.

Doch warum sind AMPs nun so wichtig? Das ist ganz einfach. Sie erhöhen durch die geringen Ladezeiten das Nutzererlebnis maßgeblich. Im Durchschnitt lädt eine solche Page im Web nur 0,7 Sekunden. Dieser Wert ist fantastisch und kann Ihr Suchmaschinen-Marketing deutlich verbessern.

Eine Studie von Google hat ergeben, dass etwa 29% der Smartphone- oder Tablet-Nutzer eine Seite wieder verlassen, sobald diese zu lange lädt. Hierbei ist die Geduld des Suchenden gefragt. Es gibt keinen festen Richtwert, wie lange eine Seite maximal laden sollten. Allerdings setzt der Wert von 0,7 Sekunden einen Maßstab, an dem Sie sich orientieren können.

Google zeigt Sie präsenter an

Ein weiterer Vorteil ist, dass Google Ihre Seiten und Artikel deutlich präsenter anzeigt. Denn AMP-Inhalte zeigt die Suchmaschine ganz oben im Karussell mit dem Beitragsbild an. Dadurch erhalten Sie deutlich mehr Aufmerksamkeit und Reichweite. Sollten Sie hier das passende Bild ausgewählt und einen spannenden Titel geschrieben haben, können Sie deutlich mehr Traffic erhalten.

AMP-Seiten besitzen auch eine besondere Kennzeichnung. Jede Seite hat einen kleinen Blitz links neben der Meta-Beschreibung. So erzeugen Sie auch in den SERPs deutlich mehr Aufmerksamkeit und können Ihre CTR verbessern.

Da die CTR ein SEO-Faktor ist, können Sie dadurch Ihr Ranking verbessern. Auf die SEO-Auswirkungen kommen wir jetzt zu sprechen

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AMP und SEO: Das Dreamteam

Inbound-Marketing zeichnet sich dadurch aus, dass Nutzer Ihre Inhalte finden. Suchmaschinen-Optimierung spielt deswegen eine große Rolle. Letztlich sollen die Besucher auf Ihre Seite gelangen und bei Ihnen Kunde werden – nicht bei der Konkurrenz.

Schauen wir uns zusätzlich noch die Klickraten auf den unterschiedlichen Positionierungen an. Die  Studie von Advanced Web Ranking ergab, dass das erste Ergebnis etwa 31% der Klicks erhält. Der zweite Platz erhält nur noch 19,5% der Klicks. Ein Platz-1-Ranking ist deswegen essentiell für Ihren Inbound-Marketing-Erfolg.

Doch nicht nur für Inbound-Marketing spielt dies eine Rolle, sondern ebenso für Ihren Blog und auch für andere Seiten, für die Sie ranken wollen. Erwarten Sie von einer Implementierung nicht direkt zu viel. Denn es handelt sich hierbei nicht um einen direkten Faktor, sondern eher um ein indirektes SEO-Kriterium.

Allerdings sollten wir das Ganze logisch betrachten. Angenommen, es gibt zwei Seiten, die vom Inhalt und Aufbau sowie von den Backlinks recht gleich sind. Welche Seite erhält das bessere Ranking? Natürlich erhält die Seite das bessere Ranking, die schneller lädt und dem Nutzer dadurch eine deutlich bessere Erfahrung ermöglicht.

Ferner hat Google auf dem Webmaster-Blog veröffentlicht, dass die Ladezeit ein Rankingfaktor spätestens ab Juli 2018 sein wird. Im Blogbeitrag hat der Autor auch erwähnt, dass dem Faktor eine sehr große Gewichtung zugesprochen wird. Sie sollten die Ladezeit auf keinen Fall unterschätzen.

AMP-Seiten Anleitung mit WordPress

Nun möchten wir Ihnen erklären, wie Sie AMP-Seiten mit WordPress realisieren. Da WordPress das meist verwendete Content-Management-System ist, konzentrieren wir uns an dieser Stelle nur auf WordPress. Ferner ist die Erstellung von AMP-Seiten hier auch sehr einfach. Es sind nur vier simple Schritte.

  1. AMP-Plugin installieren.
  2. Plugin einrichten und Setup abschließen.
  3. Design der Seiten definieren.
  4. Google Analytics und AMP-Tracking einrichten.
Nun schauen wir uns die einzelnen Aspekte etwas genauer an. Sie können die Optimierungen Schritt für Schritt nachahmen. Zusätzlich sollten Sie sich den Artikel zum Thema http-Anfragen reduzieren durchlesen. So können Sie die Ladezeit Ihrer Seiten auch drastisch senken.

AMP-Plugin installieren

Wir müssen nicht selbst solche Seiten erstellen, sondern können dafür einfach ein Plugin nutzen. Damit Sie nicht nur die AMP-Seiten haben, sondern auch Facebook Instant Articles, empfehlen wir das Plugin namens „Facebook Instant Articles Google AMP

Des Weiteren bietet das Plugin auch die Möglichkeit, dass Sie sogar das Design der Accelerated Mobile Pages festlegen können. Individualisierung ist sehr hilfreich und wichtig, um sich von der Konkurrenz abzusetzen.

Plugin einrichten und Setup abschließen

Nun klicken Sie auf Mobile Formats und dann auf Styling. Dort können Sie das Design der Seiten festlegen. Unter „Choose Logo“ laden Sie Ihr Logo hoch. Achten Sie darauf, dass das Logo als PNG-Datei gespeichert und komprimiert ist. Ansonsten versäumen Sie den eigentlichen Zweck von AMP-Seiten.

Anschließend speichern Sie alle Einstellungen unter „Save settings“. Wir sind an dieser Stelle schon fast fertig. Ihre Webseite ist nun AMP-fähig und wird mit der Zeit bessere Rankings erhalten.

Google Analytics und AMP-Tracking einrichten

Google Analytics bietet Ihnen eine Extra-Funktion an. Sie können Ihre AMP-Seiten dort tracken und analysieren. Die Einrichtung dauert nur wenige Sekunden. Sie klicken unter Mobile Formats auf Analytics und wählen dann die Analytics-Box oben links aus.

Anschließend melden Sie sich über Ihr Google-Konto an und wählen dann das passende Konto aus.

Die Installation ist vollständig abgeschlossen.

Kommt es durch das Plugin zu Problemen?

Nein, es wird nicht zu Problemen kommen. Denn das Plugin erzeugt automatisch einen Canoncial-Tag zum eigentlichen Artikel und fügt der URL eines jeden Artikels noch „/amp/“ hinzu. So ist alles konform und es kommt nicht zu Duplicate Content. Da der Rankingfaktor URL hier auch keine Probleme aufweist, ist das Plugin ideal für Ihre Ziele geeignet.

Wie wird sich dieser Trend entwickeln?

Diese Frage müssen wir noch beantworten. Denn dieses Projekt gibt es bereits seit 2016. Seitdem ist einige Zeit vergangen und wir können sagen, dass der Trend nicht anhält. Vor allem News-Seiten und Blogs, die regelmäßig Artikel veröffentlichen, sollten sich mit der Implementierung von AMP-Seiten auseinandersetzen.

Wie Sie oben in der Anleitung gesehen haben, bedarf dies nur einige wenige Schritte. Zeitlich ist es auf keinen Fall sehr aufwändig. Denken Sie auch an Ihre Nutzer und nicht nur an die

Suchmaschine. Sie haben auch keine Lust, lange zu warten, wenn die andere Seite in nicht mal mehr einer Sekunde lädt.

In Zukunft wird dieser Faktor noch wichtiger werden. Davon gehen wir fest aus.

Fazit – AMP-Seiten Anleitung 

Wir hoffen, dass wir Ihnen eine grobe Übersicht über dieses Thema geben konnten. Jeder Start in ein neues Thema ist kompliziert und schwierig, aber Sie dürfen nicht stagnieren. Das Webseiten-Geschäft entwickelt sich ständig weiter. Sie müssen auf dem aktuellsten Stand der Dinge bleiben, damit Sie auch weiterhin erfolgreich sein werden.

Haben Sie Fragen, Anregungen oder Feedback für uns? Dann schreiben Sie uns einen Kommentar oder kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

 

 

 

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