A/B-Test Fehler – diese Fehler sollten Sie beim Testing vermeiden

Beiträge, Blogartikel und andere Content-Formate sind dafür gedacht, von den Lesern und Interessenten gefunden zu werden. Deswegen ist SEO sehr interessant für etliche Internetseiten und Unternehmen. Allerdings wird die Suchmaschine niemals zu einem Kunden werden. Denn Käufer sind immer noch die Interessenten, Besucher und Leser.

In diesem Zusammenhang kommen Sie auch auf das Thema Konversionsraten-Optimierung. Schließlich wollen Sie Ihre Konversionsrate irgendwie optimieren. Hierzu gibt es unterschiedliche Ansätze. Beispielsweise versuchen Sie, Ihre Ihre Bounce-Rate zu senken. Wie Sie diesbezüglich vorgehen können, erfahren Sie in dem verlinkten Blogbeitrag.
Ein weiterer Ansatz sind die A/B-Tests. Sehr viele Marketer greifen auf diese Variante zurück. Schließlich kann man so seine Resultate direkt deutlich verbessern. Der einzige Nachteil ist, dass es einige Zeit bedarf, bis man weiß, welche der Varianten besser abschneidet.
Ferner kann man viele Dinge auch falsch angehen und so das Ergebnis verfälschen. Deswegen haben wir die häufigsten Fehler beim A/B-Test niedergeschrieben und wollen Ihnen diese vorstellen. So gelingt Ihnen eine korrekte Conversion-Optimierung.

Fehler 1: Sie beenden den Test zu früh

Viele Kunden beenden den Test auf der Website viel zu früh. Oftmals wird der Test bereits nach zwei bis drei Wochen beendet. Doch das Ergebnis ist in diesem Fall noch nicht aussagekräftig. Denn nur die wenigsten Webseiten haben so viele Besucher, dass sich bereits nach einer solch kurzen Zeit ein aussagekräftiges Ergebnis bildet.

Eine Fehlerquelle sind sicherlich die Tools, mit denen man solche A/B-Tests durchführt. Diese bieten dem Nutzer die Möglichkeit, den Test zu beenden, sobald man die ersten Zahlen vor Augen hat.

Deswegen müssen wir auf die anderen 140 Faktoren schließen, indem wir uns Studien durchlesen, Tests durchführen und unsere Erfahrungen evaluieren. Dadurch haben Sie den Vorteil, dass Sie sich nur unsere Einträge durchlesen müssen, um auf die aktuellen Faktoren zu schließen.

Bei Fragen können Sie einfach Kontakt zu uns aufnehmen. Doch nun soll es um das eigentliche Thema gehen: dem Rankingfaktor Keyword-Dichte.

Teilweise geben diese Tools auch noch weitere falsche Hinweise und Ratschläge.

Natürlich möchten Sie möglichst schnell Ergebnisse erhalten, jedoch ist dies nicht wirklich sinnvoll. Denken Sie langfristig und beenden Sie Ihre Tests nicht zu früh. Schließlich denken Sie dann, dass Ihre Test-Ergebnisse im Marketing der Wahrheit entsprechen und richten demnach auch Ihre weiteren Seiten nach den vermeintlich korrekten Ergebnissen aus. Allerdings begehen Sie nun einen massiven Fehler.

Diesbezüglich ist auch eine Studie des Analytics-Unternehmen Heapinteressant für Sie. Diese Studie zeigt, wie schlimm ein frühzeitiger Abbruch sein kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass man ein falsch-positives Ergebnis erhält, steigt bis auf 40,1%. So ist fast jede zweite Annahme falsch.

Auch wenn es nicht sehr einfach ist, sollten Sie Geduld bewahren und lange genug testen. Wenn Sie eher ungeduldig sind, dann beauftragen Sie mit dem Testing einen Mitarbeiter. Sie können im Voraus auch eine gewisse Größe definieren und sich an dieser orientieren. Sobald die Stichprobengröße erreicht wurde, können Sie den Test beenden.

Denn wenn Sie es korrekt beenden, haben Sie eine Fehlerwahrscheinlichkeit von gerade einmal 5%. Ihr Umsatz wird es Ihnen danken und auch Sie werden Ihr Unternehmen und Business so deutlich verbessern.

Es gibt sogar Tools, die berechnen, wie lange man einen A/B-Test durchführen sollte. Neben dem Zeitraum wird auch die Anzahl an Webseitenbesucher angegeben. Allerdings meint man hiermit die Unique-Visitors. Denn es könnte auch sein, dass eine gewisse Gruppe von Leuten Ihre Internetseite immer wieder aufruft und so das Ergebnis verfälscht. Ein korrektes Tracking-Tool ist folglich auch sehr wichtig. Dieses Thema besprechen wir in einem anderen Kapitel.

Ein Tool heißt heißt Optimizely. Das Tool ist kostenfrei und stellt Ihnen das Wissen bereit, das Sie brauchen, um einen wirklich guten Test zu führen. Nach diesem Artikel werden Sie sicherlich Geduld walten lassen können. Jedoch sollten Sie auch nicht zu lange warten.

Bleiben Sie also realistisch und vertrauen Sie den Ergebnissen der Tools nicht blind. Es wäre schön, wenn man mehrere Millionen Internetseitenbesucher hat. Allerdings dauert dies wahrscheinlich mehrere Jahre bei den meisten Websites.

 

Fehler 2: Testing-Tools wurde falsch gewählt oder arbeiten nicht korrekt

Aus unseren Erfahrungen können wir sagen, dass es sehr viele Tools und Programme gibt, die sehr beliebt sind. Jeder schwört auf diese Programme oder Webapplikationen. Allerdings sieht die Realität oftmals anders aus. Die Performance ist miserabel und die Ergebnisse sind schlecht.

Wenn Anbieter damit werben, besonders günstig zu sein, muss

Deswedies nicht immer schlecht sein. Es gibt auch sehr hochwertige Tools, die sehr günstig sind.gen sollten Sie im Voraus die unterschiedlichen Anbieter vergleichen und testen. Grobe Vergleiche sind hier nicht ausreichend. Deswegen lohnt es sich, die Testversion zu nutzen. Dies wird inzwischen von vielen Anbietern angeboten.

Einige Tools müssen auf der Internetseite eingebunden werden. Für andere Tools muss man nur einen Stück Code auf der Internetseite einbauen. Dies ist bereits der erste Punkt, an dem sich die guten von den schlechten Tools trennen. Denn es gibt Software, die die Website einfach extrem verlangsamt.

Die Ladegeschwindigkeit ist ein Google-Rankingsfaktor und wirkt sich zudem auch negativ auf die Conversion-Rate aus, sofern die Seite zu lange lädt. Für dieses Beispiel gibt es sogar eine interessante Studie von WPEngine.
Wenn Ihre Website nur eine Sekunde länger lädt, sinken die Seitenaufrufe um 11% und die Konversionen sinken um 7%. Ihre Performance, die Sie eigentlich verbessern wollten, wir nun verschlechtert.

 

A/A-Test – fehlerhafte Performance-Unterschiede erkennen

Es gibt sogar das Gerücht, dass einige Trackingtools so unterschiedlich sind und Daten falsch erheben, dass es zu unterschiedlichen Performance-Ergebnissen kommt. Solche Programme und Softwares sind essentiell, jedoch kann man ihnen dann nicht trauen. Bevor Sie einen A/B-Test durchführen, sollten Sie Ihre Seite zweimal mit derselben Software testen.

 Idealerweise sind die beiden Konversionsraten annähernd dieselben. 

Dabei sollten Sie auch die Ladegeschwindigkeit Ihrer Internetseite überprüfen. Lassen Sie auch andere SEO-Tools über die Seite laufen. Eventuell kommt es zu Schwierigkeiten mit dem Code.

Wenn die Resultate unterschiedlich sind und es zudem sehr negative Einflüsse auf den SEO-Bereich Ihrer Seite gibt, dann sollten Sie die Software wechseln.

Fehler 3: Die Unterschiede sind zu gering

Beim A/B-Test testet man zwei unterschiedliche Versionen einer Seite. Diese sollten unterschiedliche Designs, Texte oder auch Videos besitzen. Letztlich weiß man, welche Variante besser ankommt und bessere Ergebnisse erzielt. Die Themen sollten zwar dieselben sein, jedoch wäre es falsch, wenn Sie beispielsweise nur die Farbe eines Buttons oder die Position eines Bildes testen.

Wenn Sie noch eine recht kleine Website sind, dann sind solche marginalen Veränderungen alles andere als interessant und wichtig. Denn so verlieren Sie den Überblick für das Ganze. Deswegen sollte man regelmäßig sehr radikale Änderungen durchführen. Jedoch wollen wir dies nicht zu sehr pauschalisieren.

Sobald Ihre Seiten bereits sehr gute Ergebnisse haben, sollten Sie dann Kleinigkeiten verändern und testen. Wenn Sie sowieso eine sehr schlecht performende Seite besitzen, dann ist eine radikale Änderung wahrscheinlich das Beste, was Sie machen können.

Logisch ist es auch, dass Sie solche Tests nicht sehr oft durchführen können. Schließlich bedarf es in einigen Fällen ein komplettes Redesign. Dies kostet viel Geld und auch sehr viel Zeit. Ferner können Sie auch nicht erkennen, welche Änderungen nun ausschlaggebend waren.

Fehler 4: die Konversionsrate steht immer nur im Vordergrund

Erfolgreiche Unternehmer wissen, dass es sich lohnen kann, wenn man langfristig denkt. Allerdings konzentriert man sich

gerne nur auf die kurzzeitigen Ergebnisse, da diese auch kurzzeitig die besseren Ergebnisse bringen. Hiermit meinen wir Geld und Umsatz. Ferner ist nicht jede Konversion eine gute Konversion.

Wenn Sie anfangs nur Leads generieren möchten, dann ist nicht jeder Lead dazu bereit, auch ein Kunde bei Ihnen zu werden. Das Ergebnis ist, dass Sie viele neue Leads erhalten, diese jedoch sehr minderwertig sind. Wenn Sie beispielsweise ein Freebie anbieten, dann könnte es sein, dass sich die angemeldeten User nur für das Freebie interessieren. Sie haben nicht vor, Kunde zu werden.

So haben interessante Beiträge beispielsweise einen kurzzeitigen positiven Effekt. Allerdings übersteigen die Kosten, die Sie für den Artikel aufbringen mussten, das Einkommen durch die Leads. Leads, die nicht kaufen, bringen Ihnen kein Geld, sondern kosten eher viel Geld. Schließlich müssen Sie auch Ihr E-Mail-Marketing-Programm bezahlen.

Deswegen sollten Sie sich nicht nur ausschließlich auf die Konversionsrate konzentrieren. Messen Sie lieber den ROI (Return-On-Investment). Dies ist zwar schwieriger und deutlich komplexer, allerdings ist das Ergebnis dann deutlich aussagekräftiger. Hierzu müssen Sie Ihre Kampagnen und Tests deutlich länger laufen lassen. Das Warten lohnt sich aber.

Fehler 5: aus A/B wird A/B/C/D…

Einige Softwares bieten es dem Nutzer auch an, dass man gleich mehrere Tests durchführen kann und nicht nur zwei Seiten testet. Dazu neigen auch sehr viele Nutzer. Schließlich denkt man, dass man so deutlich schneller zu einem Ergebnis kommt. Der Fehler ist hierbei, dass die statistische Fehler-Signifikanz etwa 95% bildet.

Auch Google hat einmal 41 verschiedene Blautöne getestet. Doch sind Sie Google und haben so viele Besucher wie die Suchmaschine? Sehr wahrscheinlich nicht. Auch beim Google-Test gab es eine Fehlersignifikanz von 88%.

Des Weiteren machen Sie auch Pausen zwischen den einzelnen Tests einer einzigen Seite. Deswegen sollten Sie sich im Voraus eine Strategie überlegen und Hypothesen aufstellen. Schließlich testen Sie am Ende Hypothesen.

So ist eine mögliche Hypothese, dass ein Video besser ankommt als ein Text. Alle Veränderungen, die Sie vornehmen, sind Hypothesen. Wenn Sie diese vorher definieren, dann wissen Sie auch genau, wie Sie dies testen können. Eine passende und durchdachte Struktur wird Ihre Ergebnisse verbessern.

Fazit – A/B-Testing-Fehler

Nun kennen Sie die fünf häufigsten Fehler, die wir auch immer wieder bei Kunden entdecken. Machen Sie diese Fehler nicht und sorgen Sie so für erfolgreiche A/B-Tests. Sie können Ihren Erfolg und Ihren Online-Umsatz kontrolliert verbessern, sofern Sie wissen, wie.

Struktur und Konzept sind hier das A und O und bringen Sie langfristig zu Ihrem Ziel. Verlieren Sie aber niemals das Ganze aus dem Auge. Wenn Sie noch Fragen haben, dann kontaktieren Sie uns gerne per Mail.

 

Vertreten durch:

Geschäftsführer:
Daniel Gurrieri,
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